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Archive for Februar, 2019

Was kochen Sie heute im März?

Posted on: Februar 26th, 2019 by Jeanette Edelmann

Zuweilen kann es lästig sein, sich immer wieder für jeden Tag leckere Gerichte für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung auszudenken. Wir möchten Ihnen dabei helfen und liefern Ihnen deshalb jeden Monat sämtliche Rezepte aus der beliebten Rubrik: Was kochen Sie heute?

Für Sie zum Herunterladen – unser monatlicher Speiseplan

Heute vegetarisch, morgen Fisch und am Sonntag darf es auch mal ein köstlicher Braten oder ein langsam vor sich hinköchelnder Schmortopf sein? Wenn Sie Ihrer Phantasie freien Lauf in der Küche lassen und sich Ihre Gerichte individuell zusammenstellen wollen, dann hilft Ihnen dabei unser monatlicher Speiseplan zum Ausfüllen.

Was koche ich heute im Februar? Unsere Rezepte

Gesunde, ausgewogene, günstige und köstliche Rezepte für jeden Tag finden Sie unter den jeweiligen Links für eine komplette Woche zum Herunterladen – dafür einfach auf die jeweilige Woche klicken oder hier herunterladen.

Woche vom 1. bis 7. März:

Tafelspitz mit grüner Soße und Pellkartoffeln / Pfannkuchen mit Kresse und Kräuterquark-Füllung / Waldorf-Salat mit Sellerie, Ananas und Walnüssen / Frikadellen mit grünem Salat und Kräuterbaguette / Semmelknödel mit Champignons und Rahmsoße / Seelachs-Spieße mit Zitronengras und warmem Kartoffelsalat / Holsteiner Suppe mit Käse, Knoblauch und Roggenbrot

Woche vom 8. bis 14. März:

Moussaka mit Hack, Auberginen und Kartoffeln / Strammer Max mit Tomatenscheiben und Ei auf Toast / Bauernpfanne mit Kartoffeln und Ziegenkäse / Maultaschen in Gemüsebrühe mit Petersilie und Lauch / Möhren-Quiche mit bunten Gemüse-Streifen und Schmand / Scampi-Topf mexikanisch mit roter und grüner Paprika / Kräutersuppe mit Sauerampfer und gehackter Petersilie

Woche vom 15. bis 21. März:

Rinderfilet mit Orangen-Sahne-Sauce und Nudeln / Asia-Pfanne mit Bambus-Sprossen, Tofu und Pilzen / Gemüse-Gratin mit Blumenkohl, Brokkoli und Mozzarella / Hack-Lasagne mit Tomaten, Chili und frischen Kräutern / Frühlingssalat mit Ei, Rucola und Knoblauch-Croutons / Lachs-Filet mit Bandnudeln und frischem Parmesan / Reistopf Karibik mit Mango, Möhren und Kokosmilch

Woche vom 22. bis 31. März:

Lammrücken in Rotwein mit Reis und Rahmgemüse / Leberkäse mit Spiegelei und krossen Bratkartoffeln / Möhrensuppe mit Joghurt, Pfeffer und Koriandergrün / Hühner-Frikassee mit grünem Spargel und Champignons / Nudelgratin mit Brokkoli, saurer Sahne und Paprika / Heringssalat mit Rote Bete, Gurken und roten Zwiebeln / Omelett mit Tomaten, Erbsen und Zwiebeln / Pikante Muffins mit Mozzarella und Tomaten-Sauce / Soja-Bratlinge mit Schnittlauch und Knoblauch-Dip / Spaghettini mit Bohnen-Püree und Parmaschinken

Ihre plus-Redaktion wünscht guten Appetit!

SOS für den Rücken

Posted on: Februar 11th, 2019 by BayardRedaktion

Bewegung als A und O

Es sticht im Kreuz, der Nacken ist steif, im Steiß drückt’s – fast jeder hat irgendwann Probleme mit dem Rücken. Dann hilft nur eines: Sich rasch wieder (sanft) bewegen, rät der Kölner Sportwissenschaftler Prof. Ingo Froböse. Und zwar selbst dann, wenn es akut schmerzt.

Die Wahrheit ist einfach: „Fast alle Formen von Rückenschmerz lassen sich auf zu wenig Bewegung zurückzuführen“, sagt der renommierte Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse, „und daraus resultiert eine schlechte Versorgung von Muskeln, Sehnen, Bändern, Bandscheiben, Knorpeln und Knochen“. Die Lösung heißt deshalb Bewegung, so der Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung an der Deutschen Sporthochschule in Köln. „Passivität fördert die meist harmlosen, aber schmerzhaften Verspannungen und Blockaden. Nur durch regelmäßiges Bewegen werden ausreichend Sauerstoff, Nährstoffe und Gewebsflüssigkeit in die unterschiedlichen Partien des Rückens gepumpt.“

Der Rat, möglichst aktiv zu bleiben, gilt selbst dann, wenn es akut im Rücken schmerzt. Denn in rund 75 Prozent der Fälle sind es solche Alarmschmerzen, die signalisieren: Jetzt besteht Handlungsbedarf! Der Klassiker ist der Hexenschuss – ein plötzlich stechender, anhaltender Schmerz in den Lendenwirbeln, der jede Bewegung extrem schmerzhaft und schwierig macht, weil die Muskeln stark verhärtet und unbeweglich sind. Prof. Froböse: „Bei akutem Schmerz ist es zunächst wichtig, die Muskeln wieder zu entspannen und es zwei bis drei Tage ruhiger angehen zu lassen. Das heißt aber nicht, sich dauerhaft aufs Sofa oder ins Bett zu legen. Vielmehr sollte man versuchen, den Schmerz durch Mobilisation und kleine Bewegungen zu lindern und nicht in eine ungünstige Schonhaltung zu verfallen, die das Problem eher noch verstärkt.“

Bewegung ist der Motor zur Stoffwechselaktivierung und damit zur Anregung der Selbstheilungskräfte. Wichtig: Die Muskeln dürfen während gezielter Übungen ruhig zittern oder ziehen, aber sie sollten nie mehr schmerzen als vorher. Ist das der Fall, besser das Training abbrechen und zum Arzt gehen.

Dann sollten Sie bei Rückenschmerz zum Arzt gehen

  • Der Schmerz hält lange an und/oder strahlt in Arme, Nacken, Brustregion, Füße oder Knie aus.
  • Finger, Arme oder Beine fühlen sich taub bzw. gelähmt an.
  • In den unteren Rückenmuskeln fehlt plötzlich spürbar die Kraft.
  • Es treten Probleme beim Wasserlassen und beim Stuhlgang auf.
  • Es kommen andere Symptome hinzu wie Kopfschmerz, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Schwindel, Fieber, Herzrasen.

Was, wenn man kaum aufstehen, geschweige denn Sport machen kann? Prof. Froböse: „Bevor man sich gar nicht bewegt, können in der akuten Schmerz-Phase nach ärztlicher Absprache niedrig dosierte Schmerzmittel ratsam sein, um die für die Heilung so wichtige Bewegung wieder zu ermöglichen.“

Bewährte Hausmittel gegen Rückenschmerzen

  • Wärme: Temperaturreize fördern die Durchblutung, regen den Stoffwechsel an, lösen muskuläre Verspannungen und lindern so den Schmerz. Vielen hilft es daher, die betroffene Stelle kurz mit einer Infrarotlampe zu bestrahlen, ein warmes Körnerkissen aufzulegen oder heiß zu baden beziehungsweise zu duschen.
  • Kälte: Kühlen tut oftmals gut, wenn die Haut im Schmerz-Areal rot und geschwollen ist.
  • Bewusstes Atmen: Stress kann Rückenschmerzen auslösen und/oder verstärken. Bewusstes Atmen entspannt körperlich und psychisch.
  • Massagen: Bei wohltuenden Berührungen setzt der Körper schmerzstillende Hormone frei.

Ist der Schmerz wieder ganz abgeklungen, gilt: Je abwechslungsreicher man sich im Alltag bewegt, desto besser. Eine rundum fitte Muskulatur ist der beste Garant für einen gesunden Rücken, denn etwa 150 Muskeln stabilisieren die Wirbelsäule und fangen 90 Prozent der Kräfte ab, die auf das Rückgrat einwirken.

 

Die besten Alternativen zum Buchsbaum

Posted on: Februar 5th, 2019 by Jeanette Edelmann

Ursachen des Buchsbaumsterbens

Seit einigen Jahren ist es nicht mehr zu übersehen, dass der Buchs mehr und mehr verschwindet. Seine Blätter werden braun, ganze Triebe fallen ab, er scheint zu vertrocknen. Egal, ob als niedrige Beet-Einfassung, als Hecke oder als Formschnittgehölz – überall hinterlässt er Lücken im Garten. Doch woher weiß man, welche Krankheit den Buchs befallen hat?

Der Buchsbaumzünsler

Wenn die Blätter braun werden, wie vertrocknet abfallen sowie Gespinste auftreten, hat man es wahrscheinlich mit dem Buchsbaumzünsler zu tun. Diese blau schillernde Raupe beginnt ab März die Blätter zu fressen, im August ist die zweite Generation am Start.

Gegenmaßnahme: Raupen absammeln oder mit dem Hochdruckreiniger abstrahlen. Ein Bakterium, das z.B. in Mitteln wie ’Xentari’ (Neudorff) enthalten ist, tötet die Schmetterlingsraupen ab. Trichterfallen locken männliche Falter an.

Die Blattfallkrankheit

Wenn dunkelbraune Flecken und verkahlte Stiele besonders bei feuchtwarmer Witterung auftreten sowie Triebe und ganze Pflanzen absterben, hat vermutlich der Buchsbaumpilz die Blattfallkrankkeit (oder auch Buchsbaum-Triebsterben genannt) ausgelöst.

Gegenmaßnahme: Abgefallene Blätter und die oberste Erdschicht entfernen und im Restmüll oder auf dem Wertstoffhof fachgerecht entsorgen. Achtung: Keinesfalls auf den Kompost werfen, denn der Pilz verbreitet sich leicht. Nach dem Schnitt also Werkzeug und Hände desinfizieren. Fungizide sind nur vorbeugend sinnvoll, ein zugelassenes chemisches Mittel bei akutem Befall gibt es bisher nicht. Direkt über der Wurzel wässern, nicht über dem Laub. Den Rückschnitt auf den Winter vertagen. Auch mehrmaliges Bestäuben mit Algenkalk hat in vielen Fällen Wirkung gezeigt.

Langfristige Lösungen

Dennoch garantiert keine dieser Methoden, dass der Buchs sich erholt. Wer sich in den kommenden Jahren also entspannt an grünen Hecken erfreuen möchte, denkt über robuste Ersatzpflanzungen nach. Die folgenden Pflanzen ähneln dem Buchs optisch, eine Vielzahl davon sind sogar ebenso winterhart.

Immergrüne Alternativen

Einfach umdenken

Man kann auch aus der Not eine Tugend machen und ein wenig umdenken: Warum den Garten nicht einmal mit zusätzlichen Blüten verschönern?

Viele sommergrüne Ersatzpflanzen zum Buchs weisen nämlich kleine Blüten auf: Berberitze (Berberis thunbergeri) ’Atropurpurea Nana’, Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica) oder Zwerg-Liguster (Ligustrum vulgare) ’Lodense’.

Auch Spalierobst wie z.B. Zierapfel-Sorten (Malus ’Evereste’) eignet sich als kleine Hecke. Diese sind zwar aufwendig zu pflegen aber bildschön. Eine weitere hübsche Alternative wird immer beliebter: Niedrige Einfassungen aus Weidengeflecht – diese gibt es bei Manufaktum und in guten Garten-Centern.