22 Kilo Brot isst jeder pro Jahr. Doch nicht immer schmecken Roggenbrot & Co so knusprig und frisch, wie man es sich wünscht. Deshalb backen immer mehr Menschen ihr Vollkornbrot oder Baguette selbst. Umso besser, dass dieses oftmals auch viel gesünder ist. Gerade, wer mit Unverträglichkeiten zu kämpfen hat, weiß so ganz genau, was im Brot am Sonntagstisch drin ist.

Rezept: Das perfekte Sauerteigbrot

Und so geht’s:

  1. 50 g Bio-Roggenmehl und 50 g warmes Wasser (40 Grad) mischen. Zugedeckt 24 Stunden gehen lassen.
  2. Erneut je 50 g Mehl und Wasser zufügen, weitere 24 Stunden warm stellen.
  3. Am 3. Tag hat sich der Teig deutlich gehoben und zeigt viele Blasen. (Falls dies nicht der Fall ist: erneut Mehl und Wasser zuführen und weitere 12 Stunden stehen lassen).
  4. Für ein Roggenbrot 500 g Roggenschrot, 150 g Sauerteig und 500 ml lauwarmes Wasser vermengen und wieder 24 Stunden gehen lassen.
  5. 20 g Brotgewürz, 1 EL Honig, 30 g Salz (in 250 ml lauwarmen Wasser aufgelöst) und 1kg Roggenvollkornmehl zugeben. Kräftig durchkneten und sodann 1 Stunde ruhen lassen.
  6. Den Teig zu einem Laib formen, 50 Minuten ruhen lassen, bis sich Risse in der Oberfläche zeigen. Mit Wasser benetzen. Bei 250 Grad 8 Minuten backen, dann bei 175 Grad 60 Minuten fertig backen.

Tipps: So gelingt selbst gemachtes Brot besonders gut

  • Immer wieder Wasser mit einer Sprühflasche in den Ofen sprühen: so wird das Brot umso saftiger
  • Damit die Rinde beim Backen nicht reißt, Brot mit heißem Wasser oder Milch bestreichen
  • Hört sich das Brot beim Klopfen hohl an? Dann auf einem Gitter außerhalb des Backofens auskühlen lassen
  • Klingt das Brot beim Klopfen dumpf, ist es noch feucht. Bei 120 Grad noch 3 Minuten im Ofen „trocknen“

Mehr Rezepte: Kastenbrot aus Mehl und Hefe

Mit diesem Rezept können Sie zwei Kastenbrote aus Roggen- und Weizenmehl backen – hier klicken für die Anleitung.