Weitere Internetseiten von Bayard-Media:

Archive for Januar, 2019

Schreib mal wieder!

Posted on: Januar 11th, 2019 by Jeanette Edelmann

Text und Interview: Caroline Mascher

Schreiben – So erleichtern Sie sich den Einstieg

Tipp 1: Den richtigen Rahmen schaffen

  • Setzen Sie sich tägliche „Schreib-Zeiten“, entwickeln Sie Schreibrituale (Tasse Tee, leise Musik…)
  • Setzen Sie sich ein festes, realistisches Ziel, etwa „eine halbe Seite pro Tag“
  • Richten Sie sich den Schreib-Ort liebevoll ein. Für manche ist auch das Arbeiten im Café die bessere Alternative
  • Finden Sie Ihre bevorzugte Schreibweise: per Hand? Mit der alten Schreibmaschine? Oder am Laptop?

Tipp 2: Fingerübungen für den Einstieg / für zwischendurch:

  • Alte Fotos ansehen und möglichst detailliert oder aus verschiedenen Perspektiven den Moment beschreiben, der darauf zu sehen ist
  • Eine Person, die man besonders mochte/mag jemandem schriftlich beschreiben, der sie nicht kennt
  • „Mein schönster Urlaub“? Klingt nach Schulaufsatz, aber: Kindheitserinnerungen eignen sich gut für den Einstig
  • Suchen Sie sich aus Lieblingsbüchern, Kreuzworträtseln oder anderen Quellen drei Stichworte – und entwickeln Sie daraus eine Kurzgeschichte, eine Anekdote oder Ähnliches.

Tipp 3: Die Angst vor dem leeren Blatt verlieren:

  • Mindmapping mit Hilfe eines besonderen Wortes, Buchstabens etc.: Das Wort umkringeln und daraus spontan ableiten, was einem einfällt.
  • Hilfssätze als Einleitung nutzen: Ich erinnere mich, als … Oder:  Diese Geschichte handelt von ….
  • Wie in einem Brief, eine konkrete/fiktive Ansprechperson vorschalten: Liebe…

Schreiben befreit die Seele

Der Onkologe Jalid Sehouli hat in seiner Klinik an der Berliner Charité eine Schreibgruppe für Krebspatientinnen ins Leben gerufen – und freut sich über die Erfolge damit.

Herr Sehouli, was bedeutet Ihnen das Schreiben?

Sehouli: Zunächst hilft es mir bei der Entschleunigung. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass es ein wunderbares Mittel sein kann, um in schwierigen Lebenssituationen Kraft zu schöpfen, etwa nach dem Tod meiner Mutter oder damals, als ich vor vier Jahren Opfer eines schweren Überfalls wurde.

Wie erklären Sie sich diese heilende Wirkung?

Sehouli: Das Schreiben birgt die Chance zur Reflexion, darin liegt eine unheimliche Kraft. In meinem Fall hat es mir die Möglichkeit gegeben, aus meiner eigenen, lähmenden Rolle als Opfer herauszutreten, indem ich mich beim Schreiben fragen musste: Wie würde das ein unbeteiligter Beobachter sehen oder ein Leser empfinden?

Ihr schreibtherapeutisches Angebot gibt es seit gut einem Jahr. Was beobachten Sie bei Ihren Patientinnen?

Sehouli: Die Wirkung ist großartig. Das Schreiben bringt den Patientinnen ihr inneres Gleichgewicht und Lebensfreude zurück, und was nicht zu unterschätzen ist: Es erdet sie. Viele werden durch ihre Krankheit aus ihrem sozialen Umfeld herauskatapultiert, verlieren Job, Kollegen und oft auch Freunde. Wer schreibt, tritt automatisch in einen Dialog, ob mit dem Tagebuch, sich selbst oder einer fiktiven Person. Und das entlastet.

Spielt es dabei eine Rolle, ob man in der Gruppe oder alleine schreibt?

Sehouli: In einer Gruppe und unter Anleitung erfahrene Schreibtherapeutinnen zu arbeiten, ist natürlich besonders effektiv und sehr schön. Viele entdecken bei uns, wie viel sie eigentlich können. Eine Patientin hat gerade den ersten Krebs-Kung-Fu-Comic gezeichnet, eine andere ist für ihre Erzählung prämiert worden. Außerdem sind wir im Gespräch mit Suhrkamp über eine Anthologie mit Geschichten krebskranker Frauen.

Wie oft findet die Schreibtherapie statt?

Sehouli: Physisch kommen die Teilnehmerinnen einmal im Monat zusammen, aber dazwischen gibt es Hausaufgaben und natürlich die Möglichkeit, sich mit den beiden Schreibtherapeutinnen auszutauschen. Unsere Gruppe ist übrigens nicht nur für Patientinnen, sondern auch für Angehörige und unser Personal offen. Diese Offenheit bewirkt, dass alle mal in die Perspektive der anderen wechseln. Was ebenfalls einen therapeutischen Wert hat, denn man weiß, dass soziale Kompetenz das Überleben fördert.

Lässt sich die Wirksamkeit des Schreibens messen?

Sehouli: Man muss nicht alles messen, um zu wissen, dass es hilft. Gleichwohl evaluieren wir unser Projekt, zudem gibt es wissenschaftliche Studien, die den positiven Effekt belegen. Der Erfolg unseres Angebots ist so offensichtlich, dass wir nun beschlossen haben, diese Erfahrung weiterzugeben: Wir haben eine Tour organisiert, bei der wir das Projekt vor allem Onkologen näherbringen wollen.

 

10 überraschende Dinge über Hühner und Hühnerfleisch

Posted on: Januar 11th, 2019 by Jeanette Edelmann

Nummer 10? Klingt kurios, schmeckt aber toll!

1) Kleines Tier, großes Erinnerungsvermögen

Hühner können über 100 verschiedene Gesichter ihrer Artgenossen erkennen. In der Tierwelt haben also nicht nur Elefanten ein großartiges Erinnerungsvermögen. Und: Eine Mutterhenne lehrt ihrem Küken schon Laute, bevor es überhaupt geschlüpft ist.

2) Was es mit dem Wetterhahn auf sich hat

Ehe Jesus von Petrus verleugnet wurde, hat ein Hahn drei Mal gekräht. Seither gilt das Tier in der christlichen Symbolik als Zeichen für Wachsamkeit. Deshalb mussten im 9. Jahrhundert die Kirchen in Europa einen Hahn auf der Turmspitze haben – natürlich nur einen symbolischen. Daher kommt der Wetterhahn.

3) So lange sind Eier haltbar

Ein Ei ist mindestens 28 Tage haltbar, wenn es kühl gelagert wird. Ob es noch frisch ist, erkennt man an folgendem Trick: Wenn man das Ei in ein Glas Wasser legt und es geht unter, ist es frisch. Schwimmt es jedoch oben, sollte man vorsichtig sein. Chinesen essen übrigens tausendjährige Eier. Das sind Eier, die in einem Brei, der unter anderem aus Anis, Kalk, Teeblättern, Asche und Salz besteht, gelagert werden.  So sind die Eier bis zu drei Jahre haltbar. Eiweiß und Eidotter verändern aber dadurch ihre Konsistenz und Farbe.

4) So sieht frisches Hühnerfleisch aus

Frisches Geflügel sieht rosafarben aus, altes Geflügelfleisch dagegen hat eher eine gräuliche Farbe. Befinden sich noch Knochen am Geflügelfleisch, die grau oder leicht bräunlich sind, so sollte man lieber die Finger von diesem Stück Fleisch lassen.

5) Darauf sollten Sie beim Kauf von Hühnerfleisch achten

Frisches Geflügelfleisch riecht angenehm und hat eine glatte Oberfläche.

Je älter das Stück Fleisch ist, desto unklarer ist die Struktur der Oberfläche und desto muffliger riecht es. Dies kann man natürlich nur erkennen, wenn man das Fleisch nicht mariniert kauft. Durch das Marinieren sind Farbe und Struktur des Fleisches in der Regel nicht mehr erkennbar. Hier sollte man dann besonders auf den Geschmack achten und es gegebenenfalls nach der Zubereitung entsorgen, wenn es ungewöhnlich schmeckt.

6) Das beste Stück vom Huhn

Suprême wird als das beste Stück vom Huhn bezeichnet. Es handelt sich um das Fleisch von Hühnerbrust mit Flügelkeule in einem Stück. Dieses Stück ist auch gut zum Grillen geeignet: Das zarte Brustfleisch bleibt einerseits durch die Haut und andererseits durch die Oberkeule des Flügels gut geschützt.

Unser Tipp: Vor dem Braten oder Grillen ein paar Kräuter zwischen Haut und Brustfleisch stecken.

7) Hühnersuppe als Allheilmittel?

Hühnersuppe ist seit Menschengedenken ein Hausmittel: Bereits im Altertum wurde seine Heilwirkung beschrieben, zur Stärkung empfehlen Hebammen den Wöchnerinnen diese Suppe bis heute. Aber auch bei Erkältungen hilft die heiße Brühe.

Viele Amerikaner bekämpfen alles Mögliche mit Hühnersuppe, die sie „Jewish Penicillin“ nennen. Für Aufsehen sorgte eine amerikanische Studie, die nachweisen konnte, dass dieses Hausmittel tatsächlich einen positiven Effekt bei grippalen Infekten hat – und erst kürzlich entdeckten japanische Forscher, dass die gesundheitsfördernde Wirkung noch weit über den Einsatz als Erkältungsmittel hinaus geht.

8) So geht die perfekte Hühnersuppe

Die Zutaten für eine perfekte Hühnersuppe sind: 1,5 kg Hähnchenkeulen | 1 Zwiebel | 120 g Knollensellerie | 2 Stangen Staudensellerie | 1 Karotte | 1 Petersilienwurzel | 1 dünne Stange Lauch | 1–2 EL getrocknete Champignons oder 50 g frische Champignons | 1 Lorbeerblatt | 1 TL schwarze Pfefferkörner | 4 Pimentkörner | 1 Gewürznelke | 1 bis 2 EL mildes Olivenöl.

Mindestens 90 Minuten köcheln lassen.

9) Das schnellste Rezepte für ein ganzes Huhn

Das schnellste Rezept der Welt für ein ganzes Huhn geht so: Huhn waschen und in vier Teile zerlegen. Innen und außen mit etwas Salz, Cayennepfeffer und viel Paprikapulver einreiben. Einen Schmortopf mit Knoblauch ausstreichen. Butter darin erhitzen. Hühnerviertel kurz und scharf darin anbraten. Wermut zugießen und die gehäuteten Tomaten daneben setzen. Deckel auflegen. Huhn 30 Minuten schmoren lassen.

Danach Bratenfond offen etwas einkochen lassen. Sahne zugießen, unter Rühren 7 Minuten köcheln lassen. Mit Kräutern abschmecken.

10) Huhn und Cola?

Hühnerfleisch kann man auch in Sojasauce und Cola (!) kochen – ein beliebtes Rezept in Kanada. Den Sud mit Ingwer, etwas Essig und Chili würzen, Huhn darin 30 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Lauch abschmecken und servieren.

 

Teure Extras bei Billigfliegern

Posted on: Januar 11th, 2019 by Jeanette Edelmann

Den Flug in den Urlaub für 20 Euro ergattert, doch das zusätzliche Handgepäck kostet ein Vielfaches – das gibt es nicht nur bei Easyjet (bis 239 Euro extra). Bei Lufthansa schlägt aufgegebenes Übergepäck sogar mit bis zu 300 Euro Aufpreis zu Buche. Eine Namenskorrektur kostet bei Ryanair bis 160 Euro, bei Easyjet, Eurowings oder auch Wizz Air ist sie hingegen komplett gratis. Dass nicht nur so genannte Billigflieger sehr kreativ beim Erfinden von Extragebühren sind, zeigt auch die Lufthansa: bei der Airline mit dem Kranich-Logo kann man das Ticket überhaupt nicht auf eine andere Person umschreiben lassen und müsste das alte verfallen lassen und dann ein neues kaufen.

Doch nicht alle Gebühren sind auch zulässig, berichten Verbraucherschützer. Ein Dorn im Auge ist ihnen die „Verwaltungsgebühr“, die etwa die irische Ryanair für Flugstornierungen verlangt. Die sei eindeutig „rechtswidrig“ urteilen Fachleute.

Lesen Sie mehr in unserer Ausgabe 2/2019.

 

Achten Sie auf gesunde Zähne ab 50

Posted on: Januar 11th, 2019 by schwarzwaldmaid

Warum im Alter eine intensivere Pflege nötig ist, weiß Prof. Ina Nitschke, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin: „Im Laufe der Jahre kommt es beispielsweise zu Abnutzungen auf den Kauflächen und an den Kiefergelenken sowie zu Erosionen am Zahnschmelz. Im Zahn zieht sich der Zahnnerv zurück und im Mund kann der Zahnhals freiliegen, da sich das Zahnfleisch zurückzieht.“

Mit jedem Jahr mehr wird es daher wichtiger, die Zähne richtig zu pflegen und regelmäßig vom Zahnarzt kontrollieren zu lassen.

Zahnprobleme nehmen ab 50 zu

Neben den Zähnen sollte auch eine konsequente Reinigung der Zunge, des Zahnfleischs und der Zahnzwischenräume berücksichtigt werden. Sich nur um die Zähne zu kümmern, reicht generell nicht aus – vor allem nicht über 50. Prof. Ina Nitschke ergänzt: „Bei der Mundgesundheit gilt: Je besser die Vorsorge, desto eher lässt sich verhindern, dass die eigenen Zähne repariert oder sogar ersetzt werden müssen.“

Die optimale Pflege beinhaltet folgende Schritte:

  • 2x täglich die Zähne vom sogenannten Biofilm befreien; so nennen Mediziner die Schicht aus Keimen, die auf den Zähnen klebt, eher bekannt als Plaque oder weicher Belag.
  • Entfernt wird dieser, indem man strukturiert die Zähne putzt. Dabei nicht einfach nur schrubben, sondern nach System putzen, heißt: sorgfältig und mit sanftem Druck von Rot (Zahnfleisch) nach Weiß (Zähne).
  • Zusätzlich täglich Zahnfleisch und Zunge reinigen durch Benutzen von Zahnseide bzw. Interdentalbürstchen und Zungenschaber.
  • Mindestens 1x pro Jahr erfolgt eine professionelle Zahnreinigung (PZR). Wer Probleme mit dem Zahnfleisch hat (Parodontitis), sollte lieber 2x eine PZR machen lassen.

Jeder, der bereits Zahnersatz hat (Implantat, Krone, Brücke) sollte zudem folgendes in Sachen Zahnpflege befolgen:

  • Bei Implantaten täglich mit Zahnseide bzw. Interdentalbürste die Räume zwischen Implantat, Zähnen und Zahnfleisch reinigen.
  • Auch bei einer Brücke müssen die Zwischenräume intensiv und regelmäßig gereinigt werden. Vor allem unter dem mittleren Brückenglied, sonst entzündet sich Zahnfleisch darunter, und langfristig wird auch der Kieferknochen befallen.
  • Der Rand einer Krone ist anfällig für Karies. Dort, direkt am Zahnfleisch, kann sich Sekundärkaries bilden, wenn die Zähne nicht richtig gepflegt werden. Deshalb gilt auch hier: Mindestens 1x täglich die Zahnzwischenräume reinigen.

Gebiss-Trägern empfiehlt Zahnärztin Ina Nitschke folgende Reinigungs-Schritte:

  • Das Bürsten der Mundschleimhaut (z.B. am Gaumen) und Zunge reduziert pathologische Bakterien im Mund, regt die Durchblutung an und pflegt die Schleimhäute.
  • Beläge an den Dritten verursachen Mundgeruch und Entzündungen der Mundschleimhaut, deshalb: Zahnprothesen täglich gründlich mit einer Prothesen-Bürste reinigen.
  • Die Prothese nach dem Reinigen an der Luft trocknen. Dann sieht man, wo nicht ordentlich genug geputzt wurden.
  • Der Zahnarzt sollte die Prothesen 2x im Jahr kontrollieren und eventuell professionell im zahntechnischen Labor reinigen lassen. Risse und Sprünge werden so vor einem Bruch entdeckt und können zeitnah repariert werden.

Männer haben weniger Zahnprobleme als Frauen

Laut Studien haben Männer, wenn sie älter werden, deutlich weniger Zahnprobleme als Frauen. Woran das liegt? An den Hormonen, fanden Wissenschaftler an der Cleveland Clinic im US-Staat Ohio heraus. Der Hormonumschwung in den Wechseljahren setze weiblichen Knochen und damit auch dem Zahnapparat der Frauen mehr zu. Zwar ändern sich auch bei Männern die Hormonwerte, aber, so die Wissenschaftler, nicht in diesem Ausmaß.

Die unangenehme Folge für viele Frauen ist: Sie bilden weniger Speichel und im trockenen Mund gelangen Bakterien schneller dazu, die Zähne anzugreifen.

Weitere Tipps zur Zahngesundheit

  • Kaufen Sie die richtige Zahnbürste: Bei Handzahnbürsten sollten die Borsten aus Kunststoff bestehen und abgerundet sein, damit das Zahnfleisch beim Putzen nicht verletzt wird. Elektrische (Schall-)Zahnbürsten entfernen generell mehr Plaque als Hand-Modelle und das sehr schonend dank eines Druck-Sensors. Auch erkennen die meisten Modelle, ob noch Stellen im Mund „ungeputzt“ sind und geben diese Information an die zur elektrischen (Schall-)Zahnbürste gehörende App weiter. Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt darüber, welche Zahnbürste für Sie die richtige ist.
  • Verwenden Sie eine fluoridhaltige Zahncreme (Erwachsene 0,10-0,15 %, Kinder 0,025-0,050 %): Wenn es Ihnen möglich ist, spucken Sie die Zahncreme nur aus und spülen Sie nicht mit Wasser nach – die gesunden Wirkstoffe bleiben so länger im Mund.
  • Essen Sie gesund: Vermeiden Sie zucker- und stärkehaltige Lebensmittel und geben Sie ihren Zähnen Arbeit, indem Sie jeden Bissen mindestens 20-30x gut kauen.

 

Ganz schnell sauber – 7 Tipps für den Frühjahrsputz

Posted on: Januar 10th, 2019 by Jeanette Edelmann

Doch wo anfangen und wo aufhören? Dafür gibt es unsere Checkliste:

Die Checkliste für den Frühjahrsputz

1) Das A und O: eine gute Planung

Kennen Sie das auch? Sie nehmen sich Zeit, um die Wohnung gründlich zu wienern und kommen vom Hundertsten ins Tausendste? Auch wenn es auf den ersten Blick pedantisch klingt: eine gute Planung des Frühjahrsputzes ist das A und O.

Kategorisieren Sie – entweder nach Raum oder thematisch (beispielsweise Fenster, Deko-Artikel, Wäsche wie Kissenbezüge und Vorhänge).

Nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor. Sie haben nur ein paar Stunden Zeit und beschließen während Ihrer Aufräumaktion auch noch, dass es mal wieder Zeit ist auszumisten? Besser ist es, mehrere Tage einzuplanen und Zimmer für Zimmer oder Kategorie für Kategorie vorzugehen.

2) Der Staubsaugerbeutel mag es nicht voll

Zu warten, bis es nicht mehr geht – das gefällt den meisten Staubsaugerbeuteln gar nicht. Denn je voller der Beutel, desto mehr verringert sich die Saugkraft. Auch etwaige Essensreste können so unangenehm zu riechen beginnen.

Deswegen den Staubsauger alle paar Wochen entleeren.

Und wer gar nicht mehr selbst Hand anlegen will, der kann mit etwas Glück in unserem unten folgenden Gewinnspiel einen iRobot Staubsaugerroboter gewinnen. Der zieht von selbst seine Runden und sorgt für einen sauberen Boden.

3) Zu viele Köche verderben den Brei…

…oder anders ausgedrückt: mehr Putz- und Scheuermittel sind nicht unbedingt besser. Weder was die Anzahl, noch die Dosierung angeht.

Viel Schaum heißt nämlich nicht zwingend, dass der Schmutz dann besser entfernt werden kann. Besser ist ein kurzer Blick auf die empfohlene Menge, das dankt der Lappen, die Oberfläche – und die Umwelt sowieso.

Mittlerweile gibt es außerdem für jede Oberfläche und jedes Zimmer die passenden Reinigungsmittel. Doch muss das sein? Weniger ist auch hier manchmal mehr: Zitronensäure, Natron, Soda, Haushaltsessig und Kernseife können ein Heer an Putz- und Waschmitteln ersetzen.

4) Fenster nicht bei Sonnenschein putzen

Wenn Sie Ihren Fensterscheiben zu Leibe rücken, nachdem diese mit Weihnachtsbeleuchtung, Glasmalereien und neugierigen Kindernasen auf der Suche nach dem Christkind konfrontiert waren, dann sollten Sie dies am besten nicht bei strahlendem Sonnenschein tun. Was verlockend klingt, kann schnell zu einem echten Ärgernis werden, denn gerade dann bilden sich schnell Schlieren, das die Wärme das Putzwasser auf der Scheibe schneller trocknen lässt. Auch hier gilt: weniger ist mehr. Etwas Spülmittel, warmes Wasser und ein (sauberes!) Trockentuch sowie Lumpen genügen, um dem Fensterglas zu neuem Glanz zu verhelfen.

Und noch ein Tipp: wer seine Weihnachtsbeleuchtung mit Tesa-Film fixiert hat, der beseitigt die Kleberreste am besten mit Speiseöl oder Alkohol.

5) Kein Entkommen…

… gibt es auch bei engen Zwischenräumen, wenn Sie mit Wattestäbchen oder einer (unbenutzten) Zahnbürste zu Werke gehen.

6) Alles hat seinen festen Platz

Was simpel klingt, ist oft in der Praxis nicht so einfach umzusetzen. Ein gut durchdachtes Ablagesystem (beispielsweise nach dem Prinzip „Einsortieren, Lesen, Bearbeiten“) und ein fester Platz für sämtliche Utensilien sind das A und O, damit sich nach dem Frühjahrsputz nicht rasch wieder Staubfänger ansammeln.

7) Frische Luft

Das neue Jahr bringt sprichwörtlich frischen Wind, deshalb unbedingt das Lüften Ihres Heims nicht vergessen. Anschließend freuen Sie sich vielleicht über einen Topf Frühlingsblumen, neue (Duft-)Kerzen oder ein Potpourri, das einen frühlingshaften Duft verströmt. Und eine Belohnung für die getane Arbeit ist es allemal.

Wir sind neugierig…

…was sind Ihre besten Putz- und Waschtipps? Schreiben Sie uns gerne an plusmagazin@bayard-media.com und helfen Sie uns, die Liste zu vervollständigen.

Gewinnspiel

©iRobot

–  Das Gewinnspiel ist beendet. Vielen Dank fürs Mitmachen!  –

Damit Ihnen der Frühjahrsputz besonders gut gelingt, war iRobot, der Hersteller für Staubsaugerroboter, so nett und hat uns den iRobot Roomba® 980 im Wert von 999,99 € zur Verfügung gestellt, den wir an unsere LeserInnen verlosen. Tragen Sie sich dafür einfach in das unten folgende Feld ein.

Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 20. Januar 201910:00

Das plus Magazin wünscht viel Glück!