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Ratgeber Essen & Genießen

Chicorée macht fit und schmeckt

Gut für Haut und Haare und das Immunsystem – wir Chicorée isst, tut etwas für seine Gesundheit, sagen Ärzte. Dass so manches Blatt ein wenig bitter schmeckt, gerät rasch zur Nebensache, wenn man die neuen Rezepte ausprobiert. Hier zeigt sich Chicorée von seiner besten Seite.

© joujou / pixelio.de
© joujou / pixelio.de

Hellgrün, knackig und überraschend im Geschmack – obwohl man ihn schon seit Jahren in den Supermärkten kaufen kann, ist Chicorée in der Gemüsetheke immer ein wenig Exot geblieben. Denn je nachdem, welche Ernte man erwischt, kann der sonst aromatische, nach Sprossen schmeckenden Chicorée ziemlich bitter werden, auch wenn man ihn milden Zutaten zu besänftigen vermag. Am wirksamsten ist er natürlich frisch – aber er lässt sich auch wunderbar füllen, überbacken und in der Pfanne garen.

Ärzte preisen den Chicorée, der 1873 von Belgiern erstmals als Gemüse in Europa vorgestellt wurde, gerade wegen seines Bitterstoffs Lactucopikrin. Er und die Ballaststoffe wirken verdauungsfördernd. Doch er kann noch mehr – wegen seiner Inhaltsstoffe. 100 Gramm Chicorée enthalten z.B. 9 mg Vitamin C, die Vitamine A, D, E, B1, B2, B6 und B12 sowie 13 mg Magnesium, sagenhafte 198 mg Kalium und 26 g Kalium. Kein Wunder, dass er Haut und Haaren gut tut und die Zellen stärkt. Außerdem kurbelt er das Immunsystem an.

Chicorée liefert also ein Rundum-Sorglos-Paket für die Gesundheit. Ihm wird sogar eine Anti-Aging-Wirkung nachgesagt. Außerdem gilt er als Schlankmacher. Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Eiweiße – und Fette sowieso – sind als Nährmittel nur sehr schwach vertreten. Wer 100 Gramm Chicorée isst, nimmt nur 16 Kalorien zu sich und ist trotzdem ziemlich satt.

Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass der Chicorée geschlossen ist und die Blattspitze zart gelb sind. Je grüner, desto ungenießbarer. Der etwas bittere Geschmack lässt sich in den Hintergrund drängen, wenn man den Chicorée – wenn man ihn kochen oder garen möchte – vor der Zubereitung warmes Wasser oder Milch legt. Den besonders bitteren Strunk sollte man vor der Zubereitung komplett entfernen. Die hellgelbe, appetitliche Farbe der Blätter lässt sich mit einigen Spritzern Zitrone erhalten.

Rezepte mit Chicorée

 

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