Das Frühjahr steht vor der Tür und mit ihm die neue Gartensaison. Wer keine Jungpflanzen für Gemüse und Blumen kaufen möchte, kann mit Sämereien selbst Pflänzchen für den nächsten Sommer heranziehen. Das ist auch eine gute Gelegenheit, Kinder und Enkel für das Gärtnern zu begeistern. So lernen schon die Kleinsten den achtsamen Umgang mit der Natur, gewinnen Interesse für Pflanzen und können kreativ sein.

Gärtnern auf der Fensterbank

Bekommen die kleinen Pflänzchen nach dem Keimen ihre ersten Blattpaare, wird es Zeit, sie auseinanderzuziehen. Dafür können Sie etwa Eierkarton, Toilettenpapier-Rollen oder Getränkekartons verwenden. In kleine Verpackungen lassen sich die Pflänzchen einzeln pikieren, während in eine größere Verpackung mehrere Pflänzchen im entsprechenden Abstand zueinander gepflanzt werden.

Zum Basteln benötigen Sie außerdem ein Schere oder ein Cuttermesser sowie einen Faserschreiber, der möglichst wasserfest sein sollte. Mit dem Faserschreiber können die Anzuchttöpfe beschriftet werden, beispielsweise mit dem Pflanzennamen und dem Datum, an dem gepflanzt wurde.
Die folgenden Anleitungen haben wir dem E-Book „Urban Gardening mit Kindern“ entnommen.

Und so wird’s gemacht

Eine Breitseite wird mit einem Cuttermesser komplett abgeschnitten. Damit das Wasser abläuft, werden kleine Löcher in die entgegengesetzte Seite gestochen. Dann kann die Verpackung mit Erde befüllt und bepflanzt werden. Die Anzuchttöpfe werden auf großen Tellern oder länglichen Platten platziert.

Der Pappkern der Klopapierrolle wird in der Mitte durchgeschnitten. So entstehen zwei Anzuchttöpfe. Auf der einen Seite wird jede so entstandene Rolle viermal eingeschnitten. Jeder Schnitt sollte etwa einen Zentimeter lang sein. Die entstandenen vier Lappen werden nach innen geklappt, damit die Erde nicht herausfällt. Die kleinen Töpfchen werden in eine Schale gestellt und mit Erde befüllt.

Eierkartons sollten möglichst ungefärbt sein, damit keine Farbpigmente aus der Packung in die Erde und in die Pflanzen gelangen. Der Deckel wird abgeschnitten, Packung und der Deckel werden mit Erde befüllt und in eine längliche Schale, beispielsweise eine ausgediente Kuchen- oder Bratenplatte, gestellt, damit das überschüssige Wasser ablaufen kann. Löcher müssen nicht in die Eierpappe gestochen werden, da das Material Wasser gut aufnimmt, ähnlich wie die handelsüblichen Torftöpfe.

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