Weitere Internetseiten von Bayard-Media:
Ratgeber Psychologie

So stoppen Sie das ewige Grübeln

Das plus Magazin zeigt Ihnen, mit welchen Methoden Sie das ewige Grübeln und Gedankenkarussell stoppen und stattdessen wieder positiven Gedanken und Gefühlen Platz in Ihrem Leben einräumen.

Thinkstock
Thinkstock

Wenn wir keine Sorgen haben, machen wir uns welche. Die Gedanken kreisen, bis sie uns wie ein Strudel nach unten ziehen – fast jede Frau kennt das. Doch wie befreien wir uns davon?

Grübeln? Macht unglücklich!

Eines steht fest: eine Hilfe ist uns das Grübeln nie. Wir finden so keine Lösung für unsere Probleme, sondern schaffen sie dadurch erst. Zu häufiges Grübeln macht im Gegenzug nicht nur denkbar schlechte Laune, sondern lähmt uns und sorgt dafür, dass wir unkonzentriert sind. Ja, es greift unser Selbstwertgefühl an und mehr noch: Grübeln kann im Extremfall sogar depressive Phasen nach sich ziehen.

Vereinfacht ausgedrückt: Grübeln macht unglücklich!

Der Grund dafür ist sehr simpel. Wer grübelt, lebt gedanklich in der Vergangenheit. Es sind längst geschehene Dinge, die wir dabei betrachten und hinterfragen.

Doch glücklich und zufrieden sein spielt sich im Jetzt ab.

Achtsamkeit heißt die Devise! Den Moment genießen, die kleinen Dinge im Leben (wieder) zu schätzen lernen, die einem gut tun. Wie eine Umarmung, Sonnenstrahlen auf der Haut oder das Lächeln der Kinder und des Partners.

Es gibt weitere wirksame Methoden, die aus dem Gedankenkarussell helfen, das Selbstbewusstsein stärken und wieder positives Denken im Alltag zulassen:

Vier Dinge, die Ihre Seele glücklich machen

  1. Ganz pragmatisch: spezielle Tageslicht-Leuchten mit etwa 10.000 Lux gaukeln dem Körper vor, dass die Sonne scheint und hemmen so die Produktion von Melatonin, unserem Schlafhormon.
  2. Alternative Heilmethoden: Spezielle Kräuter sind gut für die Psyche, so beispielsweise Hopfen, Baldrian, Lavendel, Melisse und Johanniskraut. Sie entspannen, beruhigen die Nerven, machen Mut und muntern auf – und nicht zuletzt: stoppen sie das Grübeln.
  3. Gehen schnell: Kleine Übungen, die das Wohlbefinden steigern und das Positive im Alltag besser wahrnehmen lassen, so beispielsweise ein Dankbarkeitstagebuch, aufrecht gehen (in dieser Haltung fällt es uns schwer, über Bedrückendes nachzudenken) oder auch einfach zu lächeln (so „täuschen“ wir unser Gehirn und es schüttet Glückshormone aus), Selbstfürsorge
  4. Körperliche Ebene: Sport tut gut, denn Bewegung ist wichtig für Körper wie die Psyche – und hebt die Laune.

Lesen Sie in der November-Ausgabe 2015 ausführlich, was gegen das lästige Gedankenkarussell hilft. Außerdem können Sie mir dem großen Test selbst ermitteln, wo Sie auf Ihrer persönlichen Glücksskala stehen.

 

Letzte Version vom 10. April 2019

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Die Kunst des LoslassensDie Kunst des Loslassens Einfach loslassen. Das sagt sich so einfach. Warum fällt es uns so schwer, etwas an unseren Gewohnheiten oder in unserem Leben zu verändern?
  • So laden Sie Ihre Akkus wieder aufSo laden Sie Ihre Akkus wieder auf Ist man über 50 entladen sich die Akkus schneller und brauchen länger, um sich wieder aufzuladen. Wie Sie Ihre Energien wiedererlangen, verraten wir hier.
  • Achtsamkeit – Der Weg zu innerer RuheAchtsamkeit – Der Weg zu innerer Ruhe Die Lösung bei Stress und Hektik im Alltag? Es ist die Achtsamkeit – die Kunst auf sein Inneres zu hören und den Signalen des Körpers mehr Beachtung zu schenken.
  • So werden Sie so stark wie nie zuvorSo werden Sie so stark wie nie zuvor Allen Widrigkeiten des Alltags trotzen und innerlich gestärkt durch das Leben gehen. Wie das geht? Das verraten wir Ihnen in unserem neuen Beitrag.
  • Sonderheft Happy – Backen macht glücklichSonderheft Happy – Backen macht glücklich Glück spüren – das wollen wir alle. Was uns besonders glücklich macht: Wenn wir unseren Stress beseitigen können. Ganz besonders gelingt uns dies beim Backen in der neuen HAPPY.
  • Sind Sie reif für die Rente?Sind Sie reif für die Rente? Um den Ruhestand genießen zu können, muss man sich vorbereiten, so umgeht man im schlimmsten Fall Depression und Langeweile. Doch wie kann man das verhindern?

Kommentare sind geschlossen.