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So planen Sie die optimale Rente

Mit ein paar Tricks lässt sich die Rente steigern. Beginnen kann man lange vor dem Ruhestand: mit 50. Das plus Magazin verrät, wie.

VGstockstudio/©shutterstock
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Mit dem Rentenbescheid im Briefkasten ist noch längst nicht alles gelaufen. Mit ein paar Tricks lässt sich das Altersgeld sogar im Ruhestand noch steigern. Die meisten Wege sind einfach und rechnen sich auch.

Ab 50 lässt sich die Rente jetzt noch besser nach eigenen Wünschen planen, denn ab dann kann man freiwillige Einzahlungen in die staatliche Rentenversicherung leisten. So lassen sich auch mit kleinen Beträgen und unregelmäßigen Einzahlungen die Abschläge für einen früheren Rentenbeginn ausgleichen.

Ein 55-jähriger Arbeitnehmer beispielsweise, der schon mit 63 statt 66 in Rente gehen möchte, müsste 120 Euro Abschlag monatlich in Kauf nehmen. Statt 1250 Euro Monatsrente würde er mit 63 Jahren also nur 1.130 Euro erhalten. Um den Abzug auszugleichen, errechnet die Rentenversicherung einen Ausgleichsbetrag, den der Arbeitnehmer einzahlen müsste – in dem Musterfall wären das 32 .00 Euro. Die kann er aber bis zum Rentenbeginn in jeweils zwei (unterschiedlichen) Raten pro Jahr einzahlen oder nach Belieben, wenn eben Geld verfügbar ist. Er muss auch nicht die komplette Summe einzahlen, auch Teilbeträge steigern die Rente. Entscheidet er sich später doch, bis 66 weiter zu arbeiten, steigert die komplette Einzahlung seinen Rentenanspruch auf immerhin 1438 Euro monatlich.

Doch Vorsicht: nicht jeder Extra-Euro ist immer gleich gut in die gesetzliche Rentenanstalt investiert, weil auch die Steuer und Sozialabgaben zuschlagen. Je nach Einkommenshöhe ist dann eine private Rentenversicherung die bessere Wahl. Lesen Sie mehr in der Ausgabe 12/18 und erfahren Sie auch:

  • wann sich längeres Arbeiten (in Teilzeit) rentiert
  • wie man clever mit Minijobs hinzu verdient

 

Letzte Version vom 15. Januar 2019

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