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Ratgeber Wohnen

Gut schlafen durch Feng Shui

Etwa 34 Millionen Berufstätige schlafen schlecht. Ein Schlüssel zu besserer Nachtruhe könnte im Schlafzimmer liegen. Probieren Sie es aus – mit diesen Tipps.

Thinkstock
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Wie wohl wir uns in einem Raum fühlen, hängt sehr von den Dingen ab, mit denen wir uns umgeben. Die chinesische Philosophie des Feng Shui (wörtl. „Wind und Wasser“) hat sich vor allen anderen damit beschäftigt. Ihr Kerngedanke: Je weniger Störendes sich im Blick- und Umfeld eines Menschen befindet, desto besser kommt er zu äußerer und innere Ruhe. Denn selbst mit geschlossenen Augen nimmt man die Umgebung und Störfaktoren unbewusst wahr.

Die Feng Shui-Regeln

  1. Das Schlafzimmer sollte nicht als Lagerraum zweckentfremdet werden. Sollten Sie genügend Platz zur Verfügung haben, wäre ein separates Ankleidezimmer ideal. Ist das nicht der Fall, achten Sie darauf, dass die Kleiderschränke geschlossen sind, oder hängen Sie Vorhänge als Türersatz vor die Wäsche. Zu wuchtige Möbelstücke sind geschlossene Schränke in schlichten Designs eine gute Wahl oder auch Vorhänge vor einem Schranksystem. In jedem Fall sollte man sich gegen Spiegelfronten entscheiden, denn Spiegel im Schlafzimmer – besonders die, die vom Bett aus sichtbar sind – sorgen durch die Reflexion für zu viel Unruhe.
  2. Das muss ersatzlos raus:
  • Wäschekörbe
  • Bücher
  • Schreibtische
  • Sessel
  • Schrankwände
  • Polsterbetten
  • Teppiche
  • Kleiderständer
  • Pakete
  • Koffer
  • Wäschetruhen
  • Spiegel
  • Pflanzen
  • Kleinkram
  • Computer
  • Radiowecker
  • Deko, die sich bewegt (Mobiles etc.)
  • Dinge, die man nicht mag
  • Fernseher und andere Unterhaltungselektronik
  1. Das muss ersetzt werden:
  • durchgelegene Matratzen
  • zu helle Lampen
  • lichtdurchlässige Vorhänge ­ – im Schlafzimmer muss es dunkel sein.

So finden Sie guten Schlaf

  • Regelmäßige Aufstehzeit als «Ankerpunkt»
  • Regelmäßige Mahlzeiten
  • Schlafdauer ca. sieben Stunden insgesamt, Bettliegezeit nicht ausdehnen
  • Nur kurzer Mittagsschlaf (max. 30. Min.) bis 15.00 Uhr
  • Vermeidung vom Kurzschlaf vor dem Fernseher
  • Erst schlafen gehen, wenn Sie müde sind.
  • Morgens viel Licht, abends Licht meiden
  • Kaffee und schwarzen Tee nach dem Mittagessen meiden
  • Alkohol nicht als Einschlafhilfe nützen, nur mit 1 Std. Abstand zum Zubettgehen einnehmen
  • Fettreiches Essen am Abend meiden, stattdessen leicht Verdauliches essen
  • Spätestens zwei Stunden vor dem Schlafen nichts mehr essen
  • Abends nicht mehr Rauchen
  • Am Tag für ausreichend Bewegung sorgen
  • Sport machen, aber nicht mehr nach 20.00 Uhr
  • Für leichte Bewegung am Abend sorgen
  • Fernsehen / PC am Abend meiden, langsam Aktivitäten herunterfahren.
  • Alternativen fürs Fernsehen / PC suchen
  • Jeden Abend ein Ritual zum Zubettgehen ausführen
  • Für eine entspannende Schlafumgebung sorgen
  • Nachts kein Licht
  • Den Gang zur Toilette meiden, durch weniger Trinken am Abend und mehr Trinken am Tag
  • Nachts kein Blick auf den Wecker
  • Aufschreiben, was Sie beschäftigt

 (**: Mit freundlicher Genehmigung entnommen aus: Dr. Michael Bohne und Gudrun Klein: Feng Shui gegen das nächtliche Gerümpel im Kopf. Rowohlt, 176 Seiten, 8,99 Euro.)

 

Letzte Version vom 15. Januar 2019

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