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Archive for Februar, 2018

Altes Medizinwissen – die Kräuterfrauen aus dem Allgäu

Posted on: Februar 7th, 2018 by schwarzwaldmaid

Wenn es um alte Traditionen und Kräuterheilkunde geht, ist man bei Ramona Sommer richtig. Sie beherrscht eine der ältesten Künste weiser Frauen – das Räuchern von Kräutern.

 

 

„In früheren Kulturen wurde bei Festlichkeiten geräuchert, das Verglimmen von Kräutern diente dazu, dass eine angenehme Stimmung herrschte“, sagt Ramona Sommer. Eines der Kräuter, die sie für ihre Räucherung verwendet, ist die Schafgarbe, ihre Lieblingspflanze. Aufgefallen sei ihr die filigrane Pflanze bei ihren Spaziergängen in der Natur. „Durch ihre Einfachheit ist die Schafgarbe unkompliziert und bescheiden und doch so vielfältig in der Heilfähigkeit“, sagt Ramona. Sie setzt aus Schafgarbe eine Tinktur an, die sie für Wunden und schöne Haut verwendet. „Für die Wechseljahre hat mir die Schafgarbe sehr geholfen“ erzählt die Kräuterexpertin. Sie sei ein Allheilmittel für Frauenleiden im Unterleib. Aber auch auf Magen, Darm, Leber und Galle habe die Pflanze eine sehr wohltuende Wirkung. „Die Schafgarbe gilt als natürliches Antibiotikum, sie wirkt antiviral und antibakteriell.“ Einen Schafgarbentee kocht sich Ramona bei allgemeinem Unwohlsein, das gerade während der Wechseljahre oft auftritt. „Doch am liebsten räuchere ich mit ihr, weil meine Gedanken dann völlig klar werden.“, sagt Ramona Sommer lächelnd.

Mit dem Feuerzeug zündet sie zuerst das Teelicht des Stövchens an und legt einen kleinen Aluminiumteller darüber. Danach zündet sie die Schafgarbe an, die sofort zu glimmen beginnt. Im Raum breitet sich ein erdiger, sandelholzartiger Duft aus. Mit der Zange legt Ramona die glimmende Schafgarbe auf den Teller und drückt die Pflanze auf den Tellerboden, wo sie zu knistern beginnt. „Das macht man während der Räucherung immer wieder, damit die Pflanze gut weiterglimmt.“ Mit dem rauchenden Stövchen geht Ramona in die Ecken des Zimmers und räuchert sie aus. „Das reinigt den ganzen Raum.“ Nach ein paar Minuten ist die Wirkung der Mischung zu spüren: Es fällt leicht, die Gedanken loszulassen.

Seit ihrer Kindheit kennt auch Susanne Fischer-Rizzi die Kraft von Heilkräutern. Sie erlebte schon früh, wie sich Menschen bei ihrem Großvater bedankten, weil er mit Hilfe der sanften Kräutermedizin Krankheiten gelindert oder geheilt hatte. „Als ich 12 Jahre alt war, hat er mir mein erstes Kräuterbuch geschenkt.“ Die berühmte Kräuterfrau aus dem Allgäu, die heute in Sulzberg ihre eigene Schule „Arven-Schule für Heilpflanzenkunde, Aromatherapie und Wildniswissen“ betreibt, sah als kleines Mädchen zu, wie der Großvater Heilkräuter trocknete, Kräutermischungen herstellte oder Tinkturen ansetzte. Eine ganz besondere Pflanze ist für sie die Wildrose, auf deren Blüte sie sich jedes Jahr freut. „Die Rose vereint in sich viele Kräfte: sie kann in der Kosmetik, als kostbare Hautcreme, als Parfum, aber auch als wirksames Heilmittel bei Entzündungen eingesetzt werden.“ Um deren Heilkraft einzufangen, hat Susanne Fischer-Rizzi die alte Kunst des Destillieres neu belebt. „Ich nehme an, dass es eine Tradition des Destillierens im Allgäu schon sehr lange gegeben hat“, sagt sie und erzählt, dass sie vor Jahren ein altes Rezeptbuch zur Herstellung von Heilmitteln aus den destillierten Pflanzenwässern im Bauernhaus ihrer Großmutter fand. „Deren sanfte Wirkung ist heute sehr gefragt“, sagt Susanne Fischer-Rizzi.

Adressen für Kräuterwanderungen und Basisrezepte für Kräuter-Heilmischungen lesen Sie hier.

 

Kochen wie in Thailand

Posted on: Februar 7th, 2018 by schwarzwaldmaid

Die Thai-Küche gilt als eine der besten Küchen der Welt. Die Grundlagen sind recht einfach und schnell gelernt: Es gibt scharfe und milde Currys, Salate, Suppen, Gegrilltes und Pfannengerührtes. Das Wichtigste sind die Gewürze. Statt purem Salz wird würzige Fischsauce verwendet und anstelle von Pfeffer Chili.

 

Gewürze werden vorab mit vielen anderen Zutaten zu intensiv duftenden Pasten verarbeitet und kommen löffelweise als Gewürzmischung in den Wok, oft noch bevor das Fleisch angebraten wird.

Die wichtigsten Gewürze und Kräuter

Lemongras

Auch Zitronengras (thai: Dakrei) genannt, gehört zur Gattung der Süßhölzer. Es wird in Currys, Suppen oder Reisgerichten verwendet und hat eine fruchtige, zitronige Note und hat einen hohen Anteil an gesunden ätherischen Ölen. In Thailand wird das Zitronengras nicht heraus genommen, sondern beim Essen an den Rand geschoben. Das Gewürz gibt es frisch oder als Pulver. In Thailand wird es eigentlich nur frisch verwendet. Die ganzen Stängel gibt im Asia-Supermarkt – sie halten sich über mehrere Wochen im Gemüsefach im Kühlschrank und schmecken auch gut mit heißen Wasser aufgekocht als Tee.

Süßes Thai Basilikum

Ist eng verwandt mit europäischem Basilikum, aber es riecht blumiger und ist deutlich geschmacksintensiver. Es wird in verschiedenen Gerichten wie grünem Curry, Suppen und Saucen verwendet. Thai Basilikum wird nie mitgekocht, sondern immer erst am Ende der Garzeit zu den Gerichten hinzugefügt. In jedem Asia-Supermarkt gibt es Thai-Basilikum frisch in der Kühltheke. Eine nicht ganz so ideale Alternative sein getrocknete Blätter – ideal ist es natürlich, Sie pflanzen das Kraut selber in einem Topf auf dem Balkon an. Etwas von der Witterung geschützt wächst es auch in unseren Breiten.

Kaffir Limettenblätter

Sie schmecken pikant-zitronenartig, sie werden in süßen und salzigen Gerichten mitgekocht. Die Blätter sind sehr zäh und eignen sich nicht zum Mitessen, vor dem Verzehr aus dem Gericht entfernen! Die Blätter gibt es getrocknet im gut sortierten Supermarkt, verlieren aber schnell ihr intensives Zitronen-Aroma. Im Asia-Markt werden die Blätter frisch oder tiefgefroren verkauft. Alternativ können Sie die Schale einer Limette verwenden.

Galant

Auch Thai-Ingwer genannt, ist eine Ingwerart, die sich sowohl frisch als auch getrocknet verwenden lässt. Frisch riecht die Galgantwurzel, die in der Regel nur im Asia-Supermarkt verkauft wird, nach einer Mischung aus Ingwer und Kiefernholz und wird erst geschält und in kleinen Scheiben geschnitten. Der getrocknete Galgant hat einen frischen und gleichzeitig pfeffrigen Geschmack. Alternativ normalen Ingwer verwenden!

Kurkuma

Kurkuma, auch Gelbwurz genannt, gehört zur Familie der Ingwergewürze und wurde lange Zeit in Asien auch zum Färben verwendet. Kurkuma ist etwas bitter aber sehr mild im Geschmack und ist ein wesentlicher Bestandteil von Currypulver. Kurkumawurzeln immer dunkel lagern. Bei Licht verblasst die gelbe Farbe sehr schnell und das Aroma geht verloren.

Fischsauce

Sie kommt in fast jedes thailändisches Gericht – und wird als Alternative zu Salz verwendet. Hergestellt wird die Sauce aus Sardellen, Wasser und Salz und es gibt sie fertig in der Flasche im Asia-Markt und in immer mehr gut sortieren Supermärkten.

Palmzucker

(Nam Tan Puek) ist weniger süß als üblicher Haushaltszucker und schmeckt leicht nach Karamell und rundet viele Currys und Saucen ab. Alternativ dazu kann man auch Rohrzucker oder Kandiszucker verwenden.

Chili

Zehn der weltweit schärfsten Chilisorten werden in Thailand angebaut und gerne und viel in Pulvern, Pasten und Saucen verwendet. Bird’s Eye Chili ist extrem scharf und kann sogar kleine Löcher in die oberste Hautschicht auf der Zunge brennen. Man sollte immer wissen wie viele Chilis man im Essen verträgt. Im einem thailändischen Papaya Salat Som Tam verarbeiten Thais bis zu 15 Chilis. Für Europäer ist oft schon eine Chili mehr als genug. Die Schoten gibt es frisch im Asia-Supermarkt und kann getrocknet werden. Wer gerne scharf isst, könnte ich auch ein kleines Chili-Bäumchen z.B. auf dem Wochenmarkt anschaffen und nach Bedarf selber ernten!

Die wichtigsten Kücheninstrumente

Wok

Ohne ihn bleibt die Küche in Thailand kalt. Er ist in Asien eines der wichtigsten Küchenutensilien überhaupt und wird universell als Pfanne oder als Topf verwendet – zum pfannenrühren, braten, frittieren, schmoren und dämpfen. Durch die gewölbte Form des Woks muss nur wenig Öl verwendet werden. Außerdem erreicht man mit einem Wok kurze Garzeiten, so dass Vitamine und Aromastoffe erhalten, das Gemüse aromatisch, knackig und gesund bliebt. Auch Fleisch und Fisch behalten das natürliche Aroma. Am Wokrand können Zutaten warm gehalten werden, während andere Zutaten noch schnell weiter garen.

Wok ist nicht gleich Wok und ist nicht für jeden Herd ideal. Traditionelle Woks werden häufig aus Carbonstahl gefertigt, sind leicht und handlich und ideal für den Gasherd. Gusseisen-Woks haben meist eine Dicke von 9 mm und sind daher sehr schwer. Sie verteilen und speichern die Hitze gut, haben allerdings auch den Nachteil, dass sie deutlich langsamer auskühlen. Daher sollte das Essen nach dem Kochen immer sofort aus dem Wok genommen werden, sonst backt das Bratgut oft fest.

Mörser

Er darf in der Thai-Küche nicht fehlen. Erst wenn viele Gewürze zerkleinert und zerrieben wurden, entfalten sie ihr volles Aroma. Für die Arbeit mit einem Mörser braucht macht Kraft und Zeit. Schneller geht es mit einem Zauberstab – dafür wird die Masse aber auch nicht ganz so fein.

Porzellanlöffel

Thai essen eigentlich nur Nudeln mit Stäbchen. Am Besten schmecken ihnen die Gerichte, Suppen und Nachspeisen von einem Porzellanlöffel. Was dort drauf passt gilt als perfekte Happengröße. Messer und Gabel sind unnötig.

Bambusdämpfer/garer

Diese kleinen Türme aus Bambus sehen nicht nur hübsch und exotisch aus sondern eignen sich ganz besonders gut für die Zubereitung von Fisch oder Gemüse. Ein Fisch, nur im Dampf gegart, schmeckt köstlich und enthält wenig Kalorien. Alternativ können die Gerichte aber auch im Dampfgarer oder im Topf mit Dampfgar-Einsatz zubereitet werden.

Reiskocher

Er gehört in jeden thailändischen Haushalt. Hier wird Reis in kürzester Zeit auf den Punkt gekocht und bleibt über mehrere Stunden schön warm – für die Thai, die eigentlich den ganzen Tag über essen, ein sehr wichtiges Küchengerät. Auch wenn er Reis nicht deutlich anderes schmeckt – im Reiskocher gelingt er immer – er überkocht nicht, wird nicht breiig und brennt nicht an.

Rechaud

In Thailand werden alle Gerichte serviert, sobald sie in der Küche fertig werden und dann gemeinsam gegessen. Um die verschiedenen Speisen (zum Beispiel ein Curry) warm zu halten, kommen sie in einen tönernen Rechaud, der über einer Kerzen-Flamme steht. Ein Stövchen oder eine Warmhalteplatte tuen aber ebenfalls gute Dienste.

Hackbeil

Ein typisches thailändisches Küchenmesser gleicht einem kleinen Beil, mit dem sämtliche Zutaten geschnitten und gehäckselt werden. Es ist extrem scharf und kräftig, so dass es problemlos auch festen Galgant, Ingwer und Zitronengras zerteilt.

 

Köstliche thailändische Rezepte finden Sie hier.

 

Übungen für die Hüfte

Posted on: Februar 7th, 2018 by schwarzwaldmaid

Häufiges Knacken, Knirschen und Schmerzen in der Hüfte können erste Indizien für eine Arthrose sein. Neben verschiedenen Therapien empfehlen Ärzte vor allem eines: Viel Bewegung.

Diese Übungen verhelfen Ihrer Hüfte zu mehr Beweglichkeit.

Übungen für die Hüfte

Rücklage, Füße hüftbreit aufstellen. Mit dem Ausatmen Becken Wirbel für Wirbel heben. Kurz halten, dann langsam wieder nach unten senken. 10 Mal.

Rechten Fuß flach auf einen Hocker setzen. Oberkörper und Hüfte Richtung Stuhl schieben, bis leichte Dehnung zu spüren ist, kurz halten, mit anderem Bein wiederholen.

Zwischen linkem Fuß und Wand etwa 30 cm Platz lassen. Linkes Bein gestreckt zur Seite heben und wieder zurück. Nur so hoch, wie es angenehm ist! Je Seite 10–20 Mal.

An eine Wand-Ecke stellen, dickes Buch unter rechten Fuß legen. Linkes Bein gleichmä­ßig vor und zurück schwingen. 30–45 Sekunden lang, mit anderer Seite wiederholen.

Übungen für die Knie

Posted on: Februar 7th, 2018 by schwarzwaldmaid

Häufiges Knacken, Knirschen und Schmerzen in den Knien können erste Indizien für eine Arthrose sein.

Hier können diverse Ansätze und Therapien sowie Medikamente helfen. Doch vor allem eines empfehlen Ärzte zusätzlich: Viel Bewegung.

Diese Übungen können Ihrem Knie zu mehr Beweglichkeit verhelfen.

Übungen für die Knie

Aufrechter Stand. Langsam in die Knie gehen und Po nach hinten schieben. Wichtig: Knie nicht nach innen kippen, Kniescheiben nicht über Fußspitzen schieben. Wieder strecken. 20–30 Mal.

Auf einen Stuhl setzen. Zwischen Innenseiten der Oberschenkel weichen Ball oder dickes Kissen klemmen. Kraftvoll zusammendrücken, 20 Sekunden halten, lösen. 10 Mal.

Aufrechter Stand. Linke Ferse mit linker Hand zum Po ziehen, bis Dehnung spürbar ist. Knie zeigt dabei senkrecht nach unten. 5–10 Sekunden halten, mit anderem Bein wiederholen.

Auf einen Stuhl setzen. Füße mit eingeklemmtem dickeren Buch flach aufsetzen. Buch langsam heben, bis Knie gestreckt sind. 5 Sekunden halten, wieder senken. 20 Mal.

Basteln mit Papier und Schere

Posted on: Februar 6th, 2018 by schwarzwaldmaid

Einen Faden durch ein Nadelöhr fädeln, Klebefolie luftblasenfrei auf eine Schachtel kleben, etwas Dekoratives mit Papier und Schere basteln: Was in jungen Jahren schnell erledigt ist, wird für Ältere zum Problem. Anders als Schulkinder übt man die Feinmotorik nicht mehr täglich. Man bastelt viel weniger und auch das Schreiben weicht immer mehr zurück – weil das Tippen auf dem Computer viel schneller geht.

 

Feine Dinge mit den Händen tun – dies sollte man, so raten Experten, unbedingt täglich in den Alltag einbauen. Denn feinmotorische Übungen stärken nicht nur Finger, Hände und Arme und sogar den Rücken. Sie regen auch die Denkzellen im Gehirn an, die auf diese Weise fit und elastisch bleiben. Das Gehirn geht alle Wege, die Finger und Hände nehmen, mit und steuert sie. Je öfter man Feinmotorik übt – zum Beispiel auch mit Knetbällen oder Knetgummi, auch beim Backen oder beim Pflanzen von Blumen im Garten – desto zielgenauer und präziser arbeitet das Gehirn.

Eine gute Idee gerade in der Frühlingszeit: Man kann sich kleine hübsche Ausschneideprojekte suchen, weil diese verschiedene Bewegungen mit den Händen trainieren – das vorsichtige Halten des Papiers mit der einen Hand und das filigrane Ausschneiden mit der anderen Hand. Außerdem hat man hinterher ein Ergebnis – ein hübsches Bild oder eine nett gestaltete Karte, die man selbst aufstellen oder auch verschenken kann.

Alles, was Sie brauchen, ist festes Papier in verschiedenen Farben, Motiv-Vorlagen und zwei bis drei Scheren – eine nicht zu große Papierschere und eine Nagelschere, die rund schneiden kann und die man für solche Zwecke für den Baselschrank kaufen sollte.

Eine hübsche Ausschneide-Anleitung finden Sie hier.

 

 

Neue Hüfte? Besser ohne Zement!

Posted on: Februar 6th, 2018 by schwarzwaldmaid

Eine neue Studie zeigt: Wer ein neues Hüftgelenk benötigt, sollte darauf achten, dass es zementfrei eingesetzt wird. Warum, erklärt der Gelenk-Spezialist Dr. Konrad Scheuerer, Leiter der Orthopädie und Endoprothetik der Wolfart-Klinik in Gräfelfing, im Experten-Interview.

Experteninterview „Neue Hüfte ohne Zement“

Herr Scheuerer, warum sind zementfreie Prothesen besser?

Scheuerer: Weil sie auf lange Sicht stabiler und haltbarer sind. Denn auch Knochenzement altert, wird porös und kann sich im Laufe der Jahre lockern. manchmal lösen sich daraus auch kleine Fragmente und führen zu Entzündungen. Der größte Vorteil von zementfreien Prothesen ist aber, dass man sie leichter tauschen kann, falls sie sich lockern.

Man sollte also beim Einbau schon wieder an den Ausbau denken?

Scheuerer: Auf jeden Fall. Eine künstliche Hüfte hält im Schnitt 15 – 20 Jahre, manchmal auch länger. Dann ist sie verschlissen und muss gewechselt werden. Und dieser Austausch ist bei einer zementfreien Verankerung leichter, weil wir die alte Prothese einfacher entfernen können, ohne die Substanz der Knochen zu sehr anzugreifen.

Sind zementfrei eingesetzte Hüft-Prothesen für jeden geeignet?

Scheuerer: Nicht für alle. Aber eine neue Studie zeigt eben, dass sie auch bei Älteren meist komplikationslos eingesetzt werden können, fest einwachsen und sehr haltbar sind.

Gibt es Gründe, eine neue Hüfte dennoch zu zementieren?

Scheuerer: Ja, bei schlechter Qualität der Knochen, etwa wegen Osteoporose. Und vor allem, wenn die Hüfte eine natürliche Fehlstellung hat. Dann brauchen wir den Zement, um die Prothese in der richtigen, neuen Position zu verankern.

Woraus besteht der Zement eigentlich? Und zahlen die gesetzlichen Krankenkassen beide Varianten?

Scheuerer: Der Zement ist ein 2-Komponenten-Kunststoff, genauer Polymethylmethacrylat. Und ja, ob mit oder ohne Zement – die Kassen übernehmen die Kosten beider Varianten.

(Stand: 2018)

 

Und was kochen Sie heute – März

Posted on: Februar 6th, 2018 by schwarzwaldmaid

Es kann lästig sein, sich immer wieder für jeden Tag leckere Gerichte für eine gesunde und abwechlungsreiche Ernährung auszudenken. Wir möchten Ihnen dabei helfen und liefern Ihnen jeden Monat die vollständigen Rezepte aus Ihrer beliebten Rubrik: Was kochen Sie heute?

 

Gesunde, ausgewogene, günstige und tolle Rezepte für jeden Tag finden Sie unter den jeweiligen Links für eine komplette Woche zum Herunterladen – einfach auf die Woche klicken:

Woche vom 1. bis 7. März:

Apfelauflauf mit Sauerkraut und Kartoffelpüree / Rührei mit Krabben auf Vollkornbrot / Milchreis mit frischen Beeren, Sahne und Zitrone / Rinderbraten in Rotweinsoße mit Klößen und Salat / Schmorgurken auf Bratkartoffeln mit Kräuterquark / Reispfanne mit buntem Gemüse der Saison / Bratwurst mit Zwiebelringen und Apfelkompott

Woche vom 8. bis 14. März:

Nudeltopf mit Erbsen und Cashew-Kernen / Seelachsfilet mit gedünstetem Paprikagemüse / Kartoffelsuppe mit gekochtem Schinken und Lauch / Schweinefilet mit Fenchelgemüse und Ingwer / Kichererbsen mit Tomaten, Reis und Curry / Spanische Paella mit Erbsen, Paprika und Hühnchen / Nudelauflauf mit Hackfleisch, Käse und Maiskörnern

Woche vom 15. bis 21. März:

Tomatensalat mit Gurke, Radicchio und Mozzarella / Lachsfilet mit Gurken, Kohlrabi und Limette / Käsesuppe mit Champignons, Weißwein und Muskat / Rumpsteak mit Bohnen, Bacon und Pommes /Nudelpfanne mit Huhn, Brühe und Frühlingszwiebeln / Bratlinge aus Grünkern, Aubergine und Chinakohl / Gemüsecurry mit Paprika, Lauch, Zucchini und Ei

Woche vom 22. bis 31. März:

Tortellinisalat mit Mozzarella, Mais, Oliven und Paprika / Omelett mit Thunfisch, Dill und weißem Pfeffer / Gartensuppe mit Erbsen, Mangold und Schafskäse / Hähnchen überbacken mit Gauda und grünem Pfeffer / Röhrchennudeln mit buntem Salat und Kochschinken / Gefüllte Zucchini mit Hackfleisch, Lauch und Kräutern / Gemüsepfanne mit Reis, Fenchel und gelber Paprika / Kartoffelpuffer mit Schnittlauchquark und Apfelmus / Kabeljaufilets mit Paprika und Bouillon-Kartoffeln / Flädelesuppe mit brühe und frischen Kräutern / Kleine Tartes mit Zartbitter-Schokolade

Guten Appetit!

 

Rezepte Februar 2018

Rezepte Januar 2018

Rezepte Dezember 2017

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Rezepte Juni 2017

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Rezepte April 2017

Rezepte März 2017

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Rezepte Januar 2017

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Rezepte November 2016

Rezepte Oktober 2016

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Rezepte März 2016

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Rezepte Januar 2016

Rezepte November 2015

Rezepte Oktober 2015

Rezepte September 2015

Rezepte August 2015

Rezepte Juli 2015

Rezepte Juni 2015

Rezepte Mai 2015

Rezepte April 2015

 

Vor Reisebeginn Änderungen widersprechen

Posted on: Februar 6th, 2018 by schwarzwaldmaid

Dieser Musterbrief hilft Ihnen dabei, bei wesentlichen Änderungen von der Reise zurückzutreten.

 

Das sollten Sie beachten

Neue Flugzeiten, ein anderes Hotel: Es kommt vor, dass der Reiseveranstalter bei einer gebuchten Pauschalreise Änderungen meldet. Tut er dies nach dem Bestätigen der Buchung, aber noch vor Antritt der Reise, geht das nur mit Ihrer Zustimmung.

Änderungen müssen Urlauber nur akzeptieren, wenn sie gleichwertig und zumutbar sind. Das heißt konkret: Sie bekommen ein vergleichbares Hotel oder einen Flug, der Sie in einer ähnlichen Reisezeit ans Ziel bringt. Nicht zustimmen müssen Sie, wenn Sie der neue Flug um Ihre Nachtruhe bringt oder Sie statt eines 5-Sterne-Hotels nur in einem Mittelklasse-Hotel logieren sollen.

Prüfen Sie sofort die angekündigte Änderung. Falls sie nicht akzeptabel ist, innerhalb von zehn Tagen widersprechen. Wenn Sie sich nicht melden, wird das von Veranstaltern oft als Zustimmung gewertet.

Bei einer wesentlichen Änderung der Reise haben Sie das Recht kostenlos vom Vertrag zurückzutreten. Wenn Sie die Reise trotzdem antreten wollen, teilen Sie Ihrem Veranstalter mit, dass Sie sich das Recht vorbehalten, Reisemängel anzumelden.

Hier finden Sie den Musterbrief.

 

Spinat macht fit

Posted on: Februar 6th, 2018 by schwarzwaldmaid

Wer sich die Zellen der Muskeln genauer durch das Mikroskop ansieht, kann sie sehen: die gesunden Spinatsalze. Lange standen sie in dem Ruf, Krebs zu begünstigen. Diese Betrachtung aber, so Forscher vom schwedischen Karolinska-Institut in Stockholm, zeige eine sehr einseitige Sicht der Dinge.

Das Geheimnis von Spinat

Die Experten haben ganz genau hingesehen und fanden heraus: Das Geheimnis, warum Spinat offenbar besondere Kräfte verleiht, liegt nicht – wie lange angenommen – in einem besonders hohen Eisengehalt, sondern im Nitratgehalt. Also dem Gehalt von Salzen, Ester und Salpetersäure. Dieser bewirkt, so erklären die Wissenschaftler, dass die Muskeln weniger Sauerstoff benötigen, um zu funktionieren, aber den gleichen Anteil an Arbeit leistet können. Das bedeutet: Wer vor dem Sport Nitrate zu sich nimmt, kann mehr leisten.

Spinat enthält mehr Nitrat als andere grüne Blattgemüse. Die übrigens von den Pflanzen immer schon – auch bevor es Autos und Fabriken gab – aus dem Boden aufgenommen wurden. Da Pflanzen Eiweiße aufbauen, benötigen sie Nitrate als Stickstoffquelle. Ein ausgeklügeltes Modell der Natur! Noch spannender wird es, wenn der Mensch Nitrate aufnimmt. Denn bereits in der Mundhöhle werden Nitrate von Bakterien zu Nitrit reduziert. Dieses wird heruntergeschluckt und gelangt so in den Magen-Darm-Trakt. Hier nun stehen ihnen zwei Wege offen: Sie können zu antriebsstarkem Stickstoffmonoxid werden oder es bilden sich krebsfördernde Nitrosamine.

Die schwedischen Experten aber stellten in Tests fest, dass sich der Nitratkonsum meist positiv auswirkt. Bei der Mehrzahl der Testpersonen wurden der Blutdruck gesenkt, der Blutzuckerspiegel stabilisiert und die Sauerstoffverwertung optimiert.

Wie viel Nitrat aber jeder benötigt, um eine positive Wirkung zu erzeugen, konnten die Wissenschaftler noch nicht beantworten. Weitere Forschungen sollen dies zeigen. Einstweilen aber, so raten sie, könne man mit Genuss Spinat essen.

Unsere Spinatrezepte

Leckere Rezepte mit Spinat finden Sie hier.

Diese Spinatrezepte erwarten Sie:

  • Salat mit Spinat und Ziegenkäse
  • Spinat-Lasagne
  • Spinat-Zitronen-Spaghetti
  • Hähnchenroulade mit Schinken und Spinat
  • Rahmspinat-Muffins

 

Garten-Paradies für Bienen und Hummel

Posted on: Februar 6th, 2018 by schwarzwaldmaid

Unbemerkt spielt sich in unseren Gärten ein Drama ab: Bienen, Hummeln und Schmetterlinge verschwinden. Weil es immer intensivere Landwirtschaft gibt, durchgestylte, gekieste Gärten, hochgezüchtete Pflanzen, die keine Nahrung mehr für Insekten bieten. Dabei ist es so leicht, etwas für Bienen & Co zu tun.

Einfach Hilfen für Bienen

  • Keine Unkrautvernichter und Pflanzenschutz im Garten verwenden.
  • Wilde Ecken zulassen.
  • Möglichst große Vielfalt an Pflanzen.
  • Keine Kies-Gärten.
  • Pflanzen wählen, die sehr früh und sehr spät im Jahr blühen.
  • Auf offene, ungefüllte Blüten achten.
  • Kleine Schälchen mit Wasser anbieten.

Doch welche Pflanzen sind zu den verschiedenen Jahreszeiten im Garten die richtigen für Bienen & Co?

Frühling

Am besten wählen Sie unterschiedliche Pflanzen, die vom zeitigen Frühjahr bis in den Frühsommer blühen.

  • violetter Krokus
  • Schneeglanz
  • Winterling
  • Christrose
  • Drachenweide
  • Blausternchen
  • Wildtulpen
  • Obstbäume
  • Johannisbeeren
  • Stachelbeeren
  • Himbeeren

Hochsommer

  • Sonnenhut
  • Sonnenbraut
  • Sonnenblume
  • Duftnessel
  • Hohes Eisenkraut
  • Stockrosen
  • Malven
  • Margerite

Herbst

  • Alle Herbstastern
  • Fetthenne
  • Mauerpfeffer

Bienenfutter für den Balkon

Sollten Sie keinen Garten haben, können Sie auch auf Ihrem Balkon in Pflanztöpfen etwas für die Bienen tun, indem Sie folgende Bienenlieblinge setzen:

  • Duftpelargonien
  • Kleine Glockenblumen
  • Fächerblume
  • Wandelröschen
  • Topfdahlien
  • Bergbohnenkraut
  • Majoran
  • Thymian
  • Lavendel

Noch mehr wertvolle Informationen finden Sie in der März-Ausgabe von plus.