Erschwerte Bedingungen am Set, einen Mann, den die Coronakrise als freiberuflichen Musiker besonders hart traf und nicht zuletzt die allgemeine Grundstimmung derzeit können die Rosenheim-Cops-Darstellerin nicht herunterziehen.

Im Gegenteil: Im kompletten Interview erzählt Sie uns unter anderem, wie Sie andere aufheitert und was ihr Geheimtipp gegen sogenannte Energiediebe ist. Lesen Sie das vollständige Interview in Ausgabe 1/21, die Sie hier online nachbestellen können.

Einen kleiner Auszug:

„Ich bin grundoptimistisch“ – Interview mit Karin Thaler

Wie sind Sie mit der Corona-bedingten Zwangspause umgegangen?

THALER: Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass die eigenen Gedanken die Qualität des Lebens bestimmen. Wer immer mies drauf ist, bekommt das auch zurück. Ich selbst bin ein grundoptimistischer Mensch. Deshalb dachte ich mir damals einfach, dass ich jetzt eben mit meinem Mann in unsere Wohnung am Meer fahre. Das wollte ich dann genießen und mich finanziell eben ein wenig einschränken. So habe ich auch meinen Mann motiviert und aufgebaut, weil es ihn als freiberuflichen Musiker voll erwischt hat. Bis zum Sommer wurden fast 40 Auftritte abgesagt – und dann alle Weihnachtsfeiern gestrichen.

Und diese gute Laune geht Ihnen nicht aus?

THALER: Ich bin nicht Mutter Teresa. Es gibt schon Energie-Räuber, auch im Job. Denen gehe ich lieber aus dem Weg, weil ich mich ja auch selbst schützen muss. Je älter ich werde, desto konsequenter bin ich darin. Irgendwann muss man ganz einfach entscheiden, mit wem man sich eng umgeben will. Mit Menschen, die einem guttun und denen man hoffentlich auch guttut. Dafür trenne ich mich dann auch von Menschen, bei denen es nicht mehr passt. Corona hat mich in dieser Haltung eher noch bestärkt.

Aber woher kommt Ihre positive Grundhaltung?

THALER: Dieses Grundpositive, diese Lust am Lachen, das teile ich mit meiner Mutter und meiner Schwester. Wir legen einfach nicht jedes Wort auf die Goldwaage, sondern sind schon immer sehr entspannt gewesen. Deshalb hatten wir auch ständig Besuch. Selbst wenn meine Schwester und ich nicht daheim waren, kamen unsere Freundinnen und Freunde vorbei – dann eben zur Mama. Auch meine Oma war so ein Temperamentsbolzen. Die hat immer ihren Tanz zu „Die Juliska aus Budapest“ gemacht. Leider auch im hohen Alter, als eingeschätzt werden sollte, ob sie eine Pflegekraft bezahlt bekommen soll. Sie konnte kaum noch reden, aber auf einmal sprang sie auf und wollte tanzen. Das war’s dann halt mit der Pflegekraft.

Noch mehr Optimismus

Wie Sie mehr Zuversicht gewinnen, können Sie außerdem in diesen Beiträgen nachlesen: