Nicht jeder mag sich in gleicher Intensität sorgen oder sich um das Gleiche ängstigen, doch diesmal geht es uns tatsächlich alle an.

Eines sollte man dabei nicht vergessen: Angst zu haben ist nicht nur normal, es ist in einer Zeit wie der jetzigen im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtig.

Unsere Angst brauchen wir im Moment.

Sie hilft uns, die Gefahr als solche zu erkennen und verantwortungsbewusst und vorsichtig zu sein.

Furcht sollte uns jedoch nicht zum Opfer unserer Gefühle machen. Etwas, dem wir hilflos ausgeliefert sind. Denn das sind wir nicht.

Was uns hingegen in solchen Momenten konkret helfen kann:

Hilfreiche und gute Gedanken in Zeiten von Corona

  • Informieren Sie sich bei seriösen Quellen über den Status Quo – eine Auswahl an seriösen Behörden und Nachrichtenseiten haben wir Ihnen hier zusammengeschrieben – und lassen Sie sich darüber hinaus nicht verrückt von dubiosen Falschmeldungen und Horrorszenarien machen.
  • Befolgen Sie die Verhaltens- und Hygiene-Vorschriftenhier finden Sie Informationen, was insbesondere für Menschen über 60 gilt. Dann lassen Sie Ihre Ängste gehen: Sie haben alles getan, was Sie können.
  • Rufen Sie sich immer wieder folgendes ins Bewusstsein: Sie sind nicht Ihre Gedanken und Gefühle. Sie haben Gedanken und Gefühle, die Sie bewusst kommen und gehen lassen können. Kommt Angst in Ihnen hoch, dann lassen Sie diese da sein. Lernen Sie sie auszuhalten und sagen Sie sich, dass es vollkommen normal ist, momentan Angst zu fühlen und dann sagen Sie sich auch, dass Sie bestmöglich handeln und gehandelt haben und lassen Sie die Angst wieder ziehen.
  • Praktizieren Sie einfache Dankbarkeitsübungen wie diese: Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, atmen Sie tief ein und aus. Sitzen Sie gerade, Brust raus, Schultern nach unten und schließen Sie die Augen. Denken Sie an all das, wofür Sie gerade dankbar sind. Laden Sie Ihre Batterien richtig damit auf. Für was sind Sie dankbar in Ihrer Vergangenheit? Für was im Moment? Und was können Sie in der Zukunft kaum erwarten? Baden Sie in dem Gefühl und wiederholen Sie diese Übung am besten täglich.

Auch das hilft

Da wird geholfen

Für alle, die derzeit durch das Alleinsein verstärkt mit Ängsten, Einsamkeit oder Traurigkeit zu kämpfen haben – hier gibt es außerdem Hilfe, an die Sie sich konkret wenden können:

  • Telefon-Seelsorge: 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222
  • Seniorentelefon gegen Einsamkeit: 0800 / 47 08 090
  • Senioren-Initiative „Digital dabei!“ von mobilcom-debitel, die Unterstützung bieten bei Fragen rund um den digitalen Alltag, speziell für die Generation 65+: 040 51306 666
  • Opferhilfe Weißer Ring: 116 006
  • Nummer gegen Kummer: 116 111
  • Sucht- und Drogen-Hotline: 01805 / 313 031
  • Muslimische Seelsorge: 030 / 44 35 09 821
  • Helios Kliniken Gruppe bei Fragen rund um das Sars-CoV-2-Virus: 0800 / 8 123 456
  • Telefon-Hotline der Chiemseer Fachklinik für Psychosomatik: 08051 / 96 15 2000
  • diabetesDE Sorgentelefon: 030 / 2016 77 33
  • Johanniter Zuhör-Telefon: 0800 / 0 300 700
  • Demenz Podcast-Sonderfolge „Coronavirus und Demenz
  • Kostenfreie Telefonsprechstunde von compass private pflegeberatung speziell für pflegende Angehörige: 0800 / 101 88 99