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Ratgeber Generationen

Studieren als Seniorenstudent? So geht’s

Jedes Jahr schreiben sich mehr Frauen und Männer ab 50 an Universitäten ein. Das plus Magazin informiert, wie es geht.

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Sie haben Interesse bekommen, auch noch zu lernen und an eine Universität zu gehen? Wissen aber nicht, was auf Sie zukommt? Hier sind die wichtigsten Fakten und Adressen.

Diese vier Arten gibt es, um im Alter zu studieren:

  1. Seniorenstudium: Spezielles Angebot der Universität für Ältere mit Vorlesungen und Vorträgen aus verschiedenen Fachbereichen. Keine Prüfungen. Jeder, der sich weiterbilden möchte kann daran teilnhemen. Abitur ist nicht nötig.
  2. Gasthörer-Studium: Man ist Gast in regulären Vorlesungen, macht aber keine Prüfungen etc. Nicht jede Vorlesung steht Älteren offen, oft ist eine individuelle Absprache mit dem Dozenten nötig. Jeder kann teilnehmen, oft ist aber die Zahl der Plätze begrenzt. Abitur ist nicht nötig.
  3. Zertifikatsstudium: Eine Art „Studium light“ in einem bestimmten Fach oder fächerübergreifend. Vier bis fünf Semester mit Prüfungen. Am Ende erhält man ein Zertifikat, das nicht mit normalem Uniabschluss vergleichbar ist. Geeignet für Ältere, die umfassendes Wissen wünschen und Prüfungen nicht scheuen. Abitur ist nicht nötig.
  4. Reguläres Studium: Vollzeitstudium in einem Fach, das man mit dem Bachelor- oder Masterabschluss beendet. Geeignet für Ambitionierte, die einen akademischen Abschluss wollen. Abitur ist nötig oder Fachabi, Meister, lange Berufserfahrung. Manchmal mit Eignungsprüfung.

Hier finden Sie die vollständige Liste aller Informationsstellen der Universitäten im Überblick zum Herunterladen.

Interessant zu wissen außerdem:

  • wer im Alter studiert, braucht in der Regel kein Abitur
  • am beliebtesten bei Seniorenstudenten: Literatur, Geschichte, Philosophie, Kunstgeschichte, Soziologie und Politik

 

Letzte Version vom 8. April 2019

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