Das rasche Stellen des Pflegeantrags ist wichtig. Denn Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung werden - nach Bewilligung - erst ab dem Zeitpunkt gezahlt, ab dem eine Pflegebedürftigkeit offiziell der Kasse gemeldet wurde. Unsere Vorlage hilft Ihnen dabei, laden Sie hier den #Musterbrief kostenlos herunter.

Rasch handeln ist wichtig

Manchmal entsteht eine Pflegebedürftigkeit schnell, etwa nach einem Schlaganfall oder Infarkt. Häufig aber kommt sie schleichend. Und dann zögern Betroffene (und deren Familien) einen Pflege-Antrag zu stellen, weil sie hoffen, es kommen wieder bessere Tage. Doch das rasche Stellen eines Antrags ist wichtig. Denn Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung werden nicht ab dem Eintritt einer Pflegebedürftigkeit gestellt, sondern erst ab dem Zeitpunkt, zu dem dies offiziell festgestellt wurde.

Kostenloser Musterbrief

Mit unserer Vorlage können Sie schnell den Antrag bei der Pflegekasse stellen und so eine Einstufung für sich oder ihre/n Angehörige/n erhalten.

Nach dem Stellen des Antrags sendet die Pflegekasse Formulare zu. Darin wird auch bereits gefragt, ob die Pflege zu Hause oder in einem Heim stattfinden soll, ob die Pflege durch Angehörige und/oder durch einen ambulanten Dienst erfolgen soll. Wichtig: Der Antrag ist teilweise sehr kompliziert, aber bereits in diesem frühen Stadium hat man Anspruch auf eine Beratung und entsprechende Kurse. Geschulte Pflege-Beraterinnen helfen auch telefonisch beim Ausfüllen.

Wenn nötig, Widerspruch einlegen

Die Pflegekasse ist verpflichtet, innerhalb von 14 Tagen einen konkreten Ansprechpartner zu nennen. Vereinbart wird dann ein Besuch des Medizinischen Dienstes. Fällt der Bescheid wider Erwarten ungünstig aus, unbedingt Widerspruch einlegen.

Viele weitere Tipps für diese erste Phase enthält unser Sonderheft Unser Geld: Pflege. Auf 80 Seiten erhalten Sie kompakt alle Informationen rund um die Pflege. Unser Geld erhalten Sie für 7,90 Euro (zzgl. Versand) bei unserem Leser-Service unter 0711/725 22 45 oder hier online. Unser Geld gibt es auch als Abo.

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