Die Preise für Heizöl schwanken stark. Wer früh bestellt und dann doch bemerkt, dass der Preis gesunken ist, sollte widerrufen. Das ist mit unserem Musterbrief möglich.

Wer mit Heizöl heizt, bestellt oft traditionell im Sommer Öl. Doch dass dann Heizöl am günstigsten ist, stimmt nicht mehr. 2020 – zum Beispiel – war der Preis im Oktober und November am niedrigsten, im Jahr davor sogar im Dezember, also mitten in der Heizperiode.

Zum günstigeren Preis kaufen

Aber auch innerhalb eines Monats schwanken die Preise enorm. Deshalb gilt: Wer nach der Bestellung feststellt, dass die Preise gefallen sind, sollte den Auftrag widerrufen. Dafür hat man, so das Fernabsatzgesetz, 14 Tage Widerspruchsfrist. Der Bundesgerichtshof hat bereits vor Jahren entschieden, dass auch eine Heizöl-Bestellung unter das Fernabsatzgesetz fällt. Dies gilt allerdings nur, wenn per E-Mail, Telefon, Fax oder Internet bestellt wurde – was aber meist der Fall ist.

Musterbrief für den Widerruf

Ein billigeres Angebot anfordern

Wichtig: Wer geschickt vorgeht, bietet im Widerspruchs-Brief dem Heizöl-Händler die Chance, ein neues Angebot zu einem günstigeren Preis zu machen. Kommt der Händler dem nach, erhält man vom bisherigen Lieferanten einen besseren Preis. Ansonsten das Heizöl bei einem günstigeren Händler ordern – die Preise differieren am gleichen Tag um mehr als 20 % von Händler zu Händler.

Prepaid-Guthaben zurückfordern


Im neuen plus Magazin finden Sie einen Musterbrief, mit dem Sie die Erstattung eines nicht genutzten Prepaid-Guthabens einfordern können. Denn viele Telefongesellschaften spekulieren darauf, dass Guthaben nicht abgerufen wird. Die neue Ausgabe 12/21 gibt es ab 3. November am Kiosk oder hier online!

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