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Archive for April, 2019

Einfache Gerichte mit wenigen Zutaten

Posted on: April 2nd, 2019 by Jeanette Edelmann

Weg von einer mehrseitigen Rezeptur hin zu überschaubaren Zutaten. Weg von ungesunden Fertiggerichten hin zu erstklassigen und gesunden Ingredienzen.

Ein Profi auf dem Gebiet „Einfache Gerichte mit wenigen Zutaten“ ist Mario Kotaska, der „Das +3 Prinzip“ herausbrachte, ein Kochbuch, das dafür sorgen soll, dass jeden Tag etwas Ordentliches auf den Tisch kommt. Denn schließlich ist es nicht nur eine Herausforderung, jeden Tag ausgewogene Gerichte zu servieren. Schon der Gang zu Supermarkt kann Geldbeutel und Nerven strapazieren.

Einfach kochen mit wenigen Zutaten – Unsere Rezepte

Einen Auszug seiner köstlichen Gerichte aus „Das +3 Prinzip“ durften wir veröffentlichen – und hier geht es zu den Rezepten:

Bilder: © EMF/Manuela Rüther

 

Besser schlafen mit dem richtigen Kopfkissen

Posted on: April 2nd, 2019 by Jeanette Edelmann

Die Vorbereitung

„Ob Nackenrolle, extra flach oder mit Daunen-Füllung – welches Kissen individuell den besten und gesündesten Schlaf garantiert, hängt von vielen Faktoren ab“, weiß Florian Heidrich, Abteilungsleiter beim Bettenfachgeschäft Bettenrid (www.bettenrid.de). Am besten ist es, rät der Experte, sich schon im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, welche Fakten beim Kauf wichtig sein werden:

  • Körpergewicht
  • Körper-Statur (breite Schultern, schmales Becken etc.)
  • Bett-System (Härtegrad der Matratze, Bettgestell, Lattenrost)
  • Sonstige körperliche Probleme (empfindliche Ohren, Schmerzen, Verletzungen, Allergien)

Der Kissenkauf

Florian Heidrich von Bettenrid: „Ein neues Kissen zu kaufen, bedeutet auch: genug Zeit mitzubringen, um es ausführlich zu testen. Am besten morgens, wenn man ausgeruht ist. Das hilft dabei, ein neutrales Gefühl zu entwickeln, ob dieses oder jenes Modell sich angenehm anfühlt.“

Die Kissenfüllungen

Schaumstoff:

  • formbeständig und verliert nicht schnell an Höhe
  • stützt gut
  • allergie-freundlich
  • kühlt gut (bei Kissen mit Gel)
  • nur bedingt nachgiebig (Kissen aus visko-elastischem Schaum verhärten bei kühlen Schlafzimmern unter 18 Grad)

Latex

  • passt sich der Kopfform an (Punkt- Elastizität)
  • geht nach dem Schlafen zurück in Ausgangs-Position (Form-Elastizität)
  • stützt gut
  • allergie-freundlich
  • schwerer als andere Materialien
  • anfangs Eigengeruch möglich
  • chemisch hergestellt (auf Öko-Text-Siegel achten)

Naturhaar (z.B. Cashmere, Kamel- und Rosshaar, Schurwolle)

  • absorbiert Schweiß optimal
  • atmungsaktiv
  • nimmt Feuchtigkeit gut auf
  • nur bedingt allergie-freundlich
  • pflege-intensiv (meist nur chemische Reinigung)
  • kann nachts beim Drehen geräuschintensiver sein

Naturfaser (z.B. Wolle, Kokosfaser, Kapok)

  • vegane Alternative
  • atmungsaktiv
  • nimmt Feuchtigkeit gut auf
  • nur bedingt allergie-freundlich
  • pflege-intensiv (meist nur chemische Reinigung)

Kunstfaser (z.B. Polyester, Mikrofaser, Watte (z.B. Lyocell)

  • wenig Eigengewicht
  • atmungsaktiv
  • wärmend (v.a. bei Kissen mit Hohlfaser-Kugeln)
  • strapazierfähig
  • allergie-freundlich
  • schneller durchgelegen
  • können schnell durch das Waschen verklumpen (v.a. Watte)
  • chemisch hergestellt (auf Öko-Text-Siegel achten!)

Daune

  • besonders flauschig
  • 100 % natürlich (auf Zusatz „kein Lebend- Rupf“ achten)
  • atmungsaktiv
  • allergie-freundlich (Hausstaub-Allergiker sollten auf „Nomite“- Zeichen achten)
  • stützt je nach Anteil von Federn/Daune nur bedingt

Die richtige Pflege für Kopfkissen

  • täglich aufschütteln und ca.2x pro Woche auslüften. Vorsicht bei empfindlichen Materialien wie Seide, diese bitte nicht der direkten Sonne aussetzen.
  • 1-2 x pro Jahr sollte man das Kopfkissen reinigen – ob daheim in der Maschine oder von einer professionellen Reinigung bzw. im Bettenfachgeschäft.
  • Nach ca. 3 Jahren sind Daunen-Kissen auszutauschen. Sie verlieren an Elastizität und Reinlichkeit.
  • Nach 5 Jahren gilt auch für synthetische Füllungen, die gut zu reinigen sind: unbedingt austauschen!
  • Die meisten Kissen können in die Waschmaschine (Anleitung beachten), auch Modelle mit Daunen.
  • Keine Tennisbälle in die Waschtrommel geben – diese verursachen einen zu starken Abrieb und schädigen v.a. Daunen und Federn.
  • Nur Flüssigwaschmittel verwenden, keinen Weichspüler, sonst kann die Füllung verklumpen.

 

Die Alkohol-Falle

Posted on: April 2nd, 2019 by Jeanette Edelmann

Eine Sache vorweg: wer ab und an ein Glas Wein zu einem feinen Essen oder ein Bier mit Freunden trinkt, der muss nichts befürchten. Die große Gefahr besteht in der Regelmäßigkeit – und das mit schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit.

„Ein Gläschen in Ehren“ wie es so schön heißt, „kann niemand verwehren“. Mittlerweile steht jedoch fest, dass die positiven gesundheitlichen Effekte, die dem Alkohol angedichtet werden, nicht stimmen. Im Gegenzug jedoch kann Alkohol über 200 Krankheiten verursachen. Von Störungen des Magen-Darm-Trakts sowie des Immunsystems, von Leberbeschwerden bis hin zu Krebs, kann bei übermäßigem und regelmäßigem Konsum die Lebenserwartung deutlich verkürzt werden.

Alkohol ist Zellgift für den Körper

Keine Frage, die menschliche Gesundheit hängt natürlich auch von anderen Faktoren ab, etwa von der genetischen Veranlagung, möglichen Vorerkrankungen und dem Lebensstil. Rauchen Sie, ernähren sich (un-)gesund und bewegen sich viel, bzw. wenig. Und wie viel Sie trinken. Um sich selbst einzuschätzen, hilft auch unser Test:

Trinken Sie zu viel? Unser Test

Es gibt einen einfachen, von Ärzten entwickelten Test, der zeigt, ob ein Alkohol-Problem vorliegt. Beantworten Sie für sich ehrlich folgende Fragen:

  1. Haben Sie jemals daran gedacht, weniger zu trinken?
  2. Haben Sie sich schon einmal darüber geärgert, dass sie von anderen wegen Ihres Alkohol-Konsums kritisiert wurden?
  3. Haben Sie jemals im Leben morgens als erstes Alkohol getrunken, um sich nervlich zu stabilisieren oder einen Kater loszuwerden?
  4. Haben Sie sich jemals wegen Ihres Trinkens schuldig gefühlt?

Wer zwei oder mehr Fragen mit „Ja“ beantwortet, der hat ein Alkohol-Problem.

Diese Tipps helfen, um weniger Alkohol zu trinken

Wer sich sagt, dass er in Zukunft den Alkoholkonsum reduzieren möchte, dem helfen folgende Tipps:

  • Trinken Sie nicht beiläufig, beispielsweise vor dem TV
  • Setzen Sie in geselliger Runde öfter eine Runde aus
  • Bestellen Sie immer zunächst Wasser im Restaurant
  • Machen Sie den Fahrer bei Feiern und anderen geselligen Anlässen
  • Trinken Sie nicht aus Langeweile, Gewohnheit oder gar Hektik
  • Nehmen Sie kleine Schlucke und trinken Sie nur eine Sorte – dann wird es einem schneller über
  • Lust auf Alkohol steht oft für Heißhunger – ein Apfel oder Ähnliches kann helfen
  • Sehen Sie einen Cocktail als Süßigkeit an (Kalorien!)
  • Trinken Sie Wasser! Gegen den Durst und auch begleitend an einem geselligen Abend
  • Setzen Sie Alkohol nicht mit Entspannung gleich – finden Sie Alternativen, um runterzufahren, beispielsweise eine Tasse Tee, Atemübungen oder Sport
  • Legen Sie keinen Vorrat an Alkohol zuhause an; besser: eine diverse Auswahl an antialkoholischen Getränken
  • Bewahren Sie keine gekühlten alkoholischen Getränke im Kühlschrank auf

Diese Vorteile hat der Verzicht von Alkohol

Wer beschließt, von nun an auf Alkohol zu verzichten, der kann mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen rechnen:

Nach 2 Wochen

  • Verbessert sich der Schlaf
  • Sinkt der Kalorienbedarf – man nimmt ab
  • Die Leistungsfähigkeit steigt
  • Die Immunabwehr verbessert sich
  • Das Stress-Empfinden sinkt
  • Nach 4 Wochen
  • Verbessert sich das Hautbild
  • Sinkt der Blutdruck

Nach 6 Wochen

  • Befinden sich Körper und Psyche in einem besseren Gesamtzustand
  • Bessern sich die Blutwerte

Nach 3 Monaten

 

Mit 60 aus dem Job – so geht’s!

Posted on: April 2nd, 2019 by Jeanette Edelmann

Untersuchungen ergaben, dass ein Rentenstart ab Alter 60 in der Bevölkerung als durchaus anerkannt gilt. Dann liegen zwischen Wunsch und Wirklichkeit noch immer mindestens drei Jahre, die es zu überbrücken gilt:

  • Frühestmöglicher Rentenbeginn ist derzeit für die meisten Arbeitnehmer mit Alter 63 möglich – jedoch fallen dabei Abschläge um zehn Prozent bei der Rente an. In den überwiegenden Fällen rechnet sich das immer noch. Und man kann ab 50 diese Abschläge mit eigenen Einzahlungen steuerbegünstigt ausgleichen. Voraussetzung ist jedoch, dass man mindestens 35 Beitragsjahre in der Rentenversicherung erreicht hat.
  • Den Bedarf für die Überbrückungszeit richtig einschätzen: Im Berufsleben benötigt man regelmäßig mehr Geld als im Ruhestand, das zeigen Studien zum Verbrauchsverhalten. Sind Haus oder Wohnung bis zum gewünschten Job-Ende abbezahlt, entlastet das die Kasse schon sehr stark.
  • Versteckte Einnahmequellen aufspüren: ältere Riester-Verträge lassen sich beispielsweise schon ab 60 in Monatsrenten umwandeln.
  • Sozialabgaben optimieren: wer kein eigenes Einkommen bezieht, kann etwa in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung die kostenlose Familienversicherung beanspruchen. Privatversicherte sollten den Standardtarif als günstigere Variante prüfen.