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Ratgeber Essen & Genießen

Dann essen wir Giersch eben auf!

Bei Gärtnern ist er gefürchtet, von Köchen aber wird er geliebt: Giersch. Für die einen ist es eine teuflische Pflanze, für die anderen wunderbarer wilder Spinat.

TwilightArtPictures/©shutterstock
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Wenn wir ihn schon nicht aus unserem Garten verbannen können – dann essen wir den Giersch eben auf!

Fast jeder hat Giersch im Garten – und vermag daran zu verzweifeln, denn Giersch ist ein Unkraut, das sich hartnäckig hält. Doch darüber ärgern?  Wenn Sie Giersch im Garten nicht mögen, dann halten Sie es vielleicht wie die Experten aus Korea, wo man ihn fleißig erntet und als wilden Spinat in allerlei Kreationen verwertet. Auch unsere Redakteurin konnte in einem Selbstversuch so zu einer friedlichen Ko-Existenz mit dem wuchernden Kraut finden, wie sie in unserer Ausgabe 4/2019 berichtet.

Unsere liebsten Giersch-Rezepte

Giersch kann ähnlich wie Spinat sowohl als Salat, gekocht als Gemüse und sogar als Gewürz verwendet bzw. gegessen werden.

Für einen Giersch Salat eignen sich am besten die jungen hellgrünen Blätter, sie schmecken nach Spinat, Möhre und Petersilie mit einem Hauch Sellerie. Ältere Blätter wiederum erinnern geschmacklich an Spinat und eignen sich für Gerichte wie Pesto, Suppen, Soßen und sogar Aufläufe.

Sie haben Lust bekommen, sich dem leidigen Kraut in Ihrem Garten anzunehmen? Dann werfen Sie doch einmal einen Blick auf  unsere Giersch-Rezepte, die Sie hier herunterladen können.

So gesund ist Giersch

Giersch enthält viele Vitamine und Mineralien, so beispielsweise mehr als 15 mal soviel Vitamin C wie Kopfsalat, viermal soviel wie Zitronen und doppelt so viel wie Rosenkohl. Giersch ist zudem reich an Eisen, Kalium, Magnesium, Calcium, Zink, Bor, Kupfer, Mangan, Titan und Kieselsäure. Durch den hohen Gehalt an Mineralien wirkt Giersch basisch und fördert den Stoffwechsel und die Harnorgane. Er entsäuert und entwässert den Körper, stärkt das Bindegewebe und hilft, dort eingelagerte Säuren und Giftstoffe auszuschwemmen. Dieser Nährstoff-Mix hilft gegen Rheuma und Gicht, aber auch bei Erkältung und Grippe.

Übrigens: Im Mittelalter wurde Giersch auch in vielen Kloster- und Bauerngärten als normales Gemüse angebaut.

 

Letzte Version vom 7. März 2019

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