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Archive for April, 2017

Erdbeertorte – Unser Rezept für den Frühling

Posted on: April 27th, 2017 by schwarzwaldmaid

Kennen Sie es auch? Die Erdbeeren im Supermarkt leuchten verführerisch rot – im Mund jedoch schmecken sie fad und wässrig. Jeder kennt das und weiß zugleich, wie Erdbeeren eigentlich schmecken müssten: saftig süß und mit der unverwechselbaren, leicht sauren Beerennote.

Wenn man ein bisschen danach sucht, findet man diesen Geschmack noch. Die leckerste Erdbeere heißt Mieze Schindler und ist süß und sehr aromatisch. Wenn Erdbeeren tiefrot sind, dann enthalten sie viel Zucker und sind schön süß. So muss der Frühling schmecken!

Die viel zu kurze Erdbeer-Zeit darf nicht vorbeigehen, ohne dass Sie das leckere Rezept für unsere Erdbeertorte mit Zitrone probiert haben:

Erdbeertorte mit Zitrone

Für den Boden: 100 g Butter, 100 g Zucker, 1 Pr. Salz, 3 Eier, 150 g Mehl, 30 g Stärke, 3 EL Milch

Für den Belag: 500 g Erdbeeren, 1 P. roter Tortenguss, 2 Zitronen, 100 g Zucker, 25 g Stärke, 2 cl Zitronenlikör, 250 ml steif geschlagene Sahne

Und so geht es

  1. Butter, Zucker und Salz cremig rühren. Eier, Mehl, Stärke und Milch unterrühren. Teig in einer Springform 25 Minuten bei 175 Grad backen. Abkühlen lassen.
  2. Boden mit Erdbeeren belegen. Tortenguss zubereiten, darüber verteilen. 100 ml Wasser mit Zitronensaft, -abrieb und Zucker aufkochen lassen. Mit Stärke und Likör andicken lassen. Sahne unterheben und auf der Torte verteilen.

Noch mehr spannende Backrezepte finden Sie außerdem in unserer Rubrik Backen.

 

Die neue Flexi-Rente

Posted on: April 27th, 2017 by schwarzwaldmaid

Das ist mal ein gutes neues Gesetz! Ab Juli bietet die Rentenkasse jedem ab 50 extrem lukrative Möglichkeiten, Abschläge zu reduzieren oder die Rente zu erhöhen oder einen Mix aus beidem. Und dieses neue Angebot schlägt auch jeden Spar-Vertrag einer Bank.

Finanz-Experten loben das neue Flexi-Renten-Gesetz, das ab dem 1. Juli 2017 jedem ab 50 ganz neue Möglichkeiten der Altersvorsorge bietet – und zudem äußerst attraktiv ist.

Flexi-Rente

Der Kern des neuen Gesetzes ist sehr einfach:

  • Ab 1. Juli kann jeder ab 50 eine spezielle Renten-Auskunft anfordern.
  • In dieser Auskunft nennt die Rentenkasse die zu erwartenden Renten, die Abschläge bei einem früheren Rentenbeginn ( z. B. mit 63), aber auch den Betrag, den man freiwillig einzahlen kann, um diese Abschläge auszugleichen.
  • Neu ist nun, dass man diesen Betrag ganz oder teilweise freiwillig einzahlen kann, völlig unabhängig davon, ob man eine vorgezogene Rente mit 63 in Anspruch nimmt oder nicht.
  • Mehr noch: Zum ersten Mal kann die Rentenkasse als Bank genutzt werden. Das heißt, die Einzahlungen können als normale Altersvorsorge angesehen werden, die die spätere Rente sogar zusätzlich erhöhen – als Alternative zu einer privaten Rentenversicherung oder auch einem staatlich geförderten Riester-Vertrag. Das heißt: Auch wer gar nicht plant, früher in Rente zu gehen, kann die eigenen Rentenansprüche durch den „Ausgleichsbetrag“ erhöhen, um später jeden Monat mehr Rente zu erhalten.
  • Und das lohnt: Denn die Rentenkasse bietet eine deutlich höhere Rendite als jedes Bank- oder Versicherungsangebot. Aktuelle Studien zeigen: Die Rentenkasse liefert gut 3 % Rendite pro Jahr – der Garantiezins einer privaten Police liegt seit Januar 2017 bei gerade noch 0,75 %. Verständlich, dass die privaten Versicherungen etwas unruhig werden.

Vorteil

  • Die Einzahlungen müssen nicht mehr in einer Summe erfolgen, sondern wie bei einem normalen Sparvertrag in Raten.

Lesen Sie noch mehr über die neue Flexi-Rente im Geld & Recht-Teil der Juni-Ausgabe:

  • Wie wird der Renten-Plan gestartet?
  • Welche flexiblen Zahlungsarten sind vorgesehen?
  • Für wen lohnt sich die Flexi-Rente auf jeden Fall?
  • Wie lukrativ ist die Flexi-Rente im Vergleich zu Banksparplänen?

Endlich wieder gut schlafen!

Posted on: April 27th, 2017 by schwarzwaldmaid

80 Prozent aller Berufstätigen in Deutschland sind von Schlafproblemen betroffen – fast 34 Millionen Menschen. Das ergab eine Studie der Krankenkasse DAK vom März 2017. Das ist ein Anstieg von 66 Prozent in nur sieben Jahren, fanden die Experten heraus. Besonders stark betroffen ist etwa jeder Zehnte. Insgesamt verstärkt sich das Problem, je älter man wird.

Schlafforscher Dr. Michael Feld* weiß, was Frauen und Männern den Schlaf raubt, welche Folgen Übermüdung haben kann und was beim Wachliegen den Druck nehmen könnte.

Experten-Interview

Herr Dr. Feld, was hat Wohlfühlen im Schlafzimmer mit gutem Schlaf zu tun?

Dr. Michael Feld: Umfragen haben ergeben, dass dies für Frauen total wichtig ist. Männern hingegen ist es ehe egal, wie das Schlafzimmer eingerichtet ist, welche Bilder an der Wand hängen oder ob es blitzsauber ist. Insgesamt muss man jedoch sagen, dass das Schlafzimmer in Deutschland recht stiefmütterlich behandelt wird. Da wird wenig Geld reingesteckt. Doch den robusten Schläfer kann nichts erschüttern.

Robuste Schläfer scheinen jedoch eher die Ausnahme zu sein … 

Feld: In der Tat schlafen nur ein Drittel aller Menschen gut. Ein Drittel leidet manchmal unter Schlafstörungen, ein Drittel sogar dauerhaft.

Gibt es auch hier Unterschiede zwischen den Geschlechtern?

Feld: Frauen haben genetisch bedingt einen leichteren Schlaf, sind eher durch Geräusche zu stören. Frauen neigen eher zu Ein- und Durchschlafstörungen. Männer machen dafür meist mehr Krach. Ihr Schnarchen bemerken sie allerdings selbst als letzte, sie überschlafen es, genau wie ihre Atemaussetzer.

Nimmt Schlaflosigkeit mit dem Alter zu?

Feld: Deutlich erhöht ist die Rate bei Frauen über 50 Jahren. Etwa 20 Prozent haben Probleme. Gerade nach den Wechseljahren schlafen sie schlecht ein und wachen nachts oft auf. Und auch bei ihnen nimmt das Schnarchen zu, weil der Rachen durch die Hormonveränderungen etwas schlaffer wird. Insgesamt sind in 50 Prozent der Fälle körperliche Komponenten mit schuld an Schlafstörungen – sei es hormonell bedingt, durch Schnarchen, restless legs oder Eisenmangel.

Wie viel Schlaf braucht ein Erwachsener? 

Feld: Durchschnittlich sieben bis acht Stunden.

Und was sind die Folgen, wenn man zu wenig schläft?

Feld: Männer merken es am erhöhten Blutdruck, Frauen schlagen Schlafprobleme eher auf die Psyche. Man ist tagsüber nicht so belastbar, und die Zündschnur ist kürzer. Man bekommt mehr Appetit, vor allem auf Kohlenhydrate. Es drohen Krankheiten des Herz- und Kreislaufsystems bis hin zu Gefäßschäden. Der Körper braucht Ruhe, das Gehirn braucht Schlaf. Es ist unheimlich sensibel, benötigt ein paar Stunden im offline-Modus.

Kann Schlafmangel so krank machen, dass normales Leben unmöglich wird?

Feld: Ja. Viele rutschen dadurch in psychische Störungen. Angst, Depressionen und ein Burnout können die Folge sein. Dann wäre es gut, wenn man nicht alleine schläft.

Warum?

Feld: Schlaflosigkeit ist auch ein soziales Problem. Würde man sich nicht so alleine fühlen, wäre sie nicht so schlimm. Wir sind heute nachts oft allein, maximal zu zweit. Früher saßen die Menschen in Gruppen ums Feuer, das waren immer noch ein paar andere, die nicht schlafen konnte, mit denen man ums Feuer sitzen, Karten spielen und was essen konnte. Es ist dunkel, man ist alleine, vielleicht sägt da nebenan noch einer rum, dann wird man auch noch sauer: Wieso kann der schlafen und ich nicht? Ein Insomnia-Chatroom würde den Druck rausnehmen, vielleicht kommt das ja demnächst.

 

(*: Dr. Michael Feld ist Schlafmediziner und Somnologe in Köln. Sein aktuelles Buch zum Thema: Schlafen für Aufgeweckte. Mehr Lebensenergie durch guten Schlaf. Südwest Verlag, 160 Seiten, 16,99 Euro. Für das Berliner Swissôtel hat er das DeepSleep-Package entwickelt. Das ist eine Art multisensorisches-Portfolio bestehend aus Licht, Klang, Lavendel- und Geranienduft und einem Gute-Nacht-Getränk aus flüssiger Schokolade – ganzheitliches Schlaf-Tuning sozusagen. Die Idee: Schlaf lässt sich nicht willentlich erzwingen, er kommt nur freiwillig, indem wir eine angenehme Atmosphäre schaffen.)

 

Pilates macht fit

Posted on: April 7th, 2017 by schwarzwaldmaid

Bei Pilates geht es nicht um Wettbewerb oder Auspowern, sondern darum, Gelenke und Muskeln wieder wahrzunehmen und ihnen gut zu tun.

Strecken, dehnen, lockern, tief atmen – Pilates ist die sanfte Art, fit zu werden und fit zu bleiben. Mit diesen Übungen gelingt dies auch Ihnen. Das Tempo bestimmen Sie selbst. Diese sanften Pilates-Übungen stärken Bauch und Rücken zugleich. So verbessert sich Ihre ganze Körperhaltung und -spannung.

Gute Pilates-Übungen finden Sie hier.

Ausgestreckt auf rechte Seite legen, rechter Arm unter dem Kopf. Linken Arm zur Decke strecken. Bauchnabel etwas ein-, Rippenbögen zusammenziehen, Beckenboden anspannen. Beim Ausatmen gestreckte Beine langsam etwas heben. Einatmen, dabei Beine senken, nicht ablegen. 8 Mal wiederholen. Schwieriger: Oberkörper anheben, auf Unterarm abstützen.

Auf den Bauch legen, Beine und Füße hüftweit ausstrecken. Hände mit gefächerten Fingern, Ellenbogen eng am Körper neben Brustkorb aufstellen. Stirn ist dabei am Boden. Einatmen. Beim Ausatmen Brust heben, Kopf bleibt in Verlängerung der Wirbelsäule. Einatmen. Beim Ausatmen Brust wieder senken. Von vorne wiederholen, 8 Mal.
Schwieriger: Arme schulterweit nach vorne ausstrecken.

Bauchlage mit abgelegter Stirn wie bei Übung 2. Arme nach vorne ausstrecken. Beim Einatmen Brust und Arme heben, beim Ausatmen Arme gestreckt nach hinten neben den Körper schwingen und Brustbein noch etwas höher heben. Beim Einatmen Arme wieder nach vorne führen, Brust etwas senken. 8 Mal wiederholen.

Bauchlage, Kopf auf Handrücken legen. Ellenbogen weit auseinander, Schultern entspannt. Beine und Füße gestreckt am Boden. Einatmen. Beim Ausatmen Bauchnabel etwas ein-, Rippenbögen zusammenziehen. Beckenboden anspannen und Beine dabei heben. Halten, Fersen 12 Mal leicht gegeneinandertupfen, dabei ruhig weiteratmen.

Vierfüßlerstand. Knie vom Boden lösen. Po zur Decke schieben, Beine vorsichtig strecken. Knie wieder leicht beugen und Kopf langsam und locker von Seite zu Seite drehen. 5–8 Atemzüge lang.

Ausgangslage wie bei Übung 4. Knie beugen, Fersen berühren sich, Zehen zeigen aber voneinander weg! Knie maximal hüftweit auseinander. Einatmen, ausatmen und dabei Knie langsam vom Boden heben. Beim Einatmen wieder fast bis zum Boden senken und mit nächstem Ausatmen wieder heben. 6 Mal.

(Illustartionen: Sabine von Riewel)

 

 

Und was kochen Sie heute – Mai

Posted on: April 7th, 2017 by schwarzwaldmaid

Es kann lästig sein, sich immer wieder für jeden Tag leckere Gerichte für eine gesunde und abwechlungsreiche Ernährung auszudenken. Wir möchten Ihnen dabei helfen und liefern Ihnen jeden Monat die vollständigen Rezepte aus Ihrer beliebten Rubrik zum Ausreißen: Was kochen Sie heute?

 

Gesunde, ausgewogene, günstige und tolle Rezepte für jeden Tag finden Sie unter den jeweiligen Links für eine komplette Woche zum Herunterladen – einfach auf die Woche klicken:

Woche vom 1. bis 7. Mai:

Schnitzel mit Mozzarella, Pilzen und Tomaten / Jakobsmuscheln mit Bandnudeln, Lauch und Limetten / Frikadellen aus Kalbshack mit Schmorkartoffeln / Camenbert überbacken, mit Püree und Frühlingsgemüse / Thunfischsalat mit Bohnen, Sellerie und Pflücksalat / Hühnersuppe mit Reis, Gemüse und Kräuterbaguette / Lachskotelett mit Spargel und Dill-Hollandaise-Soße

Woche vom 8. bis 14. Mai:

Käsebaguette mit Mozzarella, Ei und Remoulade / Cannelloni mit rohem Schinken und Ricotta / Ofenkartoffeln mit Tomaten, Cheddar, Paprika / Pfannkuchen mit Bolognese-Soße und Feldsalat / Mai-Scholle mit Zitrone, Zwiebeln und Kartoffeln / Kräutersuppe mit Schlagsahne, Ei und Krabben / Rinderfilet mit Gemüsereis und frischem Knoblauch

Woche vom 15. bis 21. Mai:

Nudelsalat mit Avocado, Käse und Schinken / Spinat-Pizza mit Speckwürfeln und Spiegelei / Veggie-Burger mit Chili, Karotten und Zucchini / Chili con Carne mit Kidneybohnen, Mais und Paprika / Thunfischörtchen aus Blätterteig mit Tomaten und Oliven / Möhrensuppe mit Ingwer, Curry und Kokosmilch / Pfeffersteak mit Pommes frites und Endiviensalat

Woche vom 22. bis 31. Mai:

Spargel-Salat mit Rucola, Honig und Pinienkernen / Omelett mit Erdbeeren und Vanillesoße / Bratwurst mit Zwiebelsoße und Kartoffeln / Lamm-Ragout mit Bandnudeln und feinen Möhren / Fisch-Spieße mit Scampi, Lachs, Ananas und Mango / Spargelsuppe mit Weißwein und Crème fraîche / Rinderrouladen mit Hack, Speck, Bohnen und Senf / Makkaroni mit bunten Paprika und Oliven / Geschnetzeltes Züricher Art, mit frischen Rösti / Wurstsalat mit Tomaten, Käse und Fleischwurst / Crostini mit Bärlauchpesto und Thunfisch

Guten Appetit!

 

Rezepte April 2017

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Rezepte August 2015

Rezepte Juli 2015

Rezepte Juni 2015

Rezepte Mai 2015

Rezepte April 2015

 

Kraftpaket Kohlrabi

Posted on: April 7th, 2017 by schwarzwaldmaid

Unscheinbar, weil glatt und eher blass in der Farbe, dabei fest und solide – es mag auch an diesen Eigenschaften liegen, dass unsere europäischen Nachbarn Kohlrabi als typisch deutsches Gemüse betrachten. Kohlrabi ist seit ca. 400 Jahren bei uns bekannt. Heute wird vor allem in Nordrhein-Westfalen, in der Umgebung von Köln und Bonn, am Niederrhein sowie in Bayern und Baden-Württemberg angebaut.

 

In anderen Ländern wächst er zwar auch – aber vor allem für den deutschen Markt. Jeder Bundesbürger verzehrt pro Jahr ca. 1 Kilo Kohlrabi. Und das ist auch gut so – denn der ist enorm gesund. Im Kohlrabi stecken zum Beispiel Magnesium, Kalzium, Folsäure – alles, was der Körper braucht, um seine Zellen, Knochen und Muskeln gesund zu halten. Mit dem hohen Gehalt an Selen und den ebenfalls enthaltenen Vitaminen C und B schützt der Körper sich vor Infektionen und sorgt für gute Blutfettwerte.

So vielfältig die Wirkung von Kohlrabi auf den Menschen, so einfach ist der Anbau: Von der Aussaat bis zur Ernte vergehen je nach Sorte und Jahreszeit nur 12 bis 20 Wochen. Hohe Ansprüche an den Boden stellt er nicht, er will allerdings regelmäßig gewässert werden.

Kaufen kann man ihn das ganze Jahr über, am günstigsten ist Kohlrabi zwischen Juni und September. Er sollte – wie fast jedes Gemüse – so frisch wie möglich verwendet werden. Eine Lagerung im Kühlschrank, eingewickelt in ein feuchtes Tuch, bis zu einer Woche ist möglich, aber: Vorher die Blätter entfernen und aufbewahren. Die Blätter kann man mitessen. Im Verhältnis zum Gewicht enthalten sie noch mehr Nährstoffe als die Knolle selbst.

Beim Kauf von Kohlrabi sollte man darauf achten, nicht zu große Knollen zu wählen – diese sind oft holzig. Vor der Zubereitung Wurzelansatz und Blattstiele sparsam entfernen. Die Knolle lässt sich gut verarbeiten – z.B. raspeln für Salat oder Veggie-Spaghetti, in Scheiben, Streifen oder Stifte für Dips und Gemüse. Zum Einfrieren sind kleine Würfel – am besten kurz blanchiert – die beste Form.

In der Küche wandelt sich das unscheinbare, anspruchsvolle Gemüse in einen echten Alleskönner, den man roh und gegart genießen kann. Kohlrabi wird entweder als Rohkost verzehrt oder als Gemüsebeilage gegart. Man dämpft ihn im geschlossenen Topf oder dünstet ihn mit wenig Wasser. Auch zum Überbacken oder zum Befüllen eignet sich das Gemüse. Sogar Kinder mögen es wegen seines milden Geschmacks. Immer beliebter wird Kohlrabi als Beilage zu Gegrilltem, oder einem Schnitzel oder zu anderen Sachen.

Für einen schnellen Salat zum Beispiel Kohlrabi schälen, raspeln, mit Salz, Pfeffer, Salatkräutern, Olivenöl und Essig abschmecken – fertig. Alternativ kann man ihn auch mit Äpfeln, Honig, Sahne und Zitrone anmachen. Kohlrabi lädt zum Experimentieren ein.

Leckere Rezepte zum Kohlrabi finden Sie hier.

 

 

Endivie kann mehr

Posted on: April 7th, 2017 by schwarzwaldmaid

Der Rheinländer wusste es schon immer: Die Endivie wird unterschätzt. Er mag sie heute noch so am liebsten, wie Großmutter sie früher zubereitete: „untereinander“, vermengt mit Kartoffeln. Natürlich mit ausgelassenen Zwiebeln und Speckwürfeln und einem kräftigen Spritzer Essig. Und ein paar Frikadellen als Beilage – So schmeckt das Glück.

 

Warum Endivie früher so beliebt war und auch eine Fan-Gemeinde auf ihn schwört? Die Endivie wuchs in jedem Garten (wo sie auch winterliche Kälte gut aushielt) oder war günstig auf dem Markt zu haben. Und wegen ihrer Bitterstoffe war sie als sehr effizienter Verdauungshelfer bekannt. Wie Chicorée, Zuckerhut und Radicchio zählt die Endivie zu den Zichoriengewächsen. Der enthaltene Bitter- und Ballaststoff Inulin wirkt positiv auf den Stoffwechsel des Menschen.

Jetzt gibt die Endivie ihr Mauerblümchen-Dasein auf und hält in angesagten Lokalen wie in Gourmet-Küchen Einzug. Ob in Berlin, Hamburg oder München – Endivie schmückt Salatplatten, krönt Suppen, verfeinert Omeletts und begleitet Fisch. Der knackige Biss und der bittere Geschmack sind für viele die Entdeckung des Sommers.

Auch optisch macht der Salat viel her. Die Blattränder der Endivie sind je nach Sorte stark gekraust, geschlitzt oder gefiedert bzw. leicht gezähnt bis beinahe glatt – darum spricht man von glatter und krauser Endivie). Die krause Endivie ist auch unter dem Namen Friséesalat bekannt und nicht so bitter wie die glatte Endivie. Aus heimischem Anbau ist von Juli bis in den Dezember erhältlich. Die Blätter sollten im Ganzen unter fließendem Wasser gewaschen werden. Gekrauste Endivienblätter sind eine hübsche Dekoration für Speisen, die auch mal einen langen Abend übersteht. Bei der Ernte oder beim Einkauf ist wichtig: Der Innenteil sollte groß und hell sein, dann ist er weniger bitter und zarter.

Geschmacklich harmoniert die Endivie gut mit süßlichen Äpfeln und mit Karotten. Er passt auch zu kräftigen Zutaten wie Speck, Knoblauch, Essig oder Zwiebeln. Und sogar warm zubereitet – wie Spinat oder Mangold – schmecken Endivien hervorragend.

Zwei köstliche Rezepte des Sternekochs Hein O. Wehmann finden Sie hier.

 

 

Vorsorgen mit einer Betreuungsverfügung

Posted on: April 7th, 2017 by schwarzwaldmaid

Eine Betreuungsverfügung wird für viele Menschen immer wichtiger. Sollten Sie im Notfall keine Betreuungsverfügung haben, wird vom Gericht ein Betreuer bestellt. Wenn Sie dies verhindern möchten, ist eine Betreuungsverfügung besonders wichtig. Auch in dem Fall, wenn Sie niemanden haben, dem Sie eine Vorsorge-Vollmacht erteilen wollen. Denn anders als bei der Vollmacht unterliegt der Betreuer der Kontrolle des Betreuungsgerichts.

Und so gehen Sie vor

  • Als Betreuer am besten eine Person benennen, die deutlich jünger ist und vor Ort wohnt. Das Gericht muss sich an den Wünschen aus der Betreuungsverfügung orientieren.
  • Wichtig: Personen benennen, die auch vor einem Gericht als geeignet und vertrauenswürdig erscheinen.
  • Mit der Betreuungsverfügung, die sich an der Vorlage des Bundesministeriums für Justiz orientiert, ist es auch möglich, jemanden zu nennen, den man auf keinen Fall als Betreuer haben möchte. In der Betreuungsverfügung können Sie zudem auf weitere Details hinzuweisen, wie etwa auf eine Patientenverfügung oder ein bestimmtes Heim.
  • Bewahren Sie die Verfügung an einem Ort auf, wo sie bei Bedarf leicht gefunden wird. Vertraute Personen darüber informieren, damit die Verfügung rechtzeitig dem Betreuungsgericht übergeben werden kann. Es ist auch möglich die Verfügung wie ein Testament beim zentralen Vorsorge-Register zu hinterlegen.
Das Formular für die Betreuungsverfügung des Bundesministeruims für Justizjustizministeriums finden Sie hier.

 

Knobeln hält fit

Posted on: April 3rd, 2017 by schwarzwaldmaid

Millionen tun es und merken, wie es ihr Leben bereichert. Die Rede ist vom Gehirnjogging. Ob Kreuzworträtsel, Wortsuche oder Rechenknobeleien – das Gehirn verarbeitet alles, was es bekommen kann. Forschungen haben ergeben: Wer täglich eine halbe Stunde knobelt, kann die Denkleistung des Gehirns um etwa 5 Prozent erhöhen. Wichtig dafür ist es, sich jeden Tag dafür Zeit zu nehmen.

 

Damit die Wirkung des Rätselns und Knobelns sich voll entfalten kann, sollte man täglich ebenfalls mindestens eine halbe Stunde im Freien verbringen, einen Spaziergang machen oder im Garten werkeln, um die grauen Zellen mit Sauerstoff zu füllen. Und gerade bei Rechenrätseln ist es wichtig, sich die einzelnen Lösungsschritte aufzuschreiben. Das trainiert das logische Denken und die Fähigkeit, Probleme zu lösen.

Rätsel und Knobelaufgaben finden Sie hier:

 

Kreuzwort-Rätsel.

 

Knobel-Aufgaben