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Berufsunfähigkeit: Bei Ablehnung Widerspruch einlegen

Lehnt die Versicherung den Antrag auf BU-Rente ab, clever vorgehen, um einen Rechtsstreit zu vermeiden.

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Wer eine private Berufsunfähigkeits-Versicherung hat, schwerer krank wird und nicht mehr arbeiten kann, beantragt irgendwann die BU-Rente der Versicherung. Doch: Wahrscheinlich wird man zuerst einmal abgewiesen – das ist zumindest die Regel.

 

 

Geschieht dies, dann sofort Widerspruch einlegen (z.B. mit unserem Musterbrief, s.u.). Im Widerspruch nur medizinische Argumente für die dauerhafte Berufsunfähigkeit anführen (nicht auf Kulanz oder jahrelange Beiträge verweisen). Dabei genau auf Gründe der Ablehnung des Versicherers eingehen. Unbedingt alle Auswirkungen der Krankheit bzw. des Unfalls anmerken. Hilfreich sind dann neue Gutachten eines Arztes.

Am besten auch alle bisherigen Atteste und Gutachten noch mal einreichen, auch wenn sie der Versicherung schon vorliegen, damit die gesamte Kranken-Geschichte sichtbar wird. Punkte hervorheben, die entscheidend sind.

Erst wenn der Widerspruch abgelehnt wird, überlegen, ob eine Klage sinnvoll ist. Wenn keine Rechtsschutzversicherung den Anwalt zahlt, den Fall dem Ombudsmann für das Versicherungswesen vorlegen.

Den Musterbrief zum Widerspruch gegen die Ablehnung der Berufsunfähigkeit finden Sie hier.

 

Letzte Version vom 21. August 2018

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