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Archive for Dezember, 2016

Schöne Haare – mit selbst gemachten Shampoos

Posted on: Dezember 27th, 2016 by schwarzwaldmaid

Neunzig Jahre ist es her, dass der Berliner Chemiker und Apotheker Hans Schwarzkopf 1927 das erste flüssige Haarwaschmittel auf den Markt brachte, das vor allem eines sein sollte: verträglich und leicht anzuwenden. Seitdem ist Shampoo aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es gibt Shampoos für alle Haartypen – trocken, matt, fettig, fein etc. – und für alles, was man mit den Haaren tut, wie sie z.B. färben, Locken aus ihnen wickeln, sie kunstvoll flechten oder fönen. Ein gutes Shampoo ist die Grundlage für jede schicke Frisur.

Doch wie Hans Schwarzkopf damals ist es auch heute vielen ein Anliegen: Verträglich muss ein Shampoo sein, es darf Haare und Kopfhaut nicht reizen und es sollte keine bedenklichen Inhaltsstoffe enthalten. Kritisch sieht man heute z.B. Formaldehyd zur Konservierung – das die Nerven angreifen kann. Auch Silikone, die sich um das Haar legen und es geschmeidiger machen sollen, sind nicht unbedenklich, denn sie können zu Haarausfall führen. Und das Schaum bildende Natriumlaurylsulfat kann die Haut reizen und zu Allergien führen. Auch Duftstoffe werden nicht von allen vertragen – sie können Kopfschmerzen, Ausschlag, Schwindelgefühle und mehr auslösen.

Doch es gibt gleich drei gute Nachrichten: Shampoo-Hersteller werden sich mehr und mehr ihrer Verantwortung bewusst, setzen gesündere Alternativen ein. Die Naturkosmetik-Linien bieten gute Alternativen. Und außerdem: Shampoos lassen sich ganz leicht selbst herstellen. Für jeden Haartyp, für jede Kopfhaut, mit Zutaten aus der Apotheke oder in gut sortierten Drogerien und Bio-Läden. Probieren Sie es aus!

Die Rezepte finden Sie hier.

Zutaten: 4 TL Kokosöl, 30 g Kernseife, 2 EL Essig, 250 l Wasser

So geht’s:

  1. Kokosöl und Essig in einer Schüssel verrühren.
  2. 30 Gramm Kernseife mit einer sehr feinen in die Schüssel reiben. 100 ml Wasser zugeben.
  3. Alles im Wasserbad erwärmen. Wenn die Seife geschmolzen ist, den Rest Wasser dazugeben. Umrühren, bis alles eine sämige Konsistenz hat.
  4. Abgekühlt in eine saubere Glasflasche füllen.
  5. Pro Haarwäsche braucht man bei mittelangem Haar einen Teelöffel Shampoo.

Zutaten: 120 ml Wasser, naturreine Olivenölseife, ½ TL ätherisches Melissenöl

So geht´s:

Wasser erhitzen, aber nicht kochen

  1. Seifenflocken von der Olivenölseife abraspeln und im warmen Wasser aufgelöst, bis sich eine trübe Seifenlauge ergibt.
  2. Melissenöl in die Seifenlauge tropfen und alles gut vermischen.
  3. Shampoo im Kühlschrank in einer dunklen Flasche eine Woche aufbewahren.
  4. Pro Haarwäsche ½ bis 1 Handvoll Shampoo auf dem nassen Kopf verteilen und einmassieren. 3 Minuten einwirken lassen und auswaschen.

Zutaten: 1 Ei, 1 Eigelb, 1 Teelöffel Honig, Saft einer Zitrone

So geht´s:

  1. Das Ei gründlich mit einem Schneebesen in einer Schüssel aufschlagen.
  2. Honig hinzufügen. Unter ständigem Rühren den Zitronensaft hinzugeben.
  3. Pro Anwendung 1 bis 2 EL Shampoo wird auf das feuchte Haar auftragen, zehn Minuten wirken lassen. Warm ausgespült, damit der Zucker des Honigs gut entfernt werden kann.

Zutaten: 3 EL Lava-Erde, 1 TL Natron, 6 EL Wasser, 10 Tropfen Oliven-, Teebaum- oder Klettenwurzelöl. Nach Belieben: 1 EL Apfelessig oder Zitronensaft, 500 ml Wasser.

So geht´s:

  1. Die Mischung sollte für jede Haarwäsche frisch angerührt werden, weil sie sich schlecht abfüllen lässt.
  2. Lava-Erde und Natron in eine Schüssel geben, mit dem lauwarmen Wasser verrühren und ein paar Minuten ziehen lassen.
  3. Nach Belieben zehn Tropfen Oliven-, Teebaum- oder Klettenwurzelöl beigeben.
    Die Lava-Erde wie normales Shampoo anwenden – aufs nasse Haar geben, in die Kopfhaut massieren, lauwarm oder kalt ausspülen. Es schäumt nicht.
    Wer mag, kann danach mit dem mit 500 ml Wasser gemischten Apfelessig nachspülen. Dies schließt die Schuppenschicht auf der Kopfhaut.
  4. Tipp: Das Shampoo entfaltet erst nach zwei bis drei Anwendungen seine ganze Wirkung.

Zutaten: 3 Esslöffel geriebene echte Kernseife, 1 Teelöffel Olivenöl oder Calendula-Öl, 4 Esslöffel Kräuter – z.B. Rosmarin, Zitronengras, Lavendel, Pfefferminz, Kamille, 1 Teelöffel Teebaumöl, 200 Milliliter Wasser.

So geht’s:

  1. Das Wasser kochen, die Kräuter damit aufgießen und 40 Minuten ziehen lassen. Die Kräuter durch ein Sieb abseihen und in eine Schüssel geben.
  2. Die restlichen Zutaten untermischen, am besten mit einem Stabmixer.
  3. In einer sauberen Glasflasche ist das Shampoo bis zu 3 Wochen haltbar.

Je Haarwäsche 1 bis 2 EL ins feuchte Haar massieren, etwas einwirken lassen und mit warmem Wasser ausspülen.

Die besten Öle für Ihre Küche

Posted on: Dezember 27th, 2016 by schwarzwaldmaid

Öle liefern viele Sekundäre Pflanzenstoffe, lebenswichtige ungesättigte Fettsäuren und Vitamine. Lesen Sie hier, welche Öle sich am besten zum Braten, für Salate und andere Köstlichkeiten eignen.

 

 

 

Distel-Öl

Ist sehr hitzeempfindlich und durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren eines der gesündesten Öle überhaupt. Es ist ideal, um Salat und Rohkost anzumachen, passt aber auch zu Nudeln und Gemüse.

Oliven-Öl

Die Phytosterine darin senken das schlechte LDL-Cholesterin um 10 bis 30 %. Gleichzeitig wird gutes HDL-Cholesterien erhöht. Beim Einkauf sollten Sie auf kaltgepresstes Öl (extra native) achten. Olivenöl kann relativ hoch erhitzt werden und ist dadurch auch zum Braten geeignet, ohne das es die gesunden Inhaltsstoffe verliert. Perfekt ist es zudem zum Dünsten und für Salate.

Raps-Öl

Ist überall einsetzbar. Es ist geschmacksneutral, eignet sich deshalb auch gut zum Anbraten und in Salaten. Die ausgewogene Verteilung der Omega-Fettsäuren und reichlich Vitamin E machen Raps-Öl zu einem der gesündesten Öle.

Kokos-Öl

Ist noch nicht sehr weit verbreitet und gibt allen Gerichten einen leicht exotischen Geschmack, auch beim Anbraten. Kokos-Öl gilt als wahres Wundermittel, weil es nicht in den Fettdepots eingelagert wird, Gehirn und Muskeln gleichermaßen ankurbelt.

Leinöl

Ist ebenfalls ein Gesundheits-Tausendsassa: Die vielen Omega-3-Fettsäuren darin helfen Nieren, Blutdruck und Blutfetten. Das Öl soll nicht erhitzt werden. Es ist ideal für kalte Gerichte, auf Suppen, zu Pellkartoffeln, in Salaten und im Müsli.

 

 

 

Mini-Job in Rente

Posted on: Dezember 27th, 2016 by schwarzwaldmaid

Knapp eine Million Arbeitnehmer haben bereits die Regelaltersgrenze erreicht und arbeiten dennoch weiter. Denn dann sind viele lukrative Modelle möglich, um doppelt Geld zu bekommen.

 

 

Das gilt rechtlich

  • Rentner, die eine Regelaltersrente erhalten bzw. die Regelaltersgrenze erreicht haben, dürfen nebenher arbeiten und verdienen, soviel sie wollen.
  • Wer dann noch arbeitet, sollte wissen: Das normale Arbeitsrecht gilt auch für Rentner; sie müssen genauso bezahlt werden, wie es im Tarifvertrag steht oder betriebsüblich ist.
  • Auch bezahlter Urlaub steht arbeitenden Rentnern zu. Es gilt das Bundesurlaubsgesetz, das mindestens 24 Werktage bzw. vier Wochen pro Jahr garantiert.
  • Selbst das Kündigungsschutzgesetz gilt.
  • Bei Krankheit steht Rentnern vom Arbeitgeber der Lohn für bis zu sechs Wochen zu.
  • Nur Anspruch auf Krankengeld besteht nicht mehr.

Sozialbeiträge

  • Wer als Rentner mehr als 450 Euro verdient, muss Kranken- und Pflegebeiträge zahlen, auch wenn bereits Beiträge aus der Rente bezahlt wurden.
  • Das bedeutet: Auch vom Arbeitslohn werden Sozialbeiträge abgezogen. Erreichen Rente und Arbeitslohn die Beitragsbemessungsgrenze, werden nur bis zu diesem Einkommen auch die Sozialbeiträge berechnet.
  • Dies gilt nur für gesetzlich versicherte Rentner; wer privat versichert ist, zahlt nur einmal Beitrag zur privaten Krankenversicherung und erhält dafür auch einen Zuschuss der Rentenkasse. Der Lohn wird ohne Abzug von Sozialbeiträgen gezahlt.
  • Trotz der doppelten Beiträge haben gesetzlich versicherte Rentner keinen Anspruch auf Krankengeld der Krankenkasse.
  • Dafür zahlen arbeitende Rentner und ihre Arbeitgebernur den ermäßigten Beitrag zur Krankenkasse.
  • Arbeitslosen- und Renten-Beiträge müssen Rentner, die nach der Regelaltersgrenze arbeiten, nicht mehr zahlen. Das heißt: Das Nettogehalt liegt allein dadurch leicht um mehr als 10 % höher als vor rentenbeginn.

Steuer

  • Nur ein Hinzuverdienst von maximal 450 Euro im Monat ist steuerfrei, wenn er aus einem normalen Mini-Job stammt.
  • Ein Hinzuverdienst über 450 Euro pro Monat ist immer steuerpflichtig, also auch wenn man als rentner mehr verdient. Es sei denn, Hinzuverdienst und Rente übersteigen nicht den Grundfreibetrag.

Erhöht sich die Rente?

  • Nein, die gesetzliche Rente erhöht sich durch die Arbeit nicht, da bereits eine gesetzliche Rente bezogen wird.
  • Und das gilt, obwohl der Arbeitgeber des Rentners weiterhin den normalen Beitragsanteil zur Rentenversicherung des Arbeitnehmers zahlt.

Lesen Sie mehr in der Februar-Ausgabe von plus Magazin.

 

 

 

 

Fit im Kopf mit Rätseln – Dezember

Posted on: Dezember 14th, 2016 by schwarzwaldmaid

Rätseln kann man nie zu viel – unser Gehirn verlangt permanent nach Betätigung. Kreuzworträtsel liegen in der Beliebtheit an erster Stelle, wenn es um Knobeleien geht. Selbst wenn man manche Antworten schon kennt – das bleibt bei Rätseln nicht aus –, gibt es noch einen positiven Effekt fürs Gedächtnis, denn auch das Auswendig-Lernen trainiert die grauen Zellen. An zweiter Stelle in der Gunst der Rätselfreunde stehen Zahlen-Spiele wie Sudoku – hier beginnen Geübte rasch, in Teams gegeneinander auf Zeit zu spielen.

Auch wir haben Rätsel für Sie – einfach auf die Links klicken, ausdrucken und miträtseln.

Rätsel 1

 

Rätsel 2

 

Rätsel 3

 

Rätsel 4

 

Hier finden Sie die November-Rätsel

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