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Ratgeber Essen & Genießen

10 Gebote für die perfekte Pasta

Kommt nun Öl in den Topf für das Nudelwasser? Wie viel Salz soll rein? Und was kann ich tun, damit meine Pasta wirklich so al dente wie beim Italiener wird? Wir verraten es – in unseren 10 Geboten.

©shutterstock.com/ stockcreations
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Ravioli mit Brennesseln, Pappardelle al Ragú, wärmender Eintopf oder Nudel-Auflauf? In unserer Ausgabe 3/2020 dreht sich alles um Pasta, denn

 

„Manchmal sollte man sich lieber Nudeln statt Sorgen machen“

Unsere 10 Gebote für die perfekte Pasta

1. Du sollst keinen zu kleinen Topf nehmen

Bei zu kleinen Töpfen und zu wenig Wasser drin kleben die Nudeln aneinander und werden, was noch schlimmer ist, nicht gleichmäßig gekocht. Als Regel gilt: Pro 100 Gramm Nudeln 750 ml Wasser. Für eine Packung also knapp 4 Liter.

2. Du sollst nicht mit dem Salz sparen

Richtig gesalzt ist das Wasser dann, wenn es wie Meerwasser schmeckt – und das schafft man nicht mit zwei oder drei kleinen Prisen, sondern mit mindestens 2 gehäuften Esslöffeln für 500 Gramm Nudeln.

3. Du sollst die Nudeln nicht allein lassen

Einfach die Pasta in den Topf geben und warten, bis die angegebene Zeit von der Verpackung abgelaufen ist, wird ziemlich sicher dazu führen, dass die Nudeln am Topfboden festkleben. Also gleich nach dem Reingeben umrühren und auch zwischendurch immer mal wieder.

4. Du sollst nicht der Kochzeit trauen, die auf der Packung steht

Am besten selber einige Minuten vor dem Ende einen Test machen, ob die Nudeln al dente sind. Vor allem, wenn man 1000 g oder noch mehr in einem Topf zusammen kocht, reduziert sich die Zeit deutlich. Im Prinzip kann man sagen, dass aus 9 Minuten 7 werden.

5. Du sollst die Nudeln nicht komplett abgießen

Immer einen Teil des Nudelwassers aufheben, denn es enthält viel Stärke und die hilft dabei, die Soße ein bisschen anzudicken.

6. Du sollst bedenken, was Du mit den Nudeln machen willst

Wenn sie in die Pfanne zur Sauce kommen, diese Zeit unbedingt zur Kochzeit dazurechnen. Al dente gekochte Nudeln machen übrigens (ein kleines bisschen) weniger dick, weil sie länger gekaut werden müssen und dadurch die enthaltenen Kohlenhydrate langsamer ins Blut gelangen.

7. Du sollst die Nudeln nicht heiß rumstehen lassen

Wenn sie nach dem Abgießen im Sieb sind und nicht gleich verwendet werden, mit kaltem Wasser abkühlen, andernfalls kleben sie zusammen. Nudeln lassen sich so übrigens zwei Tage aufheben. Tipp: Wenn man viele Gäste hat, die Nudeln dreiviertel al dente vorkochen, dann abschrecken und die restliche Zeit dann nachkochen, kurz bevor die Teller auf den Tisch kommen sollen. So machen das übrigens gute italienische Restaurants auch

8. Du sollst hochwertige Nudeln verwenden

Pasta zu 49 Cent je 500 g wird mit Mehl gemacht, das industriell bearbeitet ist. Hochwertige Nudeln dagegen werden mit unverändertem Hartweizengries hergestellt. Billig-Nudeln kleben übrigens viel schneller zusammen und verzeihen keine einzige Minute zu lange Kochzeit.

9. Du sollst die Nudeln vor dem Servieren mit der Sauce mischen

Nackte Nudeln auf den Teller zu knallen und dann die Sauce oben drüber zu geben, geht eigentlich nur bei einer Spaghetti Bolognese. Ansonsten immer schon in der Pfanne mischen, dann verbindet sich die Nudel besser mit der Flüssigkeit – und schmeckt deutlich besser.

10. Du sollst Öl nur für die Sauce verwenden

Öl im Nudelwasser ist eine Todsünde. Denn es legt sich wie ein Film um die Nudeln und sie gehen nicht richtig auf. Übrigens: Das Kochwasser muss nicht sprudelnd kochen. Nudeln werden auch bei einer Wassertemperatur von 60 Grad gar.

 

Letzte Version vom 7. Februar 2020

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