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Hinterbliebenen-Rente: Viele verschenken Geld

Hunderttausende Witwen und Witwer erhalten zu wenig Geld. Studien zeigen, dass fast jeder vierte Bescheid falsch ist. Denn viele haben Ansprüche, beantragen die Rente aber nicht.

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Die Aufregung war groß 2014 – mehr als 150.000 Hinterbliebenen-Rentner hatten über Jahre zu wenig Geld erhalten – das zeigte eine Stichprobe des Bundesversicherungsamtes. Die Rentenkasse hatte Zeiten der Kindererziehung sowie die Berufsausbildungszeiten des Verstorbenen zur Witwenrente falsch angerechnet.

Wo die häufigsten Fehler bei der Hinterbliebenen-Rente liegen

  • Höhe der Freibeträge
  • Das Rentenkonto des Verstorbenen war nicht geklärt, die Daten waren nicht vollständig
  • Fehler beim Anrechnen des eigenen Einkommens aus Berufstätigkeit oder aus anderen Renten des Witwers/ der Witwe

Viele Hinterbliebenen kennen aber auch nicht ihre Ansprüche. Doch generell gilt folgendes (Stand 2014):

Wer Anspruch auf Hinterbliebenen-Rente hat

  • Der verheiratete Ehepartner des Verstorbenen und der getrennt lebenden Ehepartner, wenn die Ehe länger als ein Jahr gedauert hat
  • Aber auch geschiedene Ehepartner: es besteht die Möglichkeit eine sogenannte Geschiedenen-Rente zu beantragen, wenn die Ehe vor dem 1. Juli 1977 geschieden wurde und ihm ein Unterhalt von mindestens 25% des Sozial-Hilfe-Satzes zusteht
  • Seit dem 1. Januar 2005 können auch gleichgeschlechtliche Partner in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft eine Hinterbliebenen-Rente erhalten

 

Letzte Version vom 31. Januar 2019

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