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Archive for August, 2017

Allergien – Vorbeugen beginnt im Winter

Posted on: August 28th, 2017 by schwarzwaldmaid

Allergien sind inzwischen zu einer echten Volkskrankheit geworden. Etwa 30 Prozent der Menschen in Deutschland zwischen 18 und 79 Jahren sind von einer Allergie betroffen, wie die Stiftung ECARF – das europäische Zentrum für Allergieforschung – herausfand.

 

Doch was ist eigentlich eine Allergie?

Mediziner erklären sie als Fehlsteuerung des Immunsystems, das Allergene nicht ausreichend abwehren kann. Mehr als 20.000 Allergieauslöser sind bisher bekannt, bei den meisten handelt es sich um kleine Eiweißbruchstücke tierischer oder pflanzlicher Herkunft, beispielsweise Tierhaare, Milben, Blütenpollen, Schimmelpilze oder Insektengift. Reagiert jemand allergisch, kann dies vom Kribbeln in Nase und Atemwegen über Juckreiz und Augentränen bis hin zu schweren allergischen Schocks reichen.

Was kann man dagegen tun?

Eine große Hilfe für Betroffene: In der kalten Jahreszeit lassen sich Maßnahmen treffen, um die Heftigkeit der Allergie und die Symptome besser in den Griff zu bekommen. Naturheilkundler setzen zum Beispiel auf die Sanierung des Immunsystems und die Balance des Stoffwechsels, damit der Körper Abwehrkräfte bildet und sich die Allergiesymptome erst gar nicht oder nur abgeschwächt entwickeln.

Eine zentrale Rolle spielt hier der Darm

Er ist nicht nur das größte Organ des Menschen, sondern spielt eine zentrale Rolle für das Immunsystem. Etwa 70 Prozent aller Immunzellen liegen auf der Darmschleimhaut. Gemeinsam mit den ebenfalls hier ansässigen Darmbakterien bilden sie eine starke Abwehr für den Organismus gegen schädliche Stoffe von außen. Ein Darm im Gleichgewicht kann Allergien erfolgreich die Stirn bieten. Die Sanierung der Darmflora z.B. durch Laktobazillen und Milchsäurebakterien steht für die Stärkung an oberster Stelle, z.B. durch Impulsen von Schüßler-Salzen und homöopathischer Behandlung. Fragen Sie Ihren Arzt nach der optimalen Vorbereitung gegen Ihre Allergie.

 

So stornieren Sie bei Krankheit Ihre Reise

Posted on: August 28th, 2017 by schwarzwaldmaid

Generell gilt: Wer eine Reise storniert, muss mit Stornokosten rechnen, egal ob Pauschalreise, Flug, Bahn-Fahrkarte oder Ferienunterkunft. Das gilt auch im Krankheitsfall.

 

Das müssen Sie beachten

  1. Wirklich kostenlos storniert werden kann nur, wenn es für das Urlaubsland eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gibt.
  2. Die Höhe der Stornokosten hängt vom Zeitpunkt ab: je kurzfristiger vor dem Reisestart, desto höher.
  3. Jeder Reise-Anbieter kann aber die Höhe der Storno-Gebühren selbst festlegen.
  4. Begründet werden muss ein Storno nicht. Es ist sinnvoll das ärztliche Attest vorzulegen, um eine günstige Kulanz-Regel zu erhalten.
  5. Ein Attest verlangt auch eine Reise-Rücktrittsversicherung, um die Stornokosten zu übernehmen. Bedingung ist, dass die Krankheit schwer und unvorhersehbar ist. Chronisch Kranke haben deshalb selten eine Chance auf Erstattung. Die Police übernimmt die Kosten auch, wenn man nicht selbst, sondern der Partner plötzlich erkrankt ist.
Hier finden Sie den Musterbrief.

 

Weben macht Spaß

Posted on: August 28th, 2017 by schwarzwaldmaid

Erinnern Sie sich? In der Schule haben es nur wenige gemocht. Wer Kunst oder Werken als Fach in der Grundschule hatte, kam um das Weben nicht herum. Die Schulwebrahmen wurden ausgeteilt und am Ende wurden die mehr oder weniger gelungenen Kunstwerk den Eltern präsentiert. Was dazu führte, dass bei mindestens 50 Prozent der Kinder zu Weihnachten ein Kinderwebrahmen unterm Baum lag.

 

Heute liegt Weben bei Selbermachern voll im Trend. Die Ideen von „Zurück zu den Wurzeln“ und „Aus Alt mach Neu“ und die Übersättigung mit textiler Massenware sind Auslöser des Webstuhl-Comebacks. Das Angenehme beim Weben: Man muss   keinen großen oder gar professionellen Webstuhl besitzen. Man kann auch ganz einfach auf Pappkarton-Rahmen weben. Nehmen Sie z.B. für einen kleinen Untersetzer in der Größe 15 x 20 cm ein Stück feste Pappe, das Sie auf 20 x 25 cm zuschneiden. Schneiden Sie oben und unten je etwa 15 kleine Schlitze hinein – und los geht´s. Spannen Sie Ihre Wunschwolle auf den Karton – nicht zu fest und nicht zu locker – und klemmen Sie die Wolle immer wieder in den Schlitzen fest. So lange, bis die Pappe eine dichte Lage gespannter Wollfäden aufweist. Dann weben Sie mit einer dicken Nadel einen zweiten Faden in einer anderen Farbe von rechts nach links abwechselnd von oben nach unten und so fort. Je dicker die Wolle, desto schneller ist Ihr Untersetzer fertig.

Und wenn es etwas Größeres sein soll, z.B. ein Teppich fürs Bad, können Sie mit großer Pappe und z.B. mit Textilstreifen eines alten Betttuchs arbeiten. Die Technik ist dieselbe und der Teppich ist im Handumdrehen fertig. Probieren Sie´s aus.

Ideen fürs Weben finden Sie hier:

Tolles Hockerkissen

 

Hübsches Stuhlkissen

 

 

Die Kunst des Alleinseins

Posted on: August 28th, 2017 by schwarzwaldmaid

Alleinsein wird oft mit Einsamkeit verwechselt und klingt nach Tristesse, Mangel und Leere. Völlig zu Unrecht, sagt die Hamburger Psychologin Eva Wlodarek: „Denn Alleinsein kann sehr bereichernd sein.“

Zu sich selbst finden

Vorausgesetzt, das Alleinsein haben Türen nach außen, die man öffnen könne. Hinter denen Freunde, Familie oder Kollegen warten, mit denen man sich verbunden fühle. Anders ausgedrückt: „Glücklich ist, wer allein sein kann, aber nicht muss“, so Wlodarek. Genau das sei der Unterschied zum Einsamsein: „Das ist ein schmerzliches Gefühl der Isolation. Das kann man sogar unter vielen Menschen haben.“

Das Alleinsein gelingt umso besser, je öfter man es wagt. Denn die Kunst, allein sein zu können, wirkt sich auch positiv aus, wenn man einen Partner hat:

  • Sie schenkt Kraft. Im Alleinsein kann man neue Energie auftanken.
  • Sie macht kreativ. Weil während des Alleinseins Anregungen und Gedanken verarbeitet und eingeordnet werden, sodass sich daraus neue Ideen entwickeln können.
  • Sie hilft bei Entscheidungen. Man entscheidet sich aber letztlich am besten, wenn man sich Zeit nimmt und in sich hineinhorcht.
  • Sie stärkt die Beziehung. Denn die lebt auch davon, dass die Partner Zeit für sich selbst haben.
  • Sie hilft bei der Selbstfindung. Denn im Alleinsein spüren wir erst, wer wir sind, was wir wollen und was nicht.

Wanderreise nach Filzmoos – Idyllisches Salzbuger Land

Posted on: August 23rd, 2017 by Jeanette Edelmann

Das Salzburger Land in Österreich ist für seine vielen klaren Seen und grandiosen Bergmassive bekannt. Doch nicht nur das, denn es verfügt auch über ausgezeichnete Wanderwege und traditionsreiche Orte, ja sogar sogenannte Kraftorte. Einige davon findet man in und um Filzmoos, wohin es uns zu dieser herbstlichen Wanderreise zieht.

Idyllische Flüsse, die sich durch die wildromantische Landschaft ziehen, die beinah meditativ anmutende Wanderung zum Kaserboden und natürlich die charakteristische Bischofsmütze, die majestätisch im Hintergrund thront – das sind nur einige Highlights dieser herrlichen Wanderreise.

Das bieten wir Ihnen

Einige Höhepunkte unserer Reise auf einen Blick:

  • 5 Übernachtungen
  • Geführte Wanderungen zum Kaserboden, Gerzkopf und zur Gseng-Alm
  • Ortsspaziergang und Besuch des dortigen Eisstadls
  • Wanderung mit einem Fotografen, der Ihnen Profi-Tipps für Ihre Urlaubsfotos gibt
  • undundund

Infos und Anmeldung

Die Reise nach Filzmoos findet vom 15. bis 20. September 2019 statt. Wenn Sie mehr erfahren wollen, können Sie hier nähere Informationen anfordern oder uns den ausgefüllten Coupon aus unserem Heft per Post zusenden.

Unsere Leserreisen

Ob Sie mit uns Ihre Wanderschuhe schnüren, per Kreuzfahrtschiff zu atemberaubenden Zielen unterwegs sind oder an exotische Orte reisen, die Sie immer schon einmal sehen wollten: mit dem plus Magazin werden Ihre Urlaubsträume wahr. Erfahren Sie hier mehr über unsere anderen Ziele.

 

Computerspiele halten jung

Posted on: August 14th, 2017 by schwarzwaldmaid

„Oma, echt krass, du bist’n Skiller.“ Wer das von seinen Enkeln gesagt bekommt, darf ruhig ein bisschen rot werden – ein höheres Kompliment der jungen Generation gibt es derzeit kaum. „Skiller“ stammt vom englischen „skill“, was so viel wie Fähigkeit und sogar Kompetenz bedeutet.

Nicht nur die Enkel-Generation staunt zurzeit Bauklötze. Denn ihre Großeltern erobern den Computerspiele-Markt. Mehr als ein Drittel der Älteren über 55 spielt mindestens einmal pro Woche Computerspiele, ergab eine Umfrage. Und es werden täglich mehr.

Das hat mehrere Gründe

  • Für die Generation der ab 1960 Geborenen gehört die digitale Welt meist zum Arbeitsalltag und dadurch auch ins Privatleben.
  • Die Älteren, die weniger Erfahrung haben, besitzen zumindest ein Mobiltelefon und sehen, dass man damit auch spielen kann.
  • Die Enkel sozialisieren ihre Großeltern und wecken deren Interesse. Nicht selten sind es gerade die Enkel, die geduldig und stolz, etwas erklären zu können, ihre Großeltern mitnehmen. Und sie mit der Welt des Internets, den Sozialen Medien wie Facebook und Whatsapp und eben auch der Gaming Welt vertraut machen.

Wie das Consulting-Netzwerk Deloitte herausfand, empfinde die ältere Generation Computerspiele als entspannend.

Die meisten spielen an PCs – was auch damit zusammenhängt, dass Feinheiten der Spiele und Bedienungselemente gut zu erkennen sind.

Doch auch Spielen mit Tablets, Handys oder Konsolen (z.B. xBox, Wii, Playstation) wird immer beliebter. 25 Prozent der älteren Gamer spielen sehr gerne, wenn sie unterwegs sind – in der Bahn, im Wartezimmer oder einfach zwischendurch.

Die besten Spiele für Ältere finden Sie hier.

 

So lernen Sie Zuversicht

Posted on: August 8th, 2017 by schwarzwaldmaid

Alles wird gut!

Klingt zu schön, um wahr zu sein?

Keineswegs. Wissenschaftler fanden heraus, dass man Zuversicht lernen kann. Diese 5 Tipps zeigen Ihnen, wie Sie von jetzt an zuversichtlich durchs Leben gehen.

1. Erfolgsliste führen

Führen Sie sich immer wieder vor Augen, was Sie alles im Leben, in Ihren zwischenmenschlichen Beziehungen und im Beruf erreicht haben. Kleine und große Erfolge, die Sie in einem Tagebuch oder auf einem Blatt Papier notieren und die Ihnen immer wieder vor Augen führen, dass viele Schritte Sie an Ihren jetzigen Punkt im Leben gebracht haben. Seien Sie (zu Recht) stolz auf sich!

2. Freunde sorgfältig auswählen

Suchen Sie die Nähe zu positiv denkenden und aktiven Menschen und lassen Sie sich von deren wohltuender Einstellung anstecken. Das hilft, den Fokus auf die glücklichen Momente im Leben zu lenken und sorgt für reichlich positive Erlebnisse, die wie von selbst zu einer zuversichtlichen Einstellung führen.

3. Sich nicht mit anderen vergleichen

Vergleichen Sie sich nicht mit anderen Menschen und setzen sich (oder den anderen) dabei herab – lassen Sie sich jedoch von anderen inspirieren, die ein erfülltes und zuversichtliches Leben führen. Ein jeder Mensch hat nur eines im Sinn: ein glückliches und erfülltes Leben mit den Menschen zu führen, die einem nahe stehen. Die Wege, die man beschreitet, sind andere.

4. Positive Gefühle wiederholen

Besinnen Sie sich achtsam auf die schönen Momente im Leben und halten Sie diese lebendig. Entweder in Gedanken oder tatsächlich als Bild auf dem Handy oder in einem Fotoalbum.

Rufen Sie sich die schönen Dinge ins Gedächtnis, die Sie an einem Tag erreicht haben. Das kann auch vermeintlich Banales wie das Lächeln eines anderen Menschen, Sonnenstrahlen auf der Haut oder eine gemütliche Tasse Tee in einer ruhigen Minute sein.

5. Positiv sprechen

Achten Sie auf Ihren Wortschatz, denn auch dieser wirkt sich auf unsere Gemütsverfassung aus. Wenn Sie etwas loben möchten, bietet sich vielleicht ein „Gut“ oder gar „Phantastisch“ und „Phänomenal“ an. Ein „Nicht schlecht“ hingegen wertet im Vergleich ab und hinterlässt ein negatives Gefühl. Trauen Sie sich, ein belebendes Gefühl der Zuversicht auch auszusprechen und zu genießen.

 

Sauerteigbrot – Das perfekte Rezept

Posted on: August 8th, 2017 by schwarzwaldmaid

22 Kilo Brot isst jeder pro Jahr. Doch nicht immer schmecken Roggenbrot & Co so knusprig und frisch, wie man es sich wünscht. Deshalb backen immer mehr Menschen ihr Vollkornbrot oder Baguette selbst. Umso besser, dass dieses oftmals auch viel gesünder ist. Gerade, wer mit Unverträglichkeiten zu kämpfen hat, weiß so ganz genau, was im Brot am Sonntagstisch drin ist.

Das plus Magazin hat in der September-Ausgabe die besten Brotrezepte für Sie getestet. Unser Favorit: ein herrlich aromatisches Sauerteigbrot mit appetitlicher Kruste.

Das perfekte Sauerteigbrot

Und so geht’s:

  1. 50 g Bio-Roggenmehl und 50 g warmes Wasser (40 Grad) mischen. Zugedeckt 24 Stunden gehen lassen.
  2. Erneut je 50 g Mehl und Wasser zufügen, weitere 24 Stunden warm stellen.
  3. Am 3. Tag hat sich der Teig deutlich gehoben und zeigt viele Blasen. (Falls dies nicht der Fall ist: erneut Mehl und Wasser zuführen und weitere 12 Stunden stehen lassen).
  4. Für ein Roggenbrot 500 g Roggenschrot, 150 g Sauerteig und 500 ml lauwarmes Wasser vermengen und wieder 24 Stunden gehen lassen.
  5. 20 g Brotgewürz, 1 EL Honig, 30 g Salz (in 250 ml lauwarmen Wasser aufgelöst) und 1kg Roggenvollkornmehl zugeben. Kräftig durchkneten und sodann 1 Stunde ruhen lassen.
  6. Den Teig zu einem Laib formen, 50 Minuten ruhen lassen, bis sich Risse in der Oberfläche zeigen. Mit Wasser benetzen. Bei 250 Grad 8 Minuten backen, dann bei 175 Grad 60 Minuten fertig backen.

So gelingt selbstgemachtes Brot besonders gut

  • Immer wieder Wasser mit einer Sprühflasche in den Ofen sprühen: so wird das Brot umso saftiger
  • Damit die Rinde beim Backen nicht reißt, Brot mit heißem Wasser oder Milch bestreichen
  • Hört sich das Brot beim Klopfen hohl an? Dann auf einem Gitter außerhalb des Backofens auskühlen lassen
  • Klingt das Brot beim Klopfen dumpf, ist es noch feucht. Bei 120 Grad noch 3 Minuten im Ofen „trocknen“

 

So klappt es mit einem jüngeren Chef

Posted on: August 8th, 2017 by schwarzwaldmaid

Seit 15, 20 Jahren ist man in der Firma. Nach Kräften gearbeitet, Verantwortung übernommen, vielleicht auf einen höheren Posten gehofft – und auf einmal hat ein Jüngerer das Sagen. Und bringt Veränderungen mit, neue Ideen, verlangt mehr Engagement und Expertise in moderner Technik.

Dabei sieht der oder die Vorgesetzte auch noch frisch und dynamisch aus, ist nebenbei Meistersegler oder Vize in der örtlichen freiwilligen Feuerwehr und strömt mit jeder Faser des Wesens Tatendurst und Zukunftsvisionen aus.

Bleiben Sie sachlich

Für manche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist das schwer zu schlucken, es kratzt am Selbstbewusstsein. Besonders jenseits der 50 fragen sich viele angesichts eine 15 oder 20 Jahre jüngeren Vorgesetzten, ob sie noch gebraucht und geschätzt werden, ob ihre Erfahrung noch etwas wert ist – und ob sie überhaupt noch mithalten können, wenn der Druck des „Schneller–Höher–Weiter“ immer stärker wird.

Bevor man wütend wird, verzweifelt oder resigniert: Man sollte zuerst innerlich auf Abstand gehen und nüchtern analysieren, was genau das Problem ist. Und sich entscheiden, ob man bestehen will oder nicht. Das Alter, so sagt Management-Psychologe Peter Cappelli von der Wharton School in Philadelphia, ist eigentlich nicht der Kern des Problems. „Es sind zwei Dinge“, so der Wissenschaftler, „es ist der Widerstand, Handlungsanweisungen von einer jüngeren Person anzunehmen, und es ist die Angst, dass andere besser sind und man auf dem Abstellgleis landet.“

Mit beidem, betont Cappelli, sollte man sich nicht abfinden. Er rät zu sieben Maßnahmen, die man jetzt ergreifen sollte, um der Zusammenarbeit mit dem jüngeren Chef eine Chance zu geben.

Mit diesen 7 Tipps lösen Sie die Situation

1. Reflektieren Sie genau

Was ist das Problem? Was konnte der vorherige Chef, was der jetzige nicht kann? Was fanden Sie vorher schwierig und wird jetzt vielleicht besser? Ist der neue Chef ein früherer Kollege, der Sie nun überholt hat? Oder ist die junge Büroleiterin nur auch Ihrem Rat gefolgt, etwas aus sich zu machen? Nehmen Sie sich Zeit, analysieren Sie, schreiben Sie Ihre Gedanken auf oder fertigen Sie eine Skizze an. Sprechen Sie mit Freunden darüber. Alles, was hilft, Ihre Gedanken und Gefühle zu ordnen, ist erlaubt.

2. Bilden Sie sich eine eigene Meinung

Wenn ein neuer junger Chef oder eine Chefin das Ruder übernimmt, hat oft die ganze Belegschaft Probleme damit. Beteiligen Sie sich nicht an Stammtischparolen und Lästerei. Lernen den neuen Chef persönlich kennen. Und wenn er oder sie so alt wie Ihre Kinder, verstehen Sie ihn vielleicht bald besser, als Sie anfangs glauben.

3. Zeigen Sie Respekt

Die Welt dreht sich nicht nur um Sie. Auch der neue Chef hat vielleicht Ängste und Bedenken, ist eingeschüchtert von der Erfahrung und dem Fachwissen der Belegschaft. Dennoch: Sie ist Ihnen vorgesetzt und verdient Achtung.

4. Nehmen Sie Ihre Verantwortung ernst

Sie haben einen Job mit bestimmten Kompetenzen und Zuständigkeiten. Sie sind verantwortlich und sollten sich darauf konzentrieren, Ihren Platz auszufüllen. Machen Sie sich klar, dass Sie eine Teil eines Ganzen sind, auf das man sich verlässt.

5. Bieten Sie Hilfe an

Sie kennen sich aus, können Fragen, beantworten, wissen um Zusammenhänge und Vorgänge, und Firmengeschichte und Kunden, ungeschriebene Gesetze und Rituale in jeder Abteilung. Sie haben enorm viel Wissen. Machen Sie sich das klar und halten Sie damit hinter dem Berg. Zeigen Sie dem neuen Chef, dass man bei Ihnen fachlich gut aufgehoben ist. So betrachtet schmilzt jeder Altersunterschied auf das, was er ist – auf eine Zahl.

6. Entspannen Sie sich

Entdecken Sie Ihren inneren Abenteurer und lassen Sie sich auf den Neuen oder die Neue ein. Kurbeln Sie Ihre Neugier an: Was macht er anders, auf was legt sie Wert, was hat bei ihm ausgedient, was belebt sie wieder? In jedem Neuen liegt eine Chance – und erinnern Sie sich: Bis vor kurzem, vor etwa 20 Jahren, dachten Sie selbst auch noch so!

7. Bleiben Sie selbst

Hand aufs Herz: Mit 50 plus nimmt Ihnen niemand mehr ab, wenn Sie sich verstellen. Und Sie halten das ohnehin nicht lange durch. Bleiben Sie authentisch und unverstellt – denn Sie sind eine Bereicherung für jedes erfolgreiche und zufriedene Team.