Wie selten schreibt man heute noch mit der Hand? Per E-Mail, WhatsApp oder SMS sind Dinge doch viel schneller erledigt. Forscher entdeckten jedoch, dass es auch im elektronischen Zeitalter gar nicht verkehrt wäre, öfter mal zu Papier und Stift zu greifen. Denn es ist erwiesen, dass alles, was mit der Hand geschrieben wurde, besser und einfacher zu merken ist und länger im Gedächtnis bleibt.

Forscher erklären das so: Beim Schreiben wird das motorische Gedächtnis aktiv. Sobald wir mit dem Stift über das Papier gleiten, „sieht“ das Gehirn nicht nur, was es tut, es fühlt die Buchstaben auch. Die Bewegungen von Hand und Fingern prägen sich in das Gehirn ein.

Grund genug, mal wieder den Füller hervorzuholen und häufiger zu schreiben, um das Gedächtnis und das Gehirn zu trainieren.

Die besten Schreibanlässe für den Alltag

  • Einen Liebesbrief oder einen Brief an die beste Freundin, die Enkel oder die Geschwister zu schreiben
  • Rezepte fürs Essen der folgenden Tage notieren, beispielsweise in einem unserer Monatspläne zum Ausdrucken
  • Termine im Kalender eintragen
  • To-Do-Listen schreiben
  • Tagebuch oder ein Bullet Journal führen
  • Geburtstagskarten in Schönschrift verzieren
  • Telefonnummern notieren
  • Gedichte oder Kurzgeschichten schreiben
  • In Schönschrift motivierende Sprüche oder Lieblingszitate notieren und als Wandbild einrahmen und aufhängen
  • Vokabeln auflisten