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Die richtige Kosmetikerin finden

Ein Besuch bei der Kosmetikerin kann ganz schön nervenraubend sein, wenn man noch nicht die richtige für sich gefunden hat. Diese Tipps sorgen für Abhilfe.

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Die eine redet zu viel, die andere verwendet Creme, die man nicht verträgt, die dritte verlangt für Kleinigkeiten eine Menge Geld – ein Besuch bei der Kosmetikerin kann ganz schön nervenraubend sein. Diese Tipps sorgen für Abhilfe.

 

 

Eigentlich soll der Besuch bei der Kosmetikerin etwas Schönes sein. Doch viele Frauen sind skeptisch: „Hoffentlich vertrage ich die Anwendungen überhaut.“ Auch die Sorge vor Nachwirkungen treibt viele Frauen um – Pickel oder Hautreizungen wünscht sich niemand.

Solche Geschichten hört Brigitte Grosjean oft. „Leider kann sich fast jeder Kosmetikerin nennen“, erklärt die Expertin aus Hamburg Eppendorf, die Kosmetikerinnen ausbildet:

  1. Die Berufsbezeichnung sei leider nicht geschützt. Sie selbst hat eine ein- bis dreijährige Ausbildung inklusive Prüfung absolviert.“ Aber, so Brigitte Grosjean, nur ein Teil der 21.000 Kosmetikstudios in Deutschland arbeiteten Expertinnen mit dieser Ausbildung.
  2. Ein zweites wichtiges Indiz für die Qualität eines Kosmetik-Studios seien die Marken, die verwandt würden. „Firmen wie Maria Galland, Biodroga, Skinceuticals, Clarins, Dr. Hauschka, La Mer prüfen sehr genau, mit wem sie zusammenarbeiten“, weiß die Schulungsleiterin. Außerdem bildeten die Firmen nicht nur aus, sondern auch ständig weiter – so dass die Kosmetikerinnen sich immer mit den neusten Methoden und Produkten auskennen.
  3. Und auch ein Blick auf die Internetseite eines Kosmetikinstituts verrät etwas über die Qualität.

Diese Details sollten Sie vor einem Besuch klären

  • Hat das Studio einen besonderen Schwerpunkt, der zu den eigenen Wünschen passt? Denn selten ist eine Person auf allen Gebieten gleich gut.
  • Entspricht das Angebot den eigenen Vorstellungen? Wird z.B. mehr mit Geräten wie Ultraschall oder Elektrostimulation gearbeitet oder manuell?
  • Gibt es Termine am Abend für Berufstätige?
  • Wird ein kostenloses Beratungsgespräch mit einem genauem Behandlungsplan angeboten?
  • Sind die Preise transparent? Als Richtwert gilt: Eine Minute Behandlung kostet mindestens einen Euro.
  • Innerhalb des ersten Gespräches sollte nicht nur die Haut analysiert, sondern auch ein Behandlungsplan festgelegt werden, inkl. Kosten und Zeitrahmen.
  • Eine gute Kosmetikerin fragt, ob man abends noch etwas vorhat und verzichtet entsprechend auf Ausreinigen, Augenbrauen zupfen und andere Behandlungen, die Spuren hinterlassen.
    • Sie erkundigt sich nach Allergien und besonderen Vorlieben.
    • Sie lässt einen während der Behandlung nie allein. Muss eine Gesichtsmaske einwirken, massiert sie z.B. die Hände.
  • Wenn sie Produkte empfiehlt, gibt sie erst Pröbchen mit statt sofort zum Kauf zu drängen.
    • Auch Versprechen wie „In zehn Tagen sind Ihre Falten vermindert“ entlarvten eine Kosmetikerin als unseriös. Genauso wie das Angebot, Altersflecken und Warzen entfernen zu können. Eine gute Kosmetikerin kennt ihre Grenzen und überlässt diese drastischen Maßnahmen dem Dermatologen.“

 

Letzte Version vom 21. August 2018

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