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Die einfachste Rente gibt es noch – mit 63 Jahren

Von wegen immer länger arbeiten müssen: Früher in den Ruhestand – das ist auch heute noch völlig unkompliziert möglich. Die Rente mit 63 gibt es noch immer und die Regelungen dafür sind einfach.

Rawpixel.com/©shutterstock
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Einzige Voraussetzung für die im Vorsorge-Deutsch so genannte „Altersrente für langjährig Versicherte“ ist eine Wartezeit von 35 Jahren oder 420 Monaten. Und die kann fast jeder schnell erreichen, denn dazu zählen nicht alleine Zeiten, in denen man gearbeitet und Beiträge an die Rentenversicherung gezahlt haben muss.

Das zählt beispielsweise auch alles zur Wartezeit dazu:

  • Zeiten der Pflege von Angehörigen
  • Kindererziehung bis zum 10. Lebensjahr
  • Schulzeiten oder Studium ab dem 17. Lebensjahr (max. acht Jahre)
  • Suche einer Ausbildung
  • Schwangerschaft und Mutterschutz
  • Krankheit
  • Mini-Job.

Wer in diesem Jahr 63 wird (Stand 2019), kann mit Erreichen der 420 Monate vorzeitig in den Ruhestand gehen. Allerdings muss er einen Abschlag von 10,2 Prozent hinnehmen. Dieser Abschlag lässt sich jedoch im Voraus mit Einzahlungen nach Wunsch ab dem 50. Lebensjahr bis zum Rentenstart kompensieren. Für die meisten Rentner rechnet sich das als eine gute Geldanlage in die eigene Altersvorsorge.

 

Letzte Version vom 11. Februar 2019

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