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UV-Schutz – auch in der Corona-Zeit

Aufgrund des aktuellen Kontaktverbots und der Ausgangsbeschränkungen sind viele Menschen daheim. Doch nicht nur draußen im Garten oder auf dem Balkon, auch in geschlossenen Räumen mit Fenstern sollte man sich vor Sonneneinstrahlung schützen, rät Mediziner Dr. Jens Altmann.

©Pixabay/Karen Arnold
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Achtung vor Sonneneinstrahlung auch in geschlossenen Räumen

Spaziergänge an der frischen Luft, oder eine Runde Radfahren sind gerade jetzt in der Corona-Krise wichtig, um frische Luft zu atmen, sich zu bewegen und die Immunabwehr zu stärken. Allerdings sollten auch bei den derzeit milden Frühjahrs-Temperaturen die Gefahren der Sonneneinstrahlung nicht unterschätzt werden: „Vorzeitige Hautalterung ist das eine. Deutlich gefährlicher für unser Wohlbefinden wird es jedoch, wenn es um Hautkrebs geht. Daher rate ich dazu immer einen UV-Schutz zu verwenden„, erklärt Experte Dr. Jens Altmann, leitender Arzt der Bodenseeklinik und Generalsekretär der Internationalen Gesellschaft für Ästhetische Medizin (IGÄM e.V.).

Auch in geschlossenen Räumen sollte man nicht auf die Sonnencreme (Minimum LSF 20) verzichten.

Und zwar dann, wenn sich das Sofa zum Fernsehen, oder der Lese-Sessel am Fenster befinden, wie der Experte. „Zwar werden die UVB-Anteile durch eine Glasscheibe fast vollständig absorbiert, allerdings können UVA-Teile durchdringen. Schätzungen zufolge dringen 60 Prozent dieser Strahlen durch eine Scheibe. Treffen die Strahlen über einen längeren Zeitraum auf die Haut, können sie den gleichen Schaden anrichten wie im Freien“, sagt Dr. Jens Altmann.

Das gilt

Helle Haut ist beispielsweise maximal zehn Minuten ohne Sonnenmilch geschüttzt. Wer sich dann mit einem LSF von 30 eincremt, kann danach etwa 300 Minuten in die Sonne, denn die Eigenschutzzeit wird mit dem LSF multipliziert.

 

Letzte Version vom 15. April 2020

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