Wieso lassen wir uns herunterziehen?
Wenn es so einfach ist, dass Dankbarkeit das Leben schöner und erfüllter macht, wieso fällt es uns dann trotzdem oft so schwer, die pessimistische Brille abzusetzen? Dieser und anderer Fragen rund um das Glück geht die vergleichsweise junge Forschung der "Positiven Psychologie" nach.
Die Forscher fanden heraus, dass der größte Stolperstein in unserem evolutionären Erbe liegt: Wer in der Steinzeit überleben wollte, der richtete seinen Fokus auf etwaige Gefahren wie den lauernden Säbelzahntiger. Unser Gehirn hat das abgespeichert und möchte primär, dass wir überleben. Nicht, dass wir glücklich sind. Wer sich dessen nicht bewusst ist, der kann sich um viele schöne Augenblicke des Lebens bringen. Oder andersherum gesagt: Wer sich diese Marotte seines Gehirns bewusst macht und damit arbeitet, der kann seinem Leben einen ganz neuen Schwung verleihen.

