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Beten macht die Seele stark

Trost finden, Danke sagen, mit Gott oder einer höheren Macht im Gespräch bleiben – es gibt viele Gründe zu beten. Doch passt Beten überhaupt noch in die heutige Zeit?

Ob im Alltag, in Zeiten des Glücks, der Sorge oder Angst: Durch Gebete fühlt man sich aufgehoben, zugehörig und sicher. Etwa 80% der Menschen weltweit gehören einer Glaubensgemeinschaft an, bei der Beten zum Alltag gehört. Dazu nutzen die Anhänger aller Religionen vorformulierte wie auch freie Gebete. Beides, so sagen Wissenschaftler, habe Vorteile.

 

Festgelegte Texte, wie es sie im Gottesdienst und im Privaten etwa vor einer Mahlzeit oder nach dem Aufwachen gibt, helfen, wenn einem die eigenen Worte fehlen. Und wenn sie mit anderen gesprochen werden, stärkt das die Gemeinschaft und die eigene Zuversicht, ganz gleich ob beim Vaterunser in der Kirche oder beim Tischgebet zuhause. Und ähnlich wie beim Tagebuch-Schreiben schafft das freie Gebet Klarheit in den Gedanken.

Der Opern- und Musical-Star Anna Maria Kaufmann (52) ist gläubige Katholikin. Sie tankt beim Beten Kraft. „Beten ist ein Teil von mir. Es stärkt meinen Glauben, die Verbindung zu Gott. Gibt mir das Gefühl, zu Hause zu sein – egal, wo ich auf der Welt bin. Um in mein stilles Gebet zu versinken brauche ich keine bestimmte Umgebung, ich komme überall mit Gott in Kontakt: in der Natur, zu Hause, aber auch in meiner Garderobe. Denn ich bete, bevor ich auf die Bühne gehe. Öffne mich für Gott, damit ich für das Publikum mein Bestes geben kann. Ich glaube, dass Gott mich dann inspiriert. Für meine Gebete nehme ich mir ganz bewusst Zeit, falte meine Hände und schließe die Augen. Abends, vor dem Schlafengehen, knie ich vor dem Bett zum Beten nieder. Oft fange ich mit traditionellen Gebeten an, etwa dem Vater unser, weil man es sprechen, aber auch mal laut singen kann und weil es direkt das Herz berührt. Dann spreche ich mit meinen eigenen Worten zu Gott. Inzwischen schreibe ich auch immer mehr Liedtexte selbst, die wie Gebete sind. Auch dadurch komme ich in Verbindung zu Gott.“

Letzte Version vom 21. August 2018

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