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Archive for Mai, 2017

Erdbeer-Biskuitrolle – Der perfekte Sommer-Kuchen

Posted on: Mai 29th, 2017 by schwarzwaldmaid

Leicht, cremig, mit etwas Sahne und fruchtiger Soße – eine Biskuitrolle ist der ideale Kuchen für wärmere Tage. Leider ist der Klassiker etwas in Vergessenheit geraten. Vielleicht, weil das Zubereiten als schwierig gilt. Aber nicht, wenn Sie die Tricks der Profi-Bäckerinnen Christiane Leesker und Annemarie Wildeisen kennen.

So geht unsere sommerliche Biskuitrolle

  1. 60 g Mehl, 45 g Stärke und 1,5 TL Backpulver mischen. 90 g Zucker, eine Prise Salz und 3 Eier einige Minuten cremig aufschlagen. In mehreren Portionen Mehl-Mix unterheben.
  2. Einige Kleckse Teig auf ein Backblech geben – so haftet das Backpapier gut. Sodann den Teig aufs Blech streichen. Im vorgeheizten Ofen (190 Grad) auf 2. Schiene von unten 10 Minuten backen.
  3. Sauberes Küchentuch mit etwas Zucker bestreuen. Biskuit mit Papier vom Blech nehmen, aufs Tuch stürzen. Papier mit kaltem Wasser bepinseln, etwas warten, vorsichtig abziehen. Biskuit mit dem Küchentuch aufrollen und abkühlen lassen.
  4. 175 g Konfitüre, 1,5 Vanilleschoten und Saft von 3 Limetten verrühren. 500 ml Konditorsahne mit Limettenschalen und 1 EL Zucker steif schlagen. Biskuit-Rolle entrollen, mit 2/3 der Sahne und der Konfitüre bestreichen. Etwa 200 g Erdbeeren darauf streuen. Biskuit mithilfe des Geschirrtuchs aufrollen und mit restlicher Sahne (Spritzbeutel) verzieren. Mit etwas Konfitüre und einigen Erdbeeren garnieren. Etwa 1 Stunde kalt stellen.

Unser Tipp: schmeckt auch lecker mit Himbeeren oder Blaubeeren – und für die Erwachsenenvariante kann man einen Schuss Himbeergeist in die Sahne geben.

 

Endlich Ruhe für den Reizdarm

Posted on: Mai 29th, 2017 by schwarzwaldmaid

Stress, Hormonumstellung, Veranlagung, ungewohntes Essen – Reizdarm kann viele Ursachen haben.

Betroffenen ist dies meist peinlich und sie trauen sich oftmals nicht, ihre Probleme einzugestehen. Denn über Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen und Blähungen zu reden, fällt schwer. Zumal man oft vor wichtigen, aber aufwändigen Untersuchungen beim Arzt mit Blut- und Urinproben, Ultraschall oder Darmspiegelung zurückschreckt.

Was dagegen hilft

Doch es gibt Hilfe, wie Experten herausfanden: FODMAPs. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die neue wissenschaftliche Erkenntnis, dass jedes Lebensmittel Substanzen enthält, die den Darm unterschiedlich reizen. Millionen Menschen haben einen chronisch gereizten Darm, probieren vieles aus – vergeblich. Doch was tun? Man kann jedes Lebensmittel darauf testen, ob es einem für den Darm hilft oder eher hinderlich ist.

Es kommt immer auf den Einzelfall an – und man muss dies individuell ausprobieren. Wie Betroffene dies am besten händeln können, erklärt Prof. Martin Storr, Darmspezialist aus Gauting,  im Interview.

Experten-Interview

Herr Prof. Storr, Sie versuchen seit Jahren die Rätsel um einen gereizten Darm zu entschlüsseln. Jetzt empfehlen Sie Betroffenen nur wenig Äpfel, Rote Bete, Artischocken oder Roggenbrot zu essen. Dabei denken doch die meisten, dass dies topgesunde und natürliche Lebensmittel sind?

Prof. Storr: Diese Lebensmittel sind tatsächlich gesund. Aber: Sie enthalten von Natur aus auch schwer verdauliche Substanzen, die bei Menschen mit sensiblem Darm dazu führen, dass es vermehrt zu Blähungen, weichem Stuhl, Durchfall oder Darmkrämpfen kommt. Diese Nahrungsbestandteile nennen Experten FODMAPs. Und wer nun einen empfindlichen Darm hat, sollte Lebensmittel mit vielen dieser FODMAPs einschränken oder gar nicht mehr essen. Nicht weil sie giftig oder gefährlich sind, sondern weil sie Probleme bei der Verdauung bereiten können.

Den meisten Menschen wird der Begriff FODMAP völlig neu sein …

Prof. Storr: FODMAP ist tatsächlich ein neues Kunstwort, dessen Buchstaben für eine bunte Gruppe von kurzkettigen Kohlenhydraten und Zuckeralkoholen stehen, die in fast allen Nahrungsmitteln stecken. Manche Lebensmittel enthalten viele FODMAPs, etwa Äpfel, Weizenbrot oder Frischkäse. Andere nur wenige, so wie Bananen, Karotten oder Parmesan.

Also ist lediglich der Oberbegriff FODMAP neu, die Substanzen selbst sind altbekannt?

Prof. Storr: Genauso ist es. Von Fructose, also Fruchtzucker, oder Laktose, das heißt Milchzucker, haben die meisten schon gehört. Sie fallen ebenso unter FODMAPs wie die Zuckeraustauschstoffe Sorbit oder Xylit. Auch Fruktane oder Galaktane zählen zu den FODMAPs, das sind Kohlenhydrate, die in Getreide, Zwiebeln, Bohnen und Linsen stecken.

Und wie lösen diese Stoffe Reizdarm-Beschwerden aus?

Prof. Storr: Der Ärger fängt sozusagen bereits im Dünndarm an. Dort werden diese FODMAPs meist gar nicht richtig aufgenommen. Etwa, weil dem Körper die nötigen Enzyme fehlen oder weil die Darmwand nicht durchlässig genug für bestimmte Bestandteile der Nahrung ist. Darüber hinaus binden FODMAPs sehr viel Wasser. Dieses sammelt sich Flüssigkeit im Darm und erhöht wiederum das Tempo, mit dem der Nahrungsbrei durch die Eingeweide rauscht – bis hin zum Durchfall.

Lösen die FODMAPs auch Blähungen aus, eine unangenehme Beschwerde, die viele mit Reizdarm kennen?

Prof. Storr: Ja, denn sie werden durch Bakterien im Darm vergärt. Dabei entstehen Gase, die sich relativ schnell durch Blähungen und Krämpfe bemerkbar machen.

Und das passiert nur bei Menschen mit Reizdarm?

Prof. Storr: Nein. Prinzipiell bereiten die FODMAPs jedem Beschwerden. Lediglich die Stärke der Symptome ist individuell unterschiedlich. Wenn ich als Gesunder fünf Äpfel esse, bekomme ich auch weichen Stuhlgang. Zwei Äpfel am Tag hingegen vertragen die meisten. Menschen mit Reizdarm aber eben nicht. Bei ihnen reicht häufig schon ein Viertelchen eines Apfels, um Blähbauch, Schmerzen, Durchfall oder andere Symptome zu bekommen.

Wer einen Reizdarm hat, muss also nur auf die FODMAPs verzichten und schon verschwinden die Darmprobleme?

Prof. Storr: Ja, in der Regel ist es wirklich so einfach. Es gibt mittlerweile große klinische Studien, die bestätigen, dass eine solche Diät wirklich gut funktioniert. Mehr noch, FODMAPs wegzulassen ist das wirksamste Mittel gegen Reizdarm-Beschwerden.

Nützt die FODMAP-Diät auch bei anderen Beschwerden mit der Verdauung?

Prof. Storr: Ja, z.B. bei folgenden Problemen:

  • Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, etwa bei Morbus Chron und Colitis ulcerosa;
  • Sodbrennen und Völlegefühl;
  • Weizen-Unverträglichkeit, etwa auf Gluten;
  • Laktose- und Fructose-Intoleranz, wenn ein Verzicht auf Milch- bzw. Fruchtzucker die Beschwerden nicht ausreichend reduziert.

Wenn man einen chronisch gereizten Darm hat, kann man dann auf eigene Faust mit der FODMAP-Diät starten?

Prof. Storr: Ja, Sie brauchen dafür im Prinzip keinen Arzt und keine Ernährungsberaterin. Es reicht, wenn Sie wissen, welche Lebensmittel viele FODMAPs enthalten und welche nur wenige.

Und wie fängt man an?

Prof. Storr: In der Startphase, die ersten vier bis sechs Wochen, alle FODMAP-reichen Lebensmittel streichen und durch FODMAP-arme Produkte ersetzen. Diese Phase wirklich sehr streng einhalten. Nur das sichert den Erfolg und Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall verschwinden.

Und was kommt nach den sechs Wochen?

Prof. Storr: Dann können Sie nach und nach einzelne Lebensmittel wieder in die Diät aufnehmen. So können Sie herausfinden, ob und wie viel Sie von bestimmten Lebensmitteln vielleicht doch vertragen, ohne dass der Darm rumort. Mein Tipp: Alle drei Tage ein neues Lebensmittel austesten, das Sie gerne mögen. Erfahrungsgemäß dauert diese zweite Phase noch einmal einige Wochen. Am Ende steht Ihre persönliche Anti-Reizdarm-Diät.

Kann dieser Weg den Reizdarm heilen?

Prof. Storr: Nein, aber sie vermeidet die bekannten Auslöser. So verhindert die Diät, dass die Beschwerden überhaupt auftreten. Bisherige Mittel setzen dagegen erst viel später ein, nämlich, wenn die Beschwerden schon da sind. Generell aber ist Reizdarm bis heute leider nicht heilbar.

Warum nicht?

Prof. Storr: Weil die Ursachen noch nicht vollständig geklärt sind. Wir gehen mittlerweile davon aus, dass viele Faktoren zusammenkommen müssen, damit ein Darm derart überempfindlich reagiert. Zu diesen Auslösern zählen überstandene Darm-Infekte, eine veränderte Darmflora, winzige Entzündungen der Darm-Schleimhaut, die Erbanlagen und etliches mehr. Summieren sich diese Faktoren bei einem Menschen über ein bestimmtes Niveau hinaus, entwickelt er ein Reizdarm-Syndrom.

Bekanntlich haben viele Betroffene eine wahre Ärzte-Odyssee hinter sich, bevor sie die Diagnose Reizdarm erhalten. Wieso ist es eigentlich so schwer, diese Störung zu erkennen?

Prof. Storr: Leider gibt es keinen einfachen Test, der anzeigt, hier liegt ein Reizdarm-Syndrom vor. Alle Untersuchungen, ob Bluttest, Stuhlprobe, Ultraschall der Bauchorgane oder Darmspiegelung, dienen dazu, andere Magen-Darm-Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen schrittweise auszuschließen. Und von diesen Krankheiten existieren mehr als ein Dutzend, angefangen von Lebensmittel-Allergien über Entzündungen der Bauchspeicheldrüse bis hin zu Laktose-Intoleranz und Zöliakie.

Und erst wenn das alles ausgeschlossen ist, steht die Diagnose Reizdarm?

Prof. Storr: Ja. Außerdem müssen folgende Kriterien zutreffen:

  • in den letzten drei Monaten traten die Bauchschmerzen mindestens an drei Tagen pro Monat auf;
  • die Beschwerden wie Krämpfe und Blähungen lassen nach dem Stuhlgang nach;
  • Durchfall und Verstopfung wechseln sich häufig ab.

All diese Symptome sprechen für Reizdarm und damit für einen Erfolg der FODMAP-Diät.

Was passiert, wenn ich mich als gesunder Mensch nach der FODMAP-Diät ernähre?

Prof. Storr: Sie merken gar nichts. Da Sie keine Beschwerden haben, kann sich bei Ihnen auch nichts verbessern.

Man kann damit auch nicht abnehmen?

Prof. Storr: Nein. Die FODMAP-Diät ist keine Schlankheitskur, dafür ist sie schlichtweg nicht entwickelt worden. Wie bei jedem Umstellen der Ernährung wird etwas Gewicht schwinden, vielleicht zwei bis vier Pfunde. Das ist ein schöner Nebeneffekt und liegt daran, dass man sich bewusster ernährt.

 

Schickes Leinenkleid zum Nachnähen

Posted on: Mai 29th, 2017 by schwarzwaldmaid

Lässig für den Sommer: der Boho-Style

Kennen Sie den Boho-Style? Boho steht für Bohemian und meint großzügig, edel, teuer – der passende Wohnstil ist luxuriös und verschwenderisch, die Drinks und das Essen aus den feinsten Zutaten kreiert, üppig und ausladend. In der Mode spiegelt sich der Bohemian Style in weiten Gewändern, eleganten Stoffen und üppigen Accessoires wider.

Das englische Wort Bohemian meint wörtlich Böhmisch und stammt aus einer Zeit im 19. Jahrhundert, als Dichter, Denker und Philosophen vor allem in Prag ausschweifende Gesellschaften gaben, die Nächte durch diskutieren, extravagant aus der Reihe tanzten und immer für einen kleinen Skandal sorgten. Und die Mode passte dazu – viel Samt und Seide, fließende Gewänder, bunte Farben, ungewöhnliche Accessoires, wie klimpernde große Ketten und Federkopfschmuck.

Nach einem Comeback in den 70er Jahren als Hippie-Look kommt nun der Boho-Style. Nicht ganz so blumig und gewagt, aber perfekt für alle, die weite Kleider und lässige Formen lieben. Gerade im Sommer ist der Look perfekt: Kleine Pölsterchen verschwinden, die Kleider sind luftig und angenehm zu tragen. Vor allem, wenn sie aus Baumwolle oder Leinen sind – und selbst genäht.

Anleitung für unser Leinenkleid zum Nachnähen

Eine Nähanleitung für ein schickes weißes Kleid im Boho-Style finden Sie hier.

 

Kornblumen – lecker und gesund

Posted on: Mai 29th, 2017 by schwarzwaldmaid

Blumen gehören in den Garten oder in die Vase? Nicht nur! Die Entdeckung, dass mehr als 50 Blütenarten essbar sind und nicht nur dekorativ, sondern auch gesund sind, setzt sich auch in der Hobbyküche immer mehr durch. In der internationalen Küche haben essbare Blüten schon lange ihren festen Platz.

 

Man denke nur an den Chrysanthemen-Tee in China, das Veilcheneis oder die Lavendel-Schokolade in Frankreich oder die Zucchiniblüten, die in Italien häufig auf den Teller kommen. Nach Rosen-, Holunder- und Ringelblumenblüten sind Kornblumen die beliebtesten Blüten in der Küche. Ihr Geschmack wird oft als ähnlich der Endivie, aber angenehm mild beschrieben. Früher als Ackerunkraut bekämpft ist die Kornblume heute fast ausgestorben. Die moderne Landwirtschaft mit ihrem einseitigen Anbau bestimmter Getreidesorten trägt das Ihre dazu bei, dass die Kornblume – wie auch der Klatschmohn – von den Feldern verschwindet. Weil sie unter Naturschutz stehen und – außer in Privatgärten – nicht gepflückt werden dürfen, werden Kornblumen mitunter gezielt angebaut. Imker schätzen die Kornblume, weil ihr Nektar einen besonders hohen Zuckergehalt hat. Eine echte Attraktion für Bienen!

Als Heilpflanze punktet die Kornblume vor allem durch ihre Bitter- und Gerbstoffe, mit denen sie bei Problemen des Verdauungsapparates helfen kann. Sie hat außerdem zusammenziehende Eigenschaften, die man sich bei Hautproblemen und gereizten Schleimhäuten zunutze machen kann. Ihre Beruhigende Wirkung kann bei Husten und Mundschleimhautentzündungen helfen.

Dass sie sich auf dem Teller – zum Beispiel im Salat oder in Desserts – immer größerer Beliebtheit erfreut, liegt natürlich auch an der einzigartigen Farbe der Kornblume. Schon immer inspirierte ihr strahlendes tiefes Blau Maler zu traumhaften Bildern und Designer zu eleganter Mode. Und keine Frage: Auf dem Teller wertet die Kornblume jede Mahlzeit optisch edel auf.

Feine Rezepte mit Kornblumen finden Sie hier

 

Betreuung der Eltern

Posted on: Mai 29th, 2017 by schwarzwaldmaid

Immer mehr Ältere werden von den eigenen Kindern oder Angehörigen betreut. Im besten Fall ist alles geregelt und alle benötigten Vollmachten liegen vor. plus fasst für Sie die wichtigsten Fakten zusammen.

 

Wichtigsten Fakten

Ist man als Kind rechtlicher Vertreter?

Nein. Ein Kind kann nicht automatisch für die Eltern sprechen, wenn diese nicht mehr können, z. B. wegen Demenz oder eines Schlaganfalls. Das geht nur, wenn eine Vorsorgevollmacht vorliegt, in der Sohn oder Tochter zu Bevollmächtigten ernannt sind. Sind mehrere Kinder vorhanden, entscheidet für die Eltern nur der Bevollmächtigte.

Was ist, wenn es keine Vollmacht gibt?

Dann ernennt das Amtsgericht, wer Papa oder Mama gesetzlich vertreten, sprich betreuen soll. Damit ist nur die gesetzliche Vertretung gemeint, nicht z. B. die körperliche Pflege bzw. Fürsorge im Alltag.

Wer wird gesetzlicher Betreuer der Eltern?

Das kann ein Familienangehöriger sein, wenn sich jemand dazu bereit erklärt; das kann aber auch Fremder sein, z. B. Rechtsanwalt oder Berufsbetreuer bzw. jemand aus einem ehrenamtlichen Verein.

Gibt es unterschiedliche Arten der Betreuung?

Ja. Einerseits durch eine Vorsorge-Vollmacht – hier ist keine weitere Maßnahme nötig – oder durch eine gesetzliche Betreuung; hier bestimmt ein Richter, dass die Betreuung übernommen wird.

Was ist der rechtliche Unterschied?

Im Alltag gibt es keinen großen Unterschied. In beiden Fällen handelt man im Namen des Betreuten, also des Vaters oder der Mutter, haftet aber auch entsprechend.

Müssen Kinder dies übernehmen?

Nein. „Kinder können die Aufgaben annehmen oder sie ablehnen“, so die Aachener Rechsanwältin Christina Baluch, „jedenfalls sollte die Entscheidung gut überlegt sein. Denn damit ist eine große Verantwortung verbunden.“ Voraussetzung ist ein wirklich gutes Verhältnis zu den Eltern. Denn durch die Pflichten aus Vollmachten bzw. als gesetzlicher Betreuer entsteht mehr Nähe, die man auch aushalten muss. Genauso wichtig: ein gutes Verhältnis zu den Geschwistern, damit es kein Misstrauen gibt. Außerdem sind persönliche Belastbarkeit und die Fähigkeit, Aufgaben zu koordinieren, wichtig. Denn der organisatorische Aufwand ist nicht zu unterschätzen.

Und wann lieber den Wunsch ablehnen?

Wenn man weit entfernt wohnt, durch Beruf und Familie kaum freie Zeit hat oder die Gesundheit angeschlagen ist.

Alles innerhalb der Familie regeln?

Das hängt sehr von der Familie ab. Oft weiß man innerhalb der Familie am besten, was z. B. der demente Vater sich wünscht bzw. wie man am besten mit ihm umgeht. Auf der anderen Seite gibt es in Familien oft Zwist, auch um Geld. Wenn innerhalb einer Familie kein grundsätzliches Vertrauen vorhanden ist, dann ist es besser, wenn ein Fremder die gesetzliche Betreuung der Eltern übernimmt – auch wenn diese externe Lösung am Ende Geld kostet.

Lieber Vollmacht oder Betreuung?

Das spielt formal keine große Rolle. Allerdings unterliegen gesetzliche Betreuer, selbst wenn sie aus der Familie stammen, strengere Auflagen – das Gericht überwacht die Arbeit des Betreuers. Das ist bei einer normalen Vollmacht nicht der Fall.

Kann man sich die Betreuung teilen?

Ja. Sofern dies über eine Vorsorge-Vollmacht geschieht. Hier können Aufgaben aufgeteilt werden, etwa nach Finanziellem, Behördlichem oder Gesundheitsfragen. Bei einer gesetzlichen Betreuung ist dies nicht vorgesehen.

Wofür haftet man eigentlich?

Bei einer Vorsorge-Vollmacht haftet man gegenüber dem Vollmachtgeber, also Voater oder Mutter. Man haftet aber nur für das eigene Handeln. Nicht für finanzielle Verbindlichkeiten, die der Vollmachtgeber womöglich hat.

Wem ist Rechenschaft abzulegen?

Ist in der Vollmacht ncihts festgelegt, dann zu Lebzeiten nur der Vollmachtgeber. Alles Handeln muss sich am Wohl und den Wünschen des Vollmachtgebers orientieren. Aber: Nach dem Tod des Vollmachtgebers ist man den Erben gegenüber rechenschaftspflichtig.

Was ist nicht abgedeckt?

Über sogenannte „höchstpersönliche Rechte“ darf nicht entschieden werden. Dazu zählt z. B., die Mutter zu verheiraten oder ein Testament für den Vater zu schreiben.

 

 

 

 

Leser-Wandertage an der Untermosel

Posted on: Mai 15th, 2017 by schwarzwaldmaid

Unsere Leser haben sich bei bestem Wanderwetter auf die Reise nach Alken an die schöne Untermosel gemacht und wurde von dem diesjährigen Gastgeber unsere Leser-Wandertage im Mai Familie Kretzer, Mosel-Hotel Burg-Café, herzlichst empfangen.

Jeden Tag standen tolle und sehr abwechslungsreiche Wanderungen an, in toller Landschaft und herrlichen Ausblicken.

Sie haben auch Lust bekommen mit anderen Lesern eine der schönsten Wanderregionen Deutschlands kennen zu lernen? Dann wäre diese Wanderreise etwas für Sie:

An drei Terminen im August und September 2017 in der wunderschönen Oberpfalz bei Neumarkt statt.

Die Bewerbung dieser Leserreise finden Sie hier.

 

Leser-Wandertage in der Oberpfalz

Posted on: Mai 8th, 2017 by schwarzwaldmaid

Wandern Sie mit anderen plus-Lesern in der schönen Oberpfalz. Erleben Sie Bilderbuch-Landschaften, idyllische Orte und wunderbare Ausblicke. Endecken Sie die sanften Höhen und zauberhaften Wälder zwischen Nürnberg und Regensburg und erwandern die wunderschöne und doch wenig bekannte Region Deutschlands: die malerische Oberpfalz.

 

Ihr Gastgeber ist das Klosterhotel St. Josef in Neumarkt. Auf dem Programm stehen neben den geführten Wanderungen noch ein Besuch der Sternwarte, eine Brauereiführung, eine Stadtführung in Nürnberg und und und.

Das vollständige Programm können Sie hier herunterladen.

Sie haben Lust dabei zu sein? Dann schicken Sie uns schnell den ausgefüllten Coupon und fordern die unverbindlichen Informationsunterlagen an. Warten Sie nicht zu lange, denn die Plätze sind sehr begehrt!

 

Gut schlafen durch Feng Shui

Posted on: Mai 5th, 2017 by schwarzwaldmaid

Wie wohl wir uns in einem Raum fühlen, hängt sehr von den Dingen ab, mit denen wir uns umgeben. Die chinesische Philosophie des Feng Shui (wörtl. „Wind und Wasser“) hat sich vor allen anderen damit beschäftigt. Ihr Kerngedanke: Je weniger Störendes sich im Blick- und Umfeld eines Menschen befindet, desto besser kommt er zu äußerer und innere Ruhe. Denn selbst mit geschlossenen Augen nimmt man die Umgebung und Störfaktoren unbewusst wahr.

Die Feng Shui-Regeln

  1. Das Schlafzimmer sollte nicht als Lagerraum zweckentfremdet werden. Sollten Sie genügend Platz zur Verfügung haben, wäre ein separates Ankleidezimmer ideal. Ist das nicht der Fall, achten Sie darauf, dass die Kleiderschränke geschlossen sind, oder hängen Sie Vorhänge als Türersatz vor die Wäsche. Zu wuchtige Möbelstücke sind geschlossene Schränke in schlichten Designs eine gute Wahl oder auch Vorhänge vor einem Schranksystem. In jedem Fall sollte man sich gegen Spiegelfronten entscheiden, denn Spiegel im Schlafzimmer – besonders die, die vom Bett aus sichtbar sind – sorgen durch die Reflexion für zu viel Unruhe.
  2. Das muss ersatzlos raus:
  • Wäschekörbe
  • Bücher
  • Schreibtische
  • Sessel
  • Schrankwände
  • Polsterbetten
  • Teppiche
  • Kleiderständer
  • Pakete
  • Koffer
  • Wäschetruhen
  • Spiegel
  • Pflanzen
  • Kleinkram
  • Computer
  • Radiowecker
  • Deko, die sich bewegt (Mobiles etc.)
  • Dinge, die man nicht mag
  • Fernseher und andere Unterhaltungselektronik
  1. Das muss ersetzt werden:
  • durchgelegene Matratzen
  • zu helle Lampen
  • lichtdurchlässige Vorhänge ­ – im Schlafzimmer muss es dunkel sein.

So finden Sie guten Schlaf

  • Regelmäßige Aufstehzeit als «Ankerpunkt»
  • Regelmäßige Mahlzeiten
  • Schlafdauer ca. sieben Stunden insgesamt, Bettliegezeit nicht ausdehnen
  • Nur kurzer Mittagsschlaf (max. 30. Min.) bis 15.00 Uhr
  • Vermeidung vom Kurzschlaf vor dem Fernseher
  • Erst schlafen gehen, wenn Sie müde sind.
  • Morgens viel Licht, abends Licht meiden
  • Kaffee und schwarzen Tee nach dem Mittagessen meiden
  • Alkohol nicht als Einschlafhilfe nützen, nur mit 1 Std. Abstand zum Zubettgehen einnehmen
  • Fettreiches Essen am Abend meiden, stattdessen leicht Verdauliches essen
  • Spätestens zwei Stunden vor dem Schlafen nichts mehr essen
  • Abends nicht mehr Rauchen
  • Am Tag für ausreichend Bewegung sorgen
  • Sport machen, aber nicht mehr nach 20.00 Uhr
  • Für leichte Bewegung am Abend sorgen
  • Fernsehen / PC am Abend meiden, langsam Aktivitäten herunterfahren.
  • Alternativen fürs Fernsehen / PC suchen
  • Jeden Abend ein Ritual zum Zubettgehen ausführen
  • Für eine entspannende Schlafumgebung sorgen
  • Nachts kein Licht
  • Den Gang zur Toilette meiden, durch weniger Trinken am Abend und mehr Trinken am Tag
  • Nachts kein Blick auf den Wecker
  • Aufschreiben, was Sie beschäftigt

(**: Mit freundlicher Genehmigung entnommen aus: Dr. Michael Bohne und Gudrun Klein: Feng Shui gegen das nächtliche Gerümpel im Kopf. Rowohlt, 176 Seiten, 9,99 Euro.)

 

Schönes Nähen für draußen

Posted on: Mai 5th, 2017 by schwarzwaldmaid

Kissen, Tischdecken, Wimpel, Flaschenkühler – wer seinen Balkon, die Terrasse oder den Garten zur Wohlfül-Oase machen möchte, kann entweder in ein Fachgeschäft gehen und hübsche Deko kaufen – oder aber selbst zu Stoffen, Schere und Nähmaschine greifen und kreativ werden. Es lohnt sich, durch die Stoffgeschäfte zu bummeln und sich von den neuen Sommerstoffen inspirieren zu lassen.

In diesem Jahr sind besonders die Farben Gelb, Rot und Lila gefragt – kein Wunder! Gelb macht gute Laune, Rot aktiv und Lila kreativ.

Besonders rasch sind hübsche Kissen genäht. Wählt man für die Unterseite hübsches Wachstuch, kann man sich mit den Kissen bedenkenlos auf dem Rasen niederlassen. Ein schattiges Plätzchen unter einem Baum findet sich bestimmt – und hier kann man die Seele baumeln lassen, bei einem guten Buch oder einem kleinen Mittagsschlaf. Glücklich, wer zwei Bäume hat und eine Hängematte anbringen kann. Mit ein paar bunten Kissen ist macht die Pause noch mehr Spaß.

Für die, die lieber im Garten werkeln, buddeln oder pflanzen, gibt es ebenfalls hübsche Nähprojekte. Zum Beispiel Gartenschürzen aus Wachstuch, in denen man auch kleinere Gartenwerkzeuge transportieren kann. Oder pfiffige Manschetten für die Gummistiefel, mit denen sich Wasser und Matsch noch besser abweisen lassen. Nähen macht also nicht nur Spaß, sondern ist auch sehr nützlich und praktisch. Nähen Sie mit!

Anleitungen finden Sie hier:

 

Knackig und gesund – Zuckerschoten

Posted on: Mai 5th, 2017 by schwarzwaldmaid

Zuckerschoten sind ein ganz besonderes Gemüse – denn hierbei steht die Hülle im Mittelpunkt. Die Erbsen in der Schote sind noch nicht voll ausgebildet. Die Schoten sind fein, zart und schmecken ein wenig süßlich – auf 100 g kommen etwa 60 Kalorien.

 

 

Wer Zuckerschoten nicht im eigenen Garten hat, wird im Laden meist Ware aus Zypern, Ägypten und Kenia angeboten bekommen. Die einjährig wachsenden Zuckerschoten benötigen einen besonders humusreichen Boden. In Deutschland findet man diesen vor allem in Sachsen-Anhalt.

Schon beim französischen Sonnenkönig Ludwig XIV. (1638-1715) machten Gemüsehändler aus dem geringen Vorkommen der Schoten eine Tugend und verkauften sie als besonders edles Gemüse – als „Kaiserschoten“. Nur der Adel bekam sie auf den Teller. Und schon damals wusste man, dass Zuckerschoten dem Stoffwechsel des Körpers gut tun.

Nicht nur der hohe Eiweißgehalte (etwa 10 Prozent) macht Zuckerschoten so gesund. Auch der Anteil an den Vitaminen A, Vitamin B1, B2, C und E ist recht hoch. Sie enthalten nu 0,2 g Fett, dafür aber viele Nährstoffe wie Kalium, Magnesium und Kalzium und tragen damit zu einem gesunden Zellerhalt bei.

Die Zubereitung des süßen Gemüses ist einfach: Waschen sie die Zuckerschoten in einem Sieb mit kaltem Wasser. Entfernen Sie die Stiel-Enden, die Fäden an der Seite, an der sich die Schoten sonst öffnen ließen und schadhafte Stellen mit einem kleinen spitzen Messer. Die Schoten in etwa 2 cm große Stücke schneiden und in Salzwasser etwa 5 Minuten blanchieren.

Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und die Schoten darin von beiden Seiten je etwa 3 Minuten garen. Salzen und Pfeffern. Fertig sind sie zum Genießen – als Gemüse-Beilage oder abgekühlt im bunten Salat.

Köstliche Rezepte mit Zuckerschoten finden Sie hier.