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Ratgeber Medizin

Asthma: Was Ältere wissen sollten

Welche Auslöser kann es für Asthma geben? Was muss ich beachten, wenn ich über 60 bin? Und was hilft gegen die Krankheit? Wir beantworten diese Fragen.

©Caiaimage/Sam Edwards/Getty Images
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Linderung durch natürliche Heilmittel

Der wichtigste Therapie-Baustein bei Allergien: Reizstoffe vermeiden. Dabei helfen auch mehrwöchige Aufenthalte in einer allergenarmen Umgebung. Das Europäische Zentrum für Allergieforschung (ECARF) zeichnet solche Urlaubsregionen aus, auch in Deutschland gibt es einige. Mehr Informationen unter www.ecarf-siegel.org, Stichwort „Kommunen“.

In bayerischen Bad Reichenhall etwa findet sich ein imposantes, 160 Meter langes Gradierhaus. An dessen Wände mit Schwarzdorngestrüpp plätschert Alpen-Sole herab, eine wässrige Salz-Lösung. Wenn diese an den Dornen und Verästelungen zerplatzt, entsteht Aerosol, ein feiner Nebel aus Salz-Teilchen, das beim Atmen tief in die Bronchien gelangt. Dort verflüssigt die Sole das Bronchialsekret und erleichtert das Abhusten. Bundesweit gibt es rund 60 Gradierwerke. Eine Übersicht finden Sie unter www.kurorte-und-heilbaeder.de.

Vielen Asthmatikern hilft auch eine sogenannte Speläo- oder Höhlentherapie. Die weitgehend staub- und pollenfreie Luft in einem Heilstollen soll zusammen mit der hohen Luftfeuchtigkeit von 98 Prozent und einer dauerhaft niedrigen Temperatur schleimlösend und entzündungshemmend wirken. In Deutschland gibt es elf Therapiezentren.

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Letzte Version vom 5. Mai 2020

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