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Ratgeber Gesellschaft

In 13 Schritten zum Klassentreffen

Wissen Sie, was aus Ihren einstigen Schulkameraden geworden ist? Ein Klassentreffen ist die ideale Möglichkeit, um ehemalige Schulfreunde wiederzutreffen. Mit unserer Checkliste erfahren Sie in 13 Schritten, wie es geht.

Roman Nerud/ ©shutterstock
Roman Nerud/ ©shutterstock

Wiedersehen macht Freunde!

Was ist aus den Schulkameraden von einst geworden? Diese Frage lässt sich eigentlich nur durch ein Klassentreffen beantworten. Doch wie findet man alle Ehemaligen wieder? Und was dürfen Organisatoren auf keinen Fall vergessen? Wir haben für Sie eine Checkliste auf dem Weg in die Vergangenheit zusammengestellt.

  1. Mitstreiter suchen. Ein Klassentreffen zu organisieren, kostet Zeit, Geduld und Nerven. Gut also, wenn man sich Mitstreiter sucht. Blättern Sie durch die Abschlusszeitung von einst, prüfen Sie Klassenfotos: Wer war damals organisiert, zuverlässig, hilfsbereit? Das sind die Leute, die Sie zuerst ansprechen sollten.
  2. Das Internet befragen. Digitale Spuren hat inzwischen fast jeder hinterlassen – oft hilft es bereits, Namen einfach zu googeln. Bei Stayfriends, der wohl bekanntesten Online-Suchhilfe,sind weltweit mehr als 15 Millionen Menschen registriert. Wer suchen will, muss Mitglied werden. Andere Netzwerke, die ebenfalls weiterhelfen können, sind beispielsweise Facebook, Instagram, LinkedIn, Xing oder Schulfreundfinder.
  3. Beim Amt anfragen. Auch das Einwohnermeldeamt am Schulort kann helfen – sofern die ehemaligen Kameraden dort noch gemeldet sind. Eine Melderegisterauskunft kann persönlich im Bürgeramt gestellt werden oder aber als schriftliche Anfrage (auch online) an jedes Bürgeramt gerichtet werden. Achtung: Jede Melderegisterauskunft ist gebührenpflichtig.
  4. Profi-Hilfe. In ganz schweren Fällen eventuell einen kostenpflichtigen Service wie adressermittlung.de beauftragen. Ebenfalls nicht gratis!
  5. Schneeball-Effekt nutzen. Hat man die ersten Ex-Kameraden gefunden, verbreitet sich die Nachricht vom Klassentreffen meist schnell weiter. Wichtig ist, dass alle gefundenen Kontaktdaten bei einem Verantwortlichen abgeliefert werden, der diese bündelt und eine verbindliche Einladungsliste erstellt. Unbedingt Mobilnummer und Mailadresse erfassen – per Mail oder Messangerdiensten wie WhatsApp klappt die Kommunikation untereinander besonders unproblematisch und schnell.
  6. Planen Sie voraus: Damit möglichst viele Ehemalige kommen können, sollte der Termin mindestens ein halbes Jahr im Voraus geplant werden. Hilfreich bei der Terminfindung kann der Online-Dienst Doodle sein (Voraussetzung: Die Mailadresse aller Teilnehmer liegt vor). So lässt sich der Termin „doodeln“, der von der Mehrheit präferiert wird.
  7. Ort finden. Geeignet sind Locations, an denen die Klasse als Gruppe ungestört ist (z.B. separater Raum im Restaurant, Berghütte, Jugendherberge). Vielleicht stellt Ihnen die alte Schule auch Aula, Pausenhof oder Turnhalle zur Verfügung?
  8. Kosten umlegen. Damit die Organisatoren nicht auf den Kosten sitzenbleiben, können z.B. „Tickets“ verkauft werden: Jeder zahlt vorab eine fixe Summe ein, in der dann beispielsweise Raummiete, Buffet, Getränke enthalten sind.
  9. „Du bist doch der…?“. Namensschilder helfen beim Wiedererkennen – und dabei, peinliche Situationen zu vermeiden.
  10. Musik von gestern. Die Hits von damals machen alte Zeiten hörbar – erstellen Sie eine Playlist mit den Schlagern des Abschlussjahres. Oder bitten Sie die Gäste vorab „akustische Rückblicke“ einzureichen.
  11. Standhaft bleiben. Eine Sitzordnung kann man sich sparen – Stehtische verhindern, dass die Veranstaltung zu statisch wird. Allerdings sollte es auch Sitzecken geben, in die man sich für Gespräche zurückziehen kann.
  12. Erinnerungen wecken. Bitten Sie alle Gäste, Fotos aus der Schulzeit mitzubringen oder vorab digital einzusenden – damit können Pinnwände bestückt oder Dia-Shows gestaltet werden.
  13. Erinnerungen schaffen. Organisieren Sie einen Fotografen oder stellen Sie jemanden dafür ab, Fotos beim Klassentreffen zu machen. Online können diese Bilder dann allen zugänglich gemacht werden – auch denen, die nicht zum Klassentreffen kamen. Und so Appetit auf das nächste Treffen zu wecken.

 

Letzte Version vom 15. Januar 2019

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