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Die Flädlesuppe nach schwäbischer Art ist ein zeitloser Klassiker der süddeutschen Küche und das perfekte Beispiel für raffinierte Resteverwertung – obwohl sie so gut schmeckt, dass man die Pfannkuchen meistens ganz frisch dafür zubereitet.
Das Herzstück bilden die Flädle: Ein dünner, ungesüßter Pfannkuchenteig wird mit einer großzügigen Portion frischer Kräuter wie Schnittlauch und Petersilie verfeinert. Diese werden in der Pfanne goldgelb ausgebacken, aufgerollt und in hauchdünne Schnecken geschnitten.
Serviert werden die Streifen in einer kräftigen, heißen Rinderbrühe. Wichtig dabei: Die Flädle werden erst unmittelbar vor dem Servieren in den Teller gegeben, damit sie ihren Biss behalten und nicht zu stark aufweichen. Das Ergebnis ist eine leichte, aber dennoch sättigende Vorspeise oder ein wohltuendes Hauptgericht, das durch die frischen Kräuter eine herrlich aromatische Note erhält.
30 Min.
Gesamtzeit
1Milch, Eier und die Butter gut verquirlen. Das Mehl zugeben und das Ganze mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit Muskat, Pfeffer und Salz würzen, die Petersilie fein wiegen, Schnittlauch in Röllchen schneiden und den größten Teil der Kräuter unter den Teig ziehen.
2In einer Pfanne das Öl erhitzen und darin nacheinander vier Pfannkuchen ausbacken.
3Die Pfannkuchen abkühlen lassen, zusammenrollen und in Streifen, sogenannte Flädle, schneiden.
4Die Fleischsuppe aufkochen und die Flädle zugeben. Die Suppe in Tellern oder Tassen anrichten und mit Petersilie und Schnittlauch bestreut servieren.











