
Gänsebraten – knusprig, festlich, legendär
Ein klassischer Gänsebraten, wie er zum Martinstag oder an Weihnachten auf den Tisch gehört: außen knusprig, innen saftig und voll aromatisch. Die Gans wird mit Äpfeln, Zwiebeln und Beifuß gefüllt, langsam im Ofen gebraten und immer wieder mit Bratensaft übergossen. Dazu gibt’s eine kräftige Sauce, Rotkohl und Klöße – ein festliches Gericht, das nach Familie, Tradition und gemütlichen Novembertagen schmeckt.
Zutaten
Für die Sauce
Zubereitung
5 Std.
Gesamtzeit
Anleitung
1Die Gans innen und außen gründlich abspülen, trocken tupfen und überflüssiges Fett entfernen. Innen kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
2Äpfel und Zwiebeln in Stücke schneiden, mit Brot und Beifuß mischen, leicht salzen und pfeffern. Die Mischung in die Gans füllen und die Öffnung mit Holzspießen oder Küchengarn verschließen.
3Die Gans mit der Brust nach unten in einen Bräter legen, etwas Wasser oder Fond angießen (ca. 200 ml). Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 3,5 bis 4 Stunden braten.
4Mehrmals mit dem eigenen Bratensaft begießen. Nach etwa 1,5 Stunden wenden, sodass die Brustseite oben liegt. Falls zu viel Fett austritt, gelegentlich etwas abgießen (aufbewahren!).
5Gemüse grob würfeln, in einem Topf im Gänsefett anrösten. Tomatenmark hinzufügen, kurz karamellisieren, dann Brühe und Rotwein angießen. Etwa 20 Minuten köcheln, anschließend durch ein Sieb gießen. Mit Speisestärke leicht binden und abschmecken.
6Für die letzte Viertelstunde die Temperatur auf 220 Grad erhöhen und die Gans mehrmals mit Salzwasser bestreichen – das sorgt für extra Knusprigkeit. Den Gänsebraten tranchieren und mit der Sauce, Rotkohl, Apfelkompott und Kartoffelklößen servieren. Dazu passt ein kräftiger Rotwein, z. B. Spätburgunder.
7Tipp von Foodredakteur Peter Hummel: Reste vom Gänsefett niemals wegwerfen – sie sind ideal zum Braten oder für herzhafte Gerichte wie Grünkohl!
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