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Ratgeber Geld & Recht

Betriebsrente für jeden

Die Betriebsrente ist die zweitwichtigste Säule der Altersvorsorge. Doch nur 40% aller Arbeitnehmer nutzen sie auch – vor allem sehr wenige Frauen. Dabei ist über Entgeltumwandlung eine einfache Altersvorsorge möglich. plus zeigt Ihnen wie.

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  1. Jeder hat ein Recht auf Betriebsrente: Das Betriebsrenten-Gesetz (BetrAVG) legt fest, dass jeder Arbeitnehmer Anspruch darauf hat mit Hilfe des Arbeitgebers, eigenem Geld und staatlicher Förderung für eine Betriebsrente zu sparen. Ein Weg ist die Entgeltumwandlung. Dabei fließen Teile des Bruttolohns in Beiträge für die betriebliche Altersvorsorge. Möglich ist auch, dass der Arbeitgeber zahlt oder beide legen zusammen.
  2. Das Geld geht in eine Direktpolice: Bei welchem Anbieter die Versicherung abgeschlossen wird, entscheidet der Arbeitgeber. Über den Betriebsrat können Arbeitnehmer Einfluss auf die Auswahl nehmen oder selbst Vorschläge machen. Die spätere Rente aus einer Direktversicherung ist umso höher, je weniger zusätzliche Leistungen die Police enthält.
  3. So funktioniert eine Direktversicherung: Bei einer Direktversicherung schließt der Arbeitgeber eine Lebens- oder Rentenversicherung für seinen Mitarbeiter ab. Möglich sind auch fondsgebundene Policen. Hier werden die Beiträge in Investmentfonds angelegt. Diese Varianten können höhere Renditen erzielen als herkömmliche Policen. Beiträge werden vom monatlichen Bruttogehalt abgezogen, erst dann werden das (restliche) Brutto versteuert und  Sozialabgaben berechnet.
  4. Die besten Anbieter – Darauf sollte man beim Vertrag achten: Ein Indikator für die Qualität einer Direktversicherung ist die garantierte Rente. Die garantierte Rente wird im Versicherungsvertrag genannt und soll möglichst hoch sein. Oft bieten die Verträge zusätzlich einen Berufsunfähigkeits- und einen Hinterbliebenenschutz.

In der Februar-Ausgabe finden Sie alle Vor- und Nachteile sowie praktische Beispielrechnungen.

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