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Ratgeber Mode

Tolle Kleider aus Second-Hand

Schon getragene Kleidung anziehen – für viele wirkte die lange nicht attraktiv. Doch neues Umweltbewusstsein und der Gedanke an Nachhaltigkeit gibt Second Hand wieder Auftrieb.

Thinkstock
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Man nehme eine alte Idee, eine gesellschaftliche Überzeugung und einen neuen Namen – und schon wird aus „Second Hand“ „Vintage“. Das hört sich gleich viel trendiger an. Ursprünglich stammt der englische Begriff „Vintage“ aus der Weinlese und meint den Jahrgang eines Weines und im speziellen einen besonders guten Jahrgang bzw. erlesenen Wein.

Second-Hand

In der Mode und in Deko und Einrichtung bedeutet „Vintage“ Schönes, Altes, mit Stil und Geschichte. Und das hat wieder Konjunktur, weil es heute vielen um Nachhaltigkeit und Schonen der Ressourcen geht. Gebrauchsspuren sind meist erlaubt, manche legen aber auch Wert auf Unversehrtheit. Und genau hierin unterscheidet sich das Angebot der mehr am 1.000 Second-Hand-Läden in Deutschland: Es gibt edle, bodenständige und sehr basisorientierte Läden.

Das Angebot ist riesig und für jeden ist etwas dabei: schicke Designer-Mode ab 1950,  die absolut makellos ist, da sie aus alten Lagerbeständen stammt und nie getragen oder besonders gut gepflegt wurde. Natürlich ist sie etwas teurer. Und es gibt klassisches Second-Hand, sehr günstig, vielleicht hier ein Fleck oder ein Knopf fehlt, aber alles ist tragbar und vieles hat großen Charme. Und es gibt z.B. die Sozialkaufhäuser, in denen nach Kilopreis bezahlt wird.

Worauf muss man achten?

Wer etwas im Second-Hand-Laden kaufen möchte, schaut sich einfach um, probiert und wählt aus.

Was muss man als Verkäufer beachten?

  • Man sollte sich in den Läden selbst, im Internet oder bei Freunden, die sich auskennen, erkundigen, was gerade verkäuflich ist.
  • Man sollte sich überlegen, ob man für seine Kleidung etc. Geld bekommen möchte oder die Sachen in Sozialkaufhäuser gibt, wo der Erlös guten Zwecken zukommt.

Diese 5 Regeln sollten Sie wissen:

  1. Wie muss man die Sachen für den Verkauf präparieren? (Waschen und Bügeln sind klar, aber darf man z.B. falten, muss man es auf einem Bügel bringen etc.)?
  2. Was ist zu tun, wenn man die Größe oder die Waschanleitung oder das Markenlabel herausgetrennt hat? Hier hat jeder Laden seine eigene Philosophie. Manche nehmen die Ware nicht an, andere erlauben, dass man selbst ein handgeschriebenes Label anheftet.
  3. Für wie lange können/sollen/müssen die Waren im Verkauf bleiben? 4 bis 8 Wochen sind der Schnitt.
  4. Darf/soll der Second-Hand-Händler die Preise allein bestimmen und verändern und darüber befinden, welchen Anteil er und man selbst bekommt? Das wird individuell geregelt.
  5. Wird über alles Abgegebene eine Quittung erstellt? Dies sollte so sein – kommerzielle Second-Hand-Händler verdienen schließlich Geld damit.

Second Hand macht Spaß – ob man verkauft oder kauft. Denn man erhält nicht nur neue Inspirationen in Sachen Mode und probiert ganz andere Stilrichtungen aus, sondern kommt in Second-Hand- und Vintage-Läden immer mit anderen ins Gespräch und geht in entspannter Atmosphäre auf Entdecker-Tour, Schatzsuche und Schnäppchenjagd.

Adressen von Second-Hand- und Vintage-Läden, in denen Sie stöbern können, finden Sie hier.

 

Letzte Version vom 15. Januar 2019

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