Doch wo anfangen und wo aufhören? Dafür gibt es unsere Checkliste für den Frühjahrsputz:

1) Das A und O: eine gute Planung

Kennen Sie das auch? Sie nehmen sich Zeit, um die Wohnung gründlich zu wienern und kommen vom Hundertsten ins Tausendste? Auch wenn es auf den ersten Blick pedantisch klingt: eine gute Planung des Frühjahrsputzes ist das A und O.

Kategorisieren Sie – entweder nach Raum oder thematisch (beispielsweise Fenster, Deko-Artikel, Wäsche wie Kissenbezüge und Vorhänge).

Nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor. Sie haben nur ein paar Stunden Zeit und beschließen während Ihrer Aufräumaktion auch noch, dass es mal wieder Zeit ist auszumisten? Besser ist es, mehrere Tage einzuplanen und Zimmer für Zimmer oder Kategorie für Kategorie vorzugehen.

2) Der Staubsaugerbeutel mag es nicht voll

Zu warten, bis es nicht mehr geht – das gefällt den meisten Staubsaugerbeuteln gar nicht. Denn je voller der Beutel, desto mehr verringert sich die Saugkraft. Auch etwaige Essensreste können so unangenehm zu riechen beginnen.

Deswegen den Staubsauger alle paar Wochen entleeren.

Und wer gar nicht mehr selbst Hand anlegen will, der kann mit etwas Glück in unserem unten folgenden Gewinnspiel einen iRobot Staubsaugerroboter gewinnen. Der zieht von selbst seine Runden und sorgt für einen sauberen Boden.

3) Zu viele Köche verderben den Brei…

…oder anders ausgedrückt: mehr Putz- und Scheuermittel sind nicht unbedingt besser. Weder was die Anzahl, noch die Dosierung angeht.

Viel Schaum heißt nämlich nicht zwingend, dass der Schmutz dann besser entfernt werden kann. Besser ist ein kurzer Blick auf die empfohlene Menge, das dankt der Lappen, die Oberfläche – und die Umwelt sowieso.

Mittlerweile gibt es außerdem für jede Oberfläche und jedes Zimmer die passenden Reinigungsmittel. Doch muss das sein? Weniger ist auch hier manchmal mehr: Zitronensäure, Natron, Soda, Haushaltsessig und Kernseife können ein Heer an Putz- und Waschmitteln ersetzen.

4) Fenster nicht bei Sonnenschein putzen

Wenn Sie Ihren Fensterscheiben zu Leibe rücken, nachdem diese mit Weihnachtsbeleuchtung, Glasmalereien und neugierigen Kindernasen auf der Suche nach dem Christkind konfrontiert waren, dann sollten Sie dies am besten nicht bei strahlendem Sonnenschein tun. Was verlockend klingt, kann schnell zu einem echten Ärgernis werden, denn gerade dann bilden sich schnell Schlieren, das die Wärme das Putzwasser auf der Scheibe schneller trocknen lässt. Auch hier gilt: weniger ist mehr. Etwas Spülmittel, warmes Wasser und ein (sauberes!) Trockentuch sowie Lumpen genügen, um dem Fensterglas zu neuem Glanz zu verhelfen.

Und noch ein Tipp: wer seine Weihnachtsbeleuchtung mit Tesa-Film fixiert hat, der beseitigt die Kleberreste am besten mit Speiseöl oder Alkohol.

5) Kein Entkommen…

… gibt es auch bei engen Zwischenräumen, wenn Sie mit Wattestäbchen oder einer (unbenutzten) Zahnbürste zu Werke gehen.

6) Alles hat seinen festen Platz

Was simpel klingt, ist oft in der Praxis nicht so einfach umzusetzen. Ein gut durchdachtes Ablagesystem (beispielsweise nach dem Prinzip „Einsortieren, Lesen, Bearbeiten“) und ein fester Platz für sämtliche Utensilien sind das A und O, damit sich nach dem Frühjahrsputz nicht rasch wieder Staubfänger ansammeln.

7) Frische Luft

Das neue Jahr bringt sprichwörtlich frischen Wind, deshalb unbedingt das Lüften Ihres Heims nicht vergessen. Anschließend freuen Sie sich vielleicht über einen Topf Frühlingsblumen, neue (Duft-)Kerzen oder ein Potpourri, das einen frühlingshaften Duft verströmt. Und eine Belohnung für die getane Arbeit ist es allemal.

Wir sind neugierig…

…was sind Ihre besten Putz- und Waschtipps? Schreiben Sie uns gerne an plusmagazin@bayard-media.com und helfen Sie uns, die Liste zu vervollständigen.