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Ratgeber Beauty

Meine eigene Creme

Immer mehr Frauen machen ihre Kosmetik selbst. Weil sie genau wissen wollen, mit was sie ihre Haut pflegen. Ein weiterer Vorteil: Selbst gemachte Cremes sind auch günstiger.

©Thinkstock
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Selbstgemachte Gesichtspflege lässt den Teint erstrahlen. Eine reichhaltige Creme oder Tonic fürs Gesicht herzustellen ist etwas aufwendiger, aber es lohnt sich in jeglicher Hinsicht! Mit diesen Tipps können Sie sich eine ganze Pflegeserie selbst mischen.

Wundermittel Rose

Bei gereizter Haut ist Rose ein echtes Erste-Hilfe-Mittel. Einfach 1 – 2 Tropfen Rosenöl in ein hochwertiges Samen-Öl mischen und mit kreisenden Bewegungen einmassieren. Die Haut beruhigt sich in wenigen Sekunden und spannt nicht mehr.

Rosenwasser als Tonic

Rosenwasser entspannt die Haut, spendet Feuchtigkeit und gelingt ganz leicht.

Sie benötigen: 50 g Rosenblütenblätter, 1 l destilliertes Wasser, verschließbares Glas

So wird’s gemacht:

  • Das Wasser aufkochen. Währenddessen das Glas sehr gut reinigen.
  • Die Rosen sanft unter Wasser abspülen. Die Blütenblätter in das Glas schichten.
  • Das kochende Wasser vorsichtig über die Blütenblätter gießen. Verschließen und 1 bis 2 Tage ziehen lassen. Blätter absieben.
  • Tonic im Kühlschrank aufbewahren. Hält gut ein Jahr.

Reichhaltige Gesichtscreme

Aloe Vera durchfeuchtet, hilft beim Regenerieren – und gilt daher als eine der besten Anti-Age-Pflanzen.

Für eine reichhaltige Gesichtscreme benötigen Sie: 4 EL Öl nach Wahl, 2 EL Lanolin Anhydrid, 2 EL Aloe-Vera-Gel (flüssig), 2 – 5 Tropfen Karotten-Öl, 5 – 10 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl

So wird’s gemacht:

  • Öl und Lanolin mit einem Schneebesen kalt miteinander vermischen. Während des Mixens langsam das Aloe-Vera-Gel hinzufügen.
  • Falls die Konsistenz zu dick ist, mehr Aloe-Vera-Gel hinzufügen. Dann das Karotten-Öl und das ätherische Öl hinzufügen.

SOS-Trick bei Pickeln

Betupfen Sie die Stelle mit schwarzem Tee, Zitronensaft, Kamillen-Extrakt oder Teebaumöl.

Weitere Cremes zum selber machen

Und Shampoos zum selber machen

Zutaten: 4 TL Kokosöl, 30 g Kernseife, 2 EL Essig, 250 l Wasser

So geht’s:

  1. Kokosöl und Essig in einer Schüssel verrühren.
  2. 30 Gramm Kernseife mit einer sehr feinen in die Schüssel reiben. 100 ml Wasser zugeben.
  3. Alles im Wasserbad erwärmen. Wenn die Seife geschmolzen ist, den Rest Wasser dazugeben. Umrühren, bis alles eine sämige Konsistenz hat.
  4. Abgekühlt in eine saubere Glasflasche füllen.
  5. Pro Haarwäsche braucht man bei mittelangem Haar einen Teelöffel Shampoo.

Zutaten: 120 ml Wasser, naturreine Olivenölseife, ½ TL ätherisches Melissenöl

So geht´s:

Wasser erhitzen, aber nicht kochen

  1. Seifenflocken von der Olivenölseife abraspeln und im warmen Wasser aufgelöst, bis sich eine trübe Seifenlauge ergibt.
  2. Melissenöl in die Seifenlauge tropfen und alles gut vermischen.
  3. Shampoo im Kühlschrank in einer dunklen Flasche eine Woche aufbewahren.
  4. Pro Haarwäsche ½ bis 1 Handvoll Shampoo auf dem nassen Kopf verteilen und einmassieren. 3 Minuten einwirken lassen und auswaschen.

Zutaten: 1 Ei, 1 Eigelb, 1 Teelöffel Honig, Saft einer Zitrone

So geht´s:

  1. Das Ei gründlich mit einem Schneebesen in einer Schüssel aufschlagen.
  2. Honig hinzufügen. Unter ständigem Rühren den Zitronensaft hinzugeben.
  3. Pro Anwendung 1 bis 2 EL Shampoo wird auf das feuchte Haar auftragen, zehn Minuten wirken lassen. Warm ausgespült, damit der Zucker des Honigs gut entfernt werden kann.

Zutaten: 3 EL Lava-Erde, 1 TL Natron, 6 EL Wasser, 10 Tropfen Oliven-, Teebaum- oder Klettenwurzelöl. Nach Belieben: 1 EL Apfelessig oder Zitronensaft, 500 ml Wasser.

So geht´s:

  1. Die Mischung sollte für jede Haarwäsche frisch angerührt werden, weil sie sich schlecht abfüllen lässt.
  2. Lava-Erde und Natron in eine Schüssel geben, mit dem lauwarmen Wasser verrühren und ein paar Minuten ziehen lassen.
  3. Nach Belieben zehn Tropfen Oliven-, Teebaum- oder Klettenwurzelöl beigeben.
    Die Lava-Erde wie normales Shampoo anwenden – aufs nasse Haar geben, in die Kopfhaut massieren, lauwarm oder kalt ausspülen. Es schäumt nicht.
    Wer mag, kann danach mit dem mit 500 ml Wasser gemischten Apfelessig nachspülen. Dies schließt die Schuppenschicht auf der Kopfhaut.
  4. Tipp: Das Shampoo entfaltet erst nach zwei bis drei Anwendungen seine ganze Wirkung.

Zutaten: 3 Esslöffel geriebene echte Kernseife, 1 Teelöffel Olivenöl oder Calendula-Öl, 4 Esslöffel Kräuter – z.B. Rosmarin, Zitronengras, Lavendel, Pfefferminz, Kamille, 1 Teelöffel Teebaumöl, 200 Milliliter Wasser.

So geht’s:

  1. Das Wasser kochen, die Kräuter damit aufgießen und 40 Minuten ziehen lassen. Die Kräuter durch ein Sieb abseihen und in eine Schüssel geben.
  2. Die restlichen Zutaten untermischen, am besten mit einem Stabmixer.
  3. In einer sauberen Glasflasche ist das Shampoo bis zu 3 Wochen haltbar.

Je Haarwäsche 1 bis 2 EL ins feuchte Haar massieren, etwas einwirken lassen und mit warmem Wasser ausspülen.

 

Letzte Version vom 14. Mai 2020

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