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Archive for Oktober, 2018

Was kochen Sie heute im November?

Posted on: Oktober 30th, 2018 by Jeanette Edelmann

Zuweilen kann es lästig sein, sich immer wieder für jeden Tag leckere Gerichte für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung auszudenken. Wir möchten Ihnen dabei helfen und liefern Ihnen deshalb jeden Monat sämtliche Rezepte aus der beliebten Rubrik: Was kochen Sie heute?

Gesunde, ausgewogene, günstige und köstliche Rezepte für jeden Tag finden Sie unter den jeweiligen Links für eine komplette Woche zum Herunterladen – dafür einfach auf die Woche klicken:

Woche vom 1. bis 7. November:

Hähnchenbrustfilet mit selbstgemachter Knoblauchcreme und Wok-Nudeln / Gnocchi mit selbstgemachtem Kürbiskern-Pesto / Zwiebelkuchen mit Emmentaler und Speckwürfeln / Krustenbraten an Zwiebelgemüse und Aprikosen / Kürbissuppe mit Avocado und Knoblauch-Croûtons / Wirsingrouladen, ganz traditionell gefüllt mit Hackfleisch / Reispfanne mit Paprika und Joghurtsauce

Woche vom 8. bis 14. November:

Rucola mit Mozzarella und Mango / Dorade auf Scheibenkartoffeln / Lasagne mit Spinat und Tomaten-Sellerie-Möhren-Sugo / Rinderschmorbraten mit Rotweinsoße und Spätzle / Gemüsepfanne mit Paprika, Zucchini und Reis / Brotaufstrich mediterran / Zwiebel-Paprika Quiche, vegetarisch

Woche vom 15. bis 21. November:

Apfelstrudel aus der Hofbackschule Schönbrunn in Wien / Kartoffelsuppe mit Lachs / Hirtenimbiss aus Sardinien / Rib-Eye-Steak mit Zwiebel-Bier-Sauce und Feldsalat / Suppe aus dem Ofen / Ricotta-Pesto mit Walnüssen / Birnen-Haselnuss-Tarte mit Bergkäse und Thymian

Woche vom 22. bis 30. November:

Pfannkuchen aus Sauerrahm mit Erdbeersoße / Lachsfilet mit Honig-Senf Marinade und Kräuterdip / „Spaghetti“ mit Hack und Möhren / Schlemmertopf mit Schweinemedaillons und Champignons / Baked Beans nach Cowboy-Art / Gyros-Pizza / Antipasti / Rahmgulasch mit Champignons und Spätzle / Blumenkohlkuchen

Ihre plus-Redaktion wünscht guten Appetit!

 

Schicke Ponchos selbstgestrickt

Posted on: Oktober 16th, 2018 by schwarzwaldmaid

Stricken ist wieder in! Und zwar nicht nur für die Innendekoration des Wohnzimmers oder zum Verschönern der Fenster. Jetzt haben luftige Woll-Ponchos Hochsaison. Der Farb-Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Neben den Trendfarben Gelb, Rot und Lila im Sommer werden Tücher und Ponchos im Herbst und Winter auch gern in Weiß, Gris (Hellgrau) und Hellblau oder kuschligem Grau getragen.

Poncho für den Herbst und Winter

Doch Ponchos sehen nicht nur schick aus, sie helfen auch, unsere Hände beschäftigt und unseren Geist ruhig zu halten, denn: Stricken entspannt. Und umso schöner, wenn man nachher einen schicken Poncho vorweisen kann, der in der kalten Jahreszeit schön warm hält.

Dann stricken Sie doch diesen Poncho mit Waffelmuster aus Alpaka-Garn, wie er in der Happy Ausgabe 4/2018 erwähnt wurde.

Poncho für den Frühling und Sommer

Sommerlich leichte Ponchos lassen sich nicht nur am Strand über Badeanzug oder Bikini tragen, sondern sie passen auch sehr gut zu luftigen Sommerkleidern oder T-Shirts und Shorts. Dazu ein paar schicke Sandalen, eine fesche Strandtasche – der perfekte Sommerlook für den Urlaub oder für den romantischen Abend daheim auf der Terrasse.

Die Anleitung für den Poncho finden Sie hier.

 

Unser liebstes Wintergemüse

Posted on: Oktober 15th, 2018 by Jeanette Edelmann

Feiern Sie Ernte-Dank-Fest doch einmal mit den Schätzen, die die Erde im Herbst so hergibt. Mit leuchtend bunten Farben locken Rote Bete, Rosenkohl und Kürbis auf den heimischen Wochenmärkten. Deutschlands bekannteste Sterneköche haben sich ans Werk gemacht und verraten, warum sie das Wintergemüse so gerne auftischen und welch eleganter Hochgenuss in ihnen steckt. So lecker haben Sie noch nie gekocht

Leckere Rezepte mit Wintergemüse

Zutaten (für 4 Personen):

Für den Nudelteig: 200 g Mehl, 100 g Hartweizengrieß, 3 Eier, 2-3 EL mildes Olivenöl, Salz

Für die Füllung: 1 reife Birne, 400 g Rote Bete (vorgegart u. vakuumiert), je 1/4 TL Kümmel, Koriander, Pfeffer und Zimt

Für die Mohnbutter: 1 EL Mohnsamen, 80 g Butter, Salz

Außerdem: Mehl zum Arbeiten, 1 verquirltes Ei, Salz

Zubereitung:

1. Mehl, Grieß, Eier, Öl und 1 Prise Salz zu einem glatten Nudelteig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.

2. Für die Füllung Birne und Rote Bete kleinwürfeln und in einer Schüssel mischen. Würzen.

3. Nudelteig dünn in etwa 10 cm breite Bahnen ausrollen. Mit verquirltem Ei bestreichen und mit einem Teelöffel jeweils etwas Füllung längs auf das untere Drittel geben.

4. Die Teigbahn darüber längs einschlagen und um die Füllung herum leicht andrücken. Mit einem gezackten Ravioliausstecher (7 cm Durchmesser) Ravioli ausstechen.

Aus Alfons Schuhbeck – Kulinarische Geschichten, Zabert Sandmann Verlag

Zutaten (für 4 Portionen)

250 g Schwarzwurzeln, 150 ml Gemüsefond, 150 ml Kokosmilch
, Salz, Pfeffer, 50 g kalte Butter

Für das Gemüse: 750 g Schwarzwurzeln, Olivenöl
 Salz
, Pfeffer, 50 g Perigord-Trüffel, 50-60 g kalte Butter, 500 ml Madeira,
 500 ml Portwein, 300 g Muskatkürbis, 250 g junger Grünkohl, Schalenanrieb von 1 unbehandelten Zitrone, Haselnussöl

Zubereitung:

1. Für das Püree Schwarzwurzeln waschen, schälen und in Stücke schneiden. Gemüsefond und Kokosmilch in einem Topf aufkochen und die Schwarzwurzeln darin schmoren, bis die Flüssigkeit
fast zur Gänze verkocht ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Schwarzwurzeln fein pürieren, gegebenenfalls etwas Flüssigkeit hinzufügen. Das Püree sollte eine leicht flüssige Konsistenz erhalten. Butter in Würfel schneiden und unter das Püree rühren.

3. Für das geschmorte Gemüse Schwarzwurzeln waschen, schälen und in 10 cm lange Stücke schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Schwarzwurzeln darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Trüffel in feine Scheiben schneiden. 20 g Butter und die Trüffel zu den Schwarzwurzeln in die Pfanne geben. Madeira und Portwein angießen, zum Kochen bringen. Schwarzwurzeln abgedeckt bissfest schmoren.

4. Schwarzwurzeln aus der Sauce nehmen und beiseitestellen. Flüssigkeit auf ein Drittel einkochen, dann von der Platte nehmen. Die übrige Butter in Würfel schneiden und mit dem Schneebesen in die nun nicht mehr kochende Sauce einrühren, sodass sie eine Bindung bekommt und glänzt.

5. Kürbis schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Kürbiswürfel darin leicht anschwitzen. Danach den Grünkohl unterheben und das Gemüse mit Zitronenschale, Salz und Pfeffer abschmecken.

6. Schwarzwurzeln wieder zur Sauce geben und langsam erwärmen. Das Püree ebenfalls wieder erwärmen. Püree auf Tellern verteilen, die geschmorten Schwarzwurzeln samt Sauce und das Kürbis-Kohl-Gemüse darauf anrichten und mit etwas Haselnussöl beträufeln.

Aus Paul Ivic – Vegetarische Winterküche, Brandstätter Verlag

Zutaten (für 4 Portionen)

Für die Puffer:
 400 g mehlige Kartoffeln, 1 TL Salz, 1/2 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 50 g ausgedrücktes Sauerkraut, Muskatnuss, 1 Msp. ganzer Kümmel, 2 Eier, 1 TL glattes Weizenmehl, 6 EL Butterschmalz

Für den Rahm-Chinakohl:
 500 g roter Chinakohl, 1 rote Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 unbehandelte Zitrone, 100 ml Sahne, Salz, schwarzer Pfeffer, 1 Msp. ganzer Kümmel

Zubereitung:

1. Für die Puffer Kartoffeln schälen, mit einer groben Reibe reiben. Mit Salz verrühren und 10 Minuten stehen lassen. Flüssigkeit abgießen und Masse leicht ausdrücken.

2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Sauerkraut mit Kartoffeln, Muskatnuss, Kümmel, Eiern und Mehl zu einem glatten Teig verrühren.

3. Für den Salat Chinakohl halbieren und Strunk herausschneiden. Chinakohl in 0,5 cm dicke Streifen schneiden. Zwiebel schälen und halbieren, Strunk herausschneiden. Zwiebel in feine Spalten schneiden, zum Chinakohl geben. Knoblauch schälen, Keim entfernen und Knoblauch fein hacken. Zitronenabrieb und -saft, Sahne, Salz, Pfeffer, Kümmel und Knoblauch zu einer Marinade rühren, über den Chinakohlsalat geben und vorsichtig mit 2 Löffeln oder Salatbesteck untermengen.

4. Puffer portionsweise ausbacken. Dafür in einer Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen. Puffermasse mit einem Löffel in der Pfanne zu kleinen, flachen Puffern formen, etwas Abstand lassen. Langsam auf jeder Seite ca. 2–3 Minuten knusprig goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Rahm-Chinakohl anrichten.

Aus Richard Rauch – Die Jahreszeiten Kochschule Herbst, Brandstätter Verlag

Zutaten (für 4 Portionen): 500–600 g Maronen, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 200 g Knollensellerie, geschält, 1 EL Butterschmalz, 0,2 l Weißwein, 1,5 l Fleischbrühe, Salz, Pfeffer, 200 ml Sahne

Zubereitung:

1. Maronen einige Zeit in kaltes Wasser einlegen, dann mit einem scharfen Messer vorsichtig kreuzweise einschneiden. Bei 200 °C auf dem Rost im vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen. Maronen schälen und 400 g für die Weiterverarbeitung abwiegen.

2. Während die Maronen garen, Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und schneiden. Sellerie ebenfalls klein schneiden.

3. Butterschmalz erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Sellerie und abgewogene Maronen anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen, Tafelspitzbrühe angießen. Ca. 30 Minuten weich kochen, anschließend mixen. Wenn nötig, mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Sahne zugeben.

Aus Michaela Hager – Meine Festtagsküche, Brandstätter Verlag

Tipps der Sterneköche

Alfons Schuhbeck: „Mit ihrem erdigen und leicht süßen Geschmack sind Rote Bete ein köstlicher Gaumenschmaus für graue Tage. Durch eine besondere Zubereitung (zum Beispiel im Ofen) kann der Eigengeschmack der Knollen noch verstärkt werden. Besonders gut passen Gewürze wie Kümmel, Koriander, Pfeffer, Zimt und auch Ingwer. Übrigens schmeckt Rote Bete auch roh sehr lecker. Mein Tipp: Damit das Eisen aus der Knolle besser vom Körper aufgenommen werden kann, braucht es Vitamin C. Also das Wintergemüse gerne mit etwas Zitrone beträufeln.“

Paul Ivic: „Schwarzwurzel schmeckt nicht nur fein würzig und nussig, er besitzt auch ein angenehm festes Fruchtfleisch. Mein Tipp: Die Wurzeln kommen ungewaschen und erdig auf den Markt. Die dicke Erdschicht schützt die Wurzeln vor dem Austrocknen und erhält das volle Aroma. Kaufen Sie deshalb unversehrte Wurzeln – und je dicker die Stangen sind, desto besser liegen sie später beim Schälen in der Hand.“

Richard Rauch: „Jetzt ist die Zeit, zu der gekochte speckige Kartoffeln mit bester Butter und nicht zu feinem Meersalz so himmlisch schmecken, als wären sie die kostbarste Speise auf Erden. Und das sind sie auch. Zum Glück kommen seit ein paar Jahren auch wieder alte und teilweise auch bunte Sorten auf den Markt. Wenn Sie die Gelegenheit haben, greifen Sie zu! Kaufen Sie Kartoffeln am besten direkt beim Bauern und auch nur, wenn sie erdig und staubig sind. Gewaschene Industrieware aus dem Supermarkt trocknet viel schneller aus und schmeckt wenig aromatisch.“

Michaela Hager: „Ich verarbeite nur Lebensmittel, die gerade Saison haben. Denn dann schmecken sie einfach am besten: vollmundig und reif. Im Herbst freue ich mich auf die wunderbar aromatischen Maronen. Aus ihnen kann man köstliche Suppen zubereiten. Das Beste ist: die Maronen machen die ganze Arbeit: Sie binden sich wie von selber, da braucht es sonst nicht viel. Sellerie kommt ins Spiel, weil er der Maronenschaumsuppe etwas von der Süße nimmt.“

Wohlfühlgemüse für kalte Tage – der kleine Guide:

Möhren: Das Wurzelgemüse gibt es bei uns im Winter vor allem als feste, dicke Lagermöhren. Möhren sind echte Allroundtalente und schmecken roh, gebraten, gedünstet oder gebacken. Gegen Ende des Winters kommen dann die ersten zarten Möhren aus Italien zu uns und kündigen mit ihrem frischen Grün den Frühling an.

Winterrettich: Er ist rund mit schwarzer Schale. Er ist herber als der weiße oder rote Sommerrettich und eignet sich gut zum Garen. Roh schmeckt er mit fruchtigen Zutaten wie Äpfeln und einer milden sahnigen Sauce.

Meerrettich: Der Scharfmacher lifert viel Vitamin C,wirkt antibakteriell und schleimlösend und macht das Essen besser verdaulich. Kaufen Sie am besten ein Stück der Wurzel und bewahren Sie es im Kühlschrank auf. Dann immer nur so viel schälen, wie Sie reiben wollen. Und: Beim Erhitzen verliert sich seine Schärfe, also erst ganz zum Schluss aufstreuen.

Petersilienwurzeln: Sie gehören in die Suppe, schmecken aber auch gebraten, gebacken, gedünstet oder als Püree.

Steckrüben: Der Liebling der Sterneköche besitzt ein gelbes bis weißliches Fruchtfleisch mit einem intensiven, leicht herben Aroma. Steckrüben schmecken gegart besser als roh, denn ihr Fruchtfleisch wird dann wunderbar cremig.

Knollensellerie: Ein Tausendassa der paniert wie ein Schnitzel schmeckt, gegart als Püree oder Suppe, aber auch gebraten oder geraspelt als Rohkost.

Pastinaken: Sie Wurzeln sind meist größer und nach unten hin spitzer als Petersilienwurzeln. Ihr gelbliches bis weißes Fruchtfleisch schmeckt würzig und süßlich – als Rohkost, aber auch gebraten, gedünstet und als Püree.

Topinambur: Die Knolle erinnert an Ingwer, ist jedoch eng mit der Sonnenblume verwandt. Mit ihrem nussigen Aroma schmecken sie roh in den Salat geraspelt oder gekocht – etwa als Suppe oder Püree.

Mehr Informationen zum Wintergemüse und weitere Tipps erwarten Sie im aktuellen Heft.

 

Kuschelige Decken stricken

Posted on: Oktober 12th, 2018 by schwarzwaldmaid

Nach einem brütend heißen Sommer werden die Abende nun wieder kühler und die Freude auf einen spannenden Schmöker, eine Tasse dampfend heißen Tees und warmes Kerzenlicht steigt. Unverzichtbar ist dabei eine kuschelige Decke, in die man sich abends einmummelt oder die man sich unkompliziert über die Schultern legt, wenn man in den frühen Abendstunden auf einen Plausch noch im Garten sitzt. Umso mehr, wenn diese Decke selbstgestrickt ist.

Patchworkdecken als Hingucker

Eine Patchworkdecke ist immer ein fröhlicher Hingucker, in den man sich gerne einkuschelt. Der Clou: die einzelnen Quadrate werden in verschiedenen Farben und Strick-Techniken gefertigt, sodass sich ein fröhliches Muster ergibt. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und je nach Lust, Laune und Saison, kann man seiner Decke so einen kunterbunten, eleganten oder herbstlich-gemütlichen Touch verleihen.

Im Falle der abgebildeten Patchworkdecke wechseln sich Ajour-, Zopf- und Strukturmuster ab, um sowohl haptisch als auch optisch das beliebte Patchwork-Design zu erzielen. Als Material eignet sich Schurwolle wie Merino, das hier in den Farben natur, weinrot, hell- und dunkelgrau ein herbstlich-winterliches Farbmuster ergibt.

Leichte Sommerdecken für laue Abende

Wem die kuschelige Wolldecke noch zu heiß ist, für denjenigen könnte die Lösung leichte Sommerdecke sein. Denn der leichte Stoff lässt genug Luft durch, damit der Körper nicht ins Schwitzen kommt – für Frauen in den Wechseljahren ist die Sommerdecke darum ein unverzichtbares Accessoire.

Als Material zum Stricken eignen sich besonders leichte Baumwollgarne – beim Waschen sollten Sie jedoch nur Temperaturen bis maximal 40 Grad wählen, da Baumwollgarn leicht einläuft. Auch Seide oder leichtes Bändchengarn aus atmungsaktiver Kunstfaser sind gut für die leichte Sommerdecke geeignet. Und wer mag, der strickt sich aus dem gleichen Material ein oder zwei hübsche Kissenhüllen dazu. Dann steht dem kuschligen Balkon-Vergnügen nichts mehr im Weg.

 

In 13 Schritten zum Klassentreffen

Posted on: Oktober 12th, 2018 by Jeanette Edelmann

Wiedersehen macht Freunde!

Was ist aus den Schulkameraden von einst geworden? Diese Frage lässt sich eigentlich nur durch ein Klassentreffen beantworten. Doch wie findet man alle Ehemaligen wieder? Und was dürfen Organisatoren auf keinen Fall vergessen? Wir haben für Sie eine Checkliste auf dem Weg in die Vergangenheit zusammengestellt.

  1. Mitstreiter suchen. Ein Klassentreffen zu organisieren, kostet Zeit, Geduld und Nerven. Gut also, wenn man sich Mitstreiter sucht. Blättern Sie durch die Abschlusszeitung von einst, prüfen Sie Klassenfotos: Wer war damals organisiert, zuverlässig, hilfsbereit? Das sind die Leute, die Sie zuerst ansprechen sollten.
  2. Das Internet befragen. Digitale Spuren hat inzwischen fast jeder hinterlassen – oft hilft es bereits, Namen einfach zu googeln. Bei Stayfriends, der wohl bekanntesten Online-Suchhilfe,sind weltweit mehr als 15 Millionen Menschen registriert. Wer suchen will, muss Mitglied werden. Andere Netzwerke, die ebenfalls weiterhelfen können, sind beispielsweise Facebook, Instagram, LinkedIn, Xing oder Schulfreundfinder.
  3. Beim Amt anfragen. Auch das Einwohnermeldeamt am Schulort kann helfen – sofern die ehemaligen Kameraden dort noch gemeldet sind. Eine Melderegisterauskunft kann persönlich im Bürgeramt gestellt werden oder aber als schriftliche Anfrage (auch online) an jedes Bürgeramt gerichtet werden. Achtung: Jede Melderegisterauskunft ist gebührenpflichtig.
  4. Profi-Hilfe. In ganz schweren Fällen eventuell einen kostenpflichtigen Service wie adressermittlung.de beauftragen. Ebenfalls nicht gratis!
  5. Schneeball-Effekt nutzen. Hat man die ersten Ex-Kameraden gefunden, verbreitet sich die Nachricht vom Klassentreffen meist schnell weiter. Wichtig ist, dass alle gefundenen Kontaktdaten bei einem Verantwortlichen abgeliefert werden, der diese bündelt und eine verbindliche Einladungsliste erstellt. Unbedingt Mobilnummer und Mailadresse erfassen – per Mail oder Messangerdiensten wie WhatsApp klappt die Kommunikation untereinander besonders unproblematisch und schnell.
  6. Planen Sie voraus: Damit möglichst viele Ehemalige kommen können, sollte der Termin mindestens ein halbes Jahr im Voraus geplant werden. Hilfreich bei der Terminfindung kann der Online-Dienst Doodle sein (Voraussetzung: Die Mailadresse aller Teilnehmer liegt vor). So lässt sich der Termin „doodeln“, der von der Mehrheit präferiert wird.
  7. Ort finden. Geeignet sind Locations, an denen die Klasse als Gruppe ungestört ist (z.B. separater Raum im Restaurant, Berghütte, Jugendherberge). Vielleicht stellt Ihnen die alte Schule auch Aula, Pausenhof oder Turnhalle zur Verfügung?
  8. Kosten umlegen. Damit die Organisatoren nicht auf den Kosten sitzenbleiben, können z.B. „Tickets“ verkauft werden: Jeder zahlt vorab eine fixe Summe ein, in der dann beispielsweise Raummiete, Buffet, Getränke enthalten sind.
  9. „Du bist doch der…?“. Namensschilder helfen beim Wiedererkennen – und dabei, peinliche Situationen zu vermeiden.
  10. Musik von gestern. Die Hits von damals machen alte Zeiten hörbar – erstellen Sie eine Playlist mit den Schlagern des Abschlussjahres. Oder bitten Sie die Gäste vorab „akustische Rückblicke“ einzureichen.
  11. Standhaft bleiben. Eine Sitzordnung kann man sich sparen – Stehtische verhindern, dass die Veranstaltung zu statisch wird. Allerdings sollte es auch Sitzecken geben, in die man sich für Gespräche zurückziehen kann.
  12. Erinnerungen wecken. Bitten Sie alle Gäste, Fotos aus der Schulzeit mitzubringen oder vorab digital einzusenden – damit können Pinnwände bestückt oder Dia-Shows gestaltet werden.
  13. Erinnerungen schaffen. Organisieren Sie einen Fotografen oder stellen Sie jemanden dafür ab, Fotos beim Klassentreffen zu machen. Online können diese Bilder dann allen zugänglich gemacht werden – auch denen, die nicht zum Klassentreffen kamen. Und so Appetit auf das nächste Treffen zu wecken.

 

Ist die Garantieverlängerung nutzlos?

Posted on: Oktober 12th, 2018 by Jeanette Edelmann

Fünf statt zwei Jahre Garantie – das klingt für viele Kunden vor allem bei teureren Anschaffungen wie Fernsehern oder Computern attraktiv. Denn das Gesetz schreibt nur 24 Monate Gewährleistungsfrist vor. Wir erklären Ihnen, ob sich der längere Zusatz-Schutz wirklich lohnt.

Der neue Rechner ist gefunden oder eine neue Waschmaschine. Und jetzt die Frage: reichen die zwei Jahre gesetzliche Gewährleistung bei einem mehrere Hundert oder gar Tausend Euro teuren Produkt aus? Vor der Kasse kommen die cleveren Händler ins Spiel und verkaufen liebend gerne Garantieverlängerungen, meist auf vier oder fünf Jahre. Das hört sich zunächst gut an, doch die erste Ernüchterung folgt bei den Kosten: Für PC oder Spielekonsolen verlangen Elektro-Märkte schnell ein paar Hundert Euro für das zusätzliche Sicherheits-Gefühl. Womit der vermeintlich günstige Kaufpreis wie nebenbei um bis zu einem Drittel steigen kann.

Vorsicht, viele Ausnahmen gelten!

Als besonders ärgerlich entpuppen sich nach unseren Recherchen jedoch die zahlreichen Ausschlüsse im Kleingedruckten von der verlängerten Garantie: MP3-Player sind beispielsweise oftmals nicht versichert, sobald sie in der Hosentasche getragen werden (was ja jeder einmal tut). Oder es wird zwar die Garantie bei Schäden durch Flüssigkeiten ersetzt – allerdings mit der Ausnahme von Wasser. Im Ergebnis meinen viele Kunden, sie hätten sich mit der Garantieverlängerung einen guten Schutz geleistet, der sich später im Zweifel viel zu häufig als wertlos erweisen kann. Hinzu kommt: wie bei den meisten Sachversicherungen wird auch in der Garantieverlängerung bei Schäden meistens nur der Zeitwert ersetzt. Doch gerade Elektronikgeräte veralten schnell und sind schon nach wenigen Jahren kaum mehr etwas wert. Ein Neugerät als Ersatz erhält man trotz der vermeintlichen Garantie nicht.

Mehr zum Thema Garantieverlängerung gibt es in der Ausgabe 11/2018 zu lesen.

 

Leben retten mit der Herzdruckmassage

Posted on: Oktober 12th, 2018 by Jeanette Edelmann

Mehr Infos und Bilder zum Thema Herzdruckmassage und wie die Frau von Dieter Müller dem Fußball-Profi genau damit das Leben rettete, verraten wir in der neuen Ausgabe 11/2018.

Herzdruckmassage – So geht’s

  1. Prüfen & Hilfe rufen

Ist jemand nach einem Unfall, Schlaganfall oder einem Herzinfarkt nicht mehr ansprechbar und reagiert nicht auf Rütteln, sollten Sie umgehend die Atmung prüfen. Ist diese nicht normal bzw. nicht mehr vorhanden, sofort 112 rufen, nach einem Defibrillator suchen (lassen) und mit der Herzdruck-Massage beginnen. Und zwar so lange, bis ein Rettungsdienst eintrifft.

  1. Herzmassage starten

Legen Sie den Betroffenen auf den Rücken. Knien Sie sich daneben in Höhe des Brustkorbs. Nun einen Handballen aufs untere Drittel des Brustbeins legen – das entspricht der Mitte des Brustkorbs. Den anderen Handballen auf die bereits platzierte Hand legen, die Arme dabei durchstrecken. Durch Gewichtsverlagerung den Oberkörper des Verunglückten senkrecht von oben 30 Mal kräftig und rhythmisch drücken. Kleine Hilfestellung: der Takt des Bee-Gee-Liedes „Staying alive“.

  1. Atem spenden

Nach 30 Mal Drücken 2 Mal eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchführen: Kopf des Verunglückten dabei leicht nach hinten nehmen, eine Hand auf die Stirn legen, mit Daumen und Zeigefinger Nase zudrücken. Nun den Mund des Betroffenen öffnen. Atmen Sie normal ein, dann legen Sie die eigenen Lippen dicht um den Mund des Betroffenen und blasen gleichmäßig Luft hinein. Nochmals wiederholen.

  1. Erneute Herzmassage durchführen

Beginnen Sie erneut mit der Herzdruckmassage. Wieder 30 Mal kräftig auf den Brustkorb des Beroffenen drücken im Rhythmus des Bee-Gees-Hit „Stayin’ Alive“. Nach 30 Mal wieder 2 Mal Atem spenden. In diesem Wechsel immer weitermachen, bis der Notarzt eingetroffen ist.

Erste-Hilfe-Kurs besuchen

In vielen Städten finden fast täglich Erste-Hilfe- Kurse statt. Genaue Termine und Orte bei den großen Hilfsorganisationen erfragen, z.B.:

  • Deutsches Rotes Kreuz (drk.de), (0800) 36 50 00
  • Johanniter-Unfallhilfe (johanniter.de), (0800) 323 38 00
  • Malteser (www.malteser.de), (0221) 982 20
  • Arbeiter Samariter Bund (www.asb.de), (0221) 47 60 50

 

Stricken für den Herbst

Posted on: Oktober 12th, 2018 by schwarzwaldmaid

Nun da die Nächte wieder länger und die Tage wieder kälter werden, statten wir uns für die kommenden Herbstspaziergänge mit Mützen, Schals und Stulpen aus. Ganz besonders, weil kuschlig warm und individuell gestaltet, sind selbstgemachte Mützen und Schals.

Ganz abgesehen davon, dass  Stricken gesund ist und die Kreativität beflügelt. Und wer sich und seine Lieben im Herbst und Winter mit Selbstgestricktem überraschen will, der hat natürlich eine breite Auswahl an Materialien wie Wolle und kann mit einer Vielzahl an Farbkombinationen seiner Phantasie freien Lauf lassen.

Strickvorlage für Mütze und Schal

Mütze & Loop / ©Fischer Wolle

Besonders hübsch ist unsere ausgewählte Strickvorlage aus Feinstrumpf (Schurwolle und Polyamid), die besonders strapazierfähig und filzfrei ist. Denn die enthaltene Schurwolle wird für ihre Isolationsfähigkeit auch bei kälteren Temperaturen geschätzt, während Polyamid Elastizität und hohe Verschleißfestigkeit besitzt. Die hübsche Mütze und der dazu passende Loop Schal werden nach Rippenmuster gestrickt und halten uns kuschelig warm.

Hier geht es zu den hübschen Happy Strickvorlagen aus Mütze und Schal.