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Archive for Juli, 2016

Fit im Kopf mit Rätseln – August

Posted on: Juli 28th, 2016 by schwarzwaldmaid

Rätseln kann man nie zu viel – unser Gehirn verlangt permanent nach Betätigung. Kreuzworträtsel liegen in der Beliebtheit an erster Stelle, wenn es um Knobeleien geht. Selbst wenn man manche Antworten schon kennt – das bleibt bei Rätseln nicht aus –, gibt es noch einen positiven Effekt fürs Gedächtnis, denn auch das Auswendig-Lernen trainiert die grauen Zellen. An zweiter Stelle in der Gunst der Rätselfreunde stehen Zahlen-Spiele wie Sudoku – hier beginnen Geübte rasch, in Teams gegeneinander auf Zeit zu spielen.

Auch wir haben Rätsel für Sie – einfach auf die Links klicken, ausdrucken und miträtseln.

Rätsel 1

 

Rätsel 2

 

Rätsel 3

 

Rätsel 4

 

Hier finden Sie die Juli-Rätsel

Hier finden Sie die Juni-Rätsel

 

Lupine statt Soja

Posted on: Juli 20th, 2016 by schwarzwaldmaid

Warum nicht mal Lupine als Grillwurst oder als Schnitzel probieren? Im Bioladen und in gut sortierten Supermarkt werden Sie fündig. Die Süßlupine, eine Verwandte der Gartenlupine, ist genau wie die Sojabohne ein erstklassiger Lieferant für Eiweiß und somit Ersatz für Fleisch.

 

 

 

Die Samen der Süßlupine sind Ausgangsbasis für viele vegane und glutenfreie Lebensmittel. Sie werden gemahlen, geschrotet, eingelegt und zu einem tofuähnlichen Quark, Lopino genannt, gepresst. Es gibt sie als Schnitzel, Grillwürstchen oder auch Nudeln aus Lupinenmehl.

Das gute daran: Die Süßlupine, die hierzulande vor allem in Ostdeutschland angebaut wird, ist richtig gesund. Sie enthält hochwertiges Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren, wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen, Magnesium und – wichtig für Vegetarier – große Mengen des Vitamins B12, das fast nur in Fleisch vorkommt und die Blutbildung fördert.

Den Vergleich mit der Sojabohne braucht die Lupine nicht zu scheuen. Sie verursacht keine Blähungen, wie sie bei Hülsenfrüchten wie Soja schon mal vorkommen. Auch enthält sie weniger Fett. Gartenlupinen sind übrigens nicht essbar, sie enthalten Bitterstoffe.

Leckere Rezepte mit Lupinen finden Sie hier.

 

5 einfache Regeln für Gelassenheit

Posted on: Juli 20th, 2016 by schwarzwaldmaid

Einfach loslassen, sich nicht mehr ärgern, sich auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren, sich keine Kraft von negativen Gefühlen nehmen lassen. Leicht und glücklich sein. Doch wie erreicht man das?

 

 

 

Optimismus

Die Einstellung „Ich kann das nicht“ raubt nach und nach alle Energie. Wer zu sich sagt „Ich schaffe das“, blickt optimistisch nach vorn

Warten können

Der Anspruch „Ich will es genau so haben“ erzeugt Druck. Stattdessen öfter zurücklehnen und abwarten, welche Chancen jede neue Situation birgt.

Verzeihen können

Groll gegenüber Familie, Kollegen, Chef oder Freunden blockiert. Die Einstellung „Schwamm drüber“ befreit.

Es nicht allen recht machen

Man kann es nicht allen recht machen, das funktioniert sowieso nicht. Geben Sie einfach Ihr Bestes! Das reicht.

Bauchgefühl beachten

Aufs eigene Herz hören: Der Verstand liegt auch nicht immer richtig – oder? Wer dem inneren Kompass vertraut, lebt länger und vor allem Glücklicher.

 

 

 

Rentner haben Anspruch auf Reha

Posted on: Juli 20th, 2016 by schwarzwaldmaid

Viele Rentner glauben, sie hätten keinen Anspruch mehr auf diese Art der medizinischen Vorsorge, zumal 40 % der Anträge zuerst abgeschmettert werden. Doch niemand sollte sich abschrecken lassen, denn das Recht ist klar.

 

Hat jeder Rentner Anspruch auf eine medizinische Reha?

Die Lage ist klar: Ist die Gesundheit gefährdet, besteht Anspruch auf Reha. Wer schwer krank ist, zum Pflegefall zu werden droht oder als pflegender Angehöriger überlastet ist, kann nach § 40 SGB V „medizinische Rehabilitation“ beantragen.

Wie oft hat denn jeder einen Anspruch?

Alle 4 Jahre. Falls nötig, auch eher. Absatz 3, Satz 4 des § 40 sieht dies vor, wenn es „aus medizinischen Gründen dringend erforderlich“ ist.

Was ist entscheidend?

Nur der gesundheitliche Zustand. Deshalb nie einen Antrag ohne Attest stellen. Der Arzt muss begründen, dass nur eine Reha die Gesundheit bessern kann.

Wenn abgelehnt wird?

Die Krankenkassen müssen über Reha-Anträge innerhalb von drei Wochen entscheiden. Wird ein Antrag abgelehnt, hat man 30 Tage Zeit zum Widerspruch. Dazu:

  • Nicht voreilig widersprechen.
  • Exakt die Ablehnung der Kasse lesen.
  • Abgelehnt wird aus zwei Gründen: Formal: z. B. die letzte Reha liegt weniger als vier Jahre zurück; eine Frist wurde versäumt. Oder inhaltlich: z. B. ambulante Dinge sind nicht ausgeschöpft; „akutstationäre Behandlung“ (Krankenhaus) ist angebrachter. Sehr häufig wird eine Reha abgelehnt, weil die Kasse dadurch keine Besserung sieht.

Was sagt man dann?

Letzlich geht es darum, nachzuweisen, dass die Teilnahme am sozialen Leben so sehr beeinträchtigt ist, dass mit der Reha nicht gewartet werden könne. Im Detail:

  • Bei Verweis auf „Vier-Jahres-Regel“: Ein Arzt sollte mit neuem Attest die Dringlichkeit bestätigen.
  • Bei „ambulant genügt“: bestätigen lassen, dass alle ambulanten Therapien gemacht wurden bzw. dass es vor Ort keine gibt oder man sie wegen Krankheit nicht nutzen kann.
  • Bei Krankenhaus statt Reha: Hier sollte ein Arzt die „Reha-Fähigkeit“ attestieren.
  • Bei „Keine Verbesserung möglich“: „Rehabilitationsfähigkeit“ bestätigen lassen.

Es werden zwar 40 % der Reha-Anträge von Rentnern zuerst abgelehnt, aber wird widersprochen, werden 50 % genehmigt.

 

 

 

Die liebsten Apfelkuchen unserer Leserinnen

Posted on: Juli 20th, 2016 by schwarzwaldmaid

Wussten Sie, dass Apfelkuchen der beliebteste Kuchen der Welt ist? Und jede Hobbybäckerin hat ihr ganz geheimes Rezept. Geheim? Naja, nicht ganz.

Denn viele unserer treuen Leserinnen haben uns ihr liebstes Rezept eingeschickt und wir hatten die Qual der Wahl, die vier besten auszuwählen. Die vier Gewinnerinnen verraten ihre Tricks und Kniffe, die Sie bestimmt noch nicht kennen.

Versunkener Apfelkuchen

Von Ulrike Merz

Zutaten (für 1 Springform): 1 kg Äpfel (säuerlich), 200 g Butter, 220 g weißer Zucker, 1 EL Vanillezucker, 1 Prise Salz, 3 Eier, 350 g Mehl, 2 TL Backpulver, Puderzucker zum Bestäuben

So gehts:

  1. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Äpfel vierteln, schälen, entkernen und gerundete Seite jeweils einritzen, aber nicht durchschneiden.
  2. Butter mit Salz, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eier, danach Mehl und Backpulver unterrühren.
  3. Springform fetten und mit Backpapier auslegen, Teig einfüllen und Äpfel mit geritzter Seite nach oben leicht hineindrücken.
  4. Mit 4 EL Zucker bestreuen und 45 bis 50 Minuten backen, Kuchen aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und dick mit Puderzucker bestäuben.

Ulrikes Tipp:

  • Butter und Eier mindestens 5 Minuten schaumig schlagen
  • 100 ml Sodawasser (oder Sprudel) in den Teig einrühren
  • Backpulver sehr vorsichtig dosieren, eher etwas zu wenig als zu viel nehmen
  • Eiweiß getrennt vom Eigelb aufschlagen und am Schluss unter den Teig rühren (gibt einen leicht biskuitartigen Geschmack)
  • Butter immer zimmerwarm in den Teig einrühren

Südfranzösische Apfeltarte

Von Barbara Lachmann

Zutaten (für 1 Tarte-Form): 200 g Mehl, 60 g Puderzucker, 160 g kalte Butter in Stückchen, 1 Ei, 1 Prise Salz, 1 kg säuerliche Äpfel, Saft 1 Zitrone, 30 ml Apfelsaft, Mehl für die Arbeitsfläche

So gehts:

  1. Mehl, Puderzucker, Butter, Ei und Prise Salz kneten und rasch zu Mürbeteig verarbeiten. In Folie wickeln, 30 Minuten kalt stellen.
  2. Ofen auf 220 Grad vorheizen. Äpfel vierteln, schälen, entkernen, in schmale Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Teig auf bemehlter Fläche dünn ausrollen. Tarteform damit auskleiden, mit der Gabel einstechen.
  3. Apfelspalten dachziegelartig darauf verteilen. 1 EL Butter in Flöckchen darübergeben, auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten backen.
  4. 3 EL Puderzucker bei kleiner Hitze schmelzen und leicht bräunen lassen. Apfelsaft unterrühren, dicklich einköcheln. Über die Tarte geben, Ofen auf höchste Stufe schalten und weitere 8 bis 10 Minuten backen.

Barbaras Tipp:

Von der Tarte  bis zum gedeckten Apfelkuchen ist es nicht weit. Dafür einfach etwas Mürbeteig ausrollen, ca. 3 cm breite Streifen schneiden und wie ein Gitter vorsichtig auf die Tarte legen.

Vanilleäpfel im Blätterteig

Von Kirsten Junghans

Zutaten (für 1 Backblech): 400 g TK-Blätterteig, 1 Pk. Vanillepudding-Pulver (Instant oder zum Kochen), 400 ml Milch, 200 g Crème légère, 1 kg säuerliche Äpfel, 3 Tüten Vanillezucker, 1 EL brauner Zucker, 1/2 TL Zimt, etwas Fett fürs Backblech

So gehts:

  1. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Blätterteig antauen, leicht gefettetes Backblech damit auslegen. Vanillepuddingpulver in die Milch einrühren und aufkochen lassen. Crème légère unterrühren.
  2. Puddingmischung gleichmäßig auf dem Blätterteig verteilen. Äpfel verteilen. Äpfel vierteln, schälen, entkernen, in Spalten schneiden. Mit Vanillezucker, braunem Zucker und Zimt gut vermischen.
  3. Äpfel auf dem Pudding verteilen, dabei leicht eindrücken und 30 Minuten backen.

Kirstens Tipp:

Einen besonderen Pfiff bekommt der Kuchen, wenn man einige Rumrosinen in den Pudding streut oder Mandeln darüber gibt.

Apfel-Käsekuchen mit Keksen

Von Gesine Bauer

Zutaten (für 1 Springform 20 cm): 300 g Vollkorn-Butterkekse, 110 g zerlassenen Butter, 450 g Doppelrahmfrischkäse, 170 g Zucker, 3 Eier, 500 g säuerliche Äpfel, 1 EL Maisstärke, 1/2 TL Zimt

So gehts:

  1. Springform mit Backpapier auslegen, Ofen auf 160 Grad vorheizen. Kekse mahlen, mit zerlassener Butter mischen, in Form verteilen, andrücken, Rand formen. Kalt stellen.
  2. Frischkäse mit Zucker verrühren, Eier dazumischen. Masse auf den Teigin der Form geben, 60 Minuten backen. Abkühlen lassen, 3 bis 4 Stunden kalt stellen.
  3. Äpfel ierteln, schälen, entkernen und würfeln. Mit 2 EL Zucker, Maisstärke und Zimt mischen. Bei mittlerer Hitze 8 Minuten weich garen.
  4. Abgekühlt auf dem Kuchen verteilen. 1 bis 2 Stunden kalt stellen und servieren.

Gesines Tipp: Wenn Sie keine Vollkorn-Butterkekse mögen, schmeckt der Boden mit Zwieback auch ganz hervorragend.

 

Sie haben einen der Kuchen nachgebacken oder selbst ein tolles Rezept, das Sie uns nicht vorenthalten wollen? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail mit dem Bild Ihres selbstgebackenen Kunstwerks an plusmagazin@bayard-media.de.

 

Die eigenen Eltern pflegen

Posted on: Juli 20th, 2016 by schwarzwaldmaid

90 % der Pflegenden sind Frauen; ein Drittel davon ist noch berufstätig – eine doppelte Belastung. 2,63 Millionen Menschen werden gepflegt, die Hälfte von Angehörigen. Wer sich dazu entscheidet die Pflege von Angehörigen zu übernehmen, kann jede Unterstützung benötigen und kann sich auch Hilfe von außen holen. Wichtige Informationsquellen sind Hausärzte, Krankenkassen, Gemeinden und Pflegestützpunkte.

Pflege-Kurse

Zum Beispiel werden spezielle Kurse angeboten, die zeigen, was man bei den alltäglichen Dingen in der Pflege beachten sollte. Die Pflegekurse für Angehörige werden bei Pflegekassen, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und ambulanten Pflegediensten angeboten. Gelehrt werden u.a. Techniken beim Waschen, Essenreichen, Heben, bei der Medikamentengabe oder Hilfen beim Toilettengang, um die körperliche Belastung für Pflegende zu reduzieren. Meist sind es 10 – 15 Doppelstunden.

Außerdem wird dadurch Kontakt zu anderen Pflegenden hergestellt. Die Kosten des Kurses werden von Pflegekassen bzw. privaten Pflegeversicherern übernommen.

Den Alltag erleichtern

Wenn die Eltern noch alleine leben wollen, helfen diese Angebote im Alltag:

Essen auf Rädern

Angebote der Wohlfahrtsverbänden, aber auch von Metzgereien. Ein Menü kostet 4,50 bis 7 Euro. Unbedingt ein probeessen vereinbaren.

Hilfe im Alltag

Soziale Dienste, aber auch private Dienstleister bieten Hilfen im Haushalt, Garten, Fahr- und Begleitservice an. In der Regel wird stundenweise abgerechnet.

Besuchsdienste

Ehrenamtliche besuchen Ältere, die wenig Kontakte haben. Koordiniert wird dies meist von Diakonie und Caritas.

Hausnotruf

Auf Knopfdruck kommt rund um die Uhr Hilfe. Angebote von Wohlfahrtsverbänden und privaten Dienstleistern, ab 18 Euro im Monat.

Gute Informationen zum Thema Pflege im Internet

Noch mehr hilfreiche Informationen finden Sie in der September-Ausgabe von plus im großen Pflege-Dossier.

Handarbeiten hält jung

Posted on: Juli 14th, 2016 by schwarzwaldmaid

Frauen, die gerne handarbeiten, sind erfrischter und energiegeladener. Das haben die amerikanischen Psychologinnen Ann Futterman Collier und Catya von Károlyi aus Arizona herausgefunden. Und weil Häkeln, Stricken, Nähen und Werken so viel jugendliche Kraft verleiht, raten die beiden Expertinnen dazu, Handarbeit auch in den Programmen für Stressbewältigung und im beruflichen Coaching einzusetzen.

Die Forscherinnen beobachteten, dass sich durch die kreative Beschäftigung die Stimmung bei Frauen bessert, man erfrischter ist, sich energiegeladener fühlt und dass dieser Zustand längere Zeit anhält. Die meisten Frauen, die für die Untersuchung befragt wurden, gaben an, dass sie durch ihre Handarbeit „eingenommen und angeregt wurden“ und sich danach „erfrischt, wiederhergestellt und ausgeglichen“ fühlten. Je mehr eine Frau in ihre Freizeitaktivität vertieft war und völlig darin aufging und je mehr Glück und Zufriedenheit sie dabei erlebte, desto erholter war sie auch noch längere Zeit danach. Hier liegt für die Forscherinnen der Beweis: Handarbeit verjüngt.

Dann also ran an die Nadeln und los geht es mit einer Stola, einem Häkeltuch und hübschen Körben.

15 Tipps für gutes Hören

Posted on: Juli 14th, 2016 by schwarzwaldmaid

Kleines Organ, große Wirkung: Das Gehör ist eines der wichtigsten Organe des Körpers. Es sorgt nicht nur dafür, dass er im Gleichgewicht bleibt und z.B. nicht stürzen. Die Hörkraft ist vor allem für unsere Hirnaktivitäten und unser soziales Miteinander lebenswichtig. Neueste Untersuchungen zeigen: Wer wegen eines Hörverlustes nicht mehr aktiv am Leben teilnimmt, verliert eher seine geistigen Fähigkeiten als Menschen, die gut hören. Menschen, die schlecht hören, beschreiben empfinden sich oft unter einer Art Glasglocke, isoliert von den Mitmenschen. Nicht gut hören zu können kann einsam machen. Hörverlust ist außerdem ein Risikofaktor für Demenz. Wer rechtzeitig etwas gegen Hörverlust unternimmt, senkt damit erheblich sein Risiko, an Demenz zu erkranken.

So stärken Sie Ihr Gehör

Entspannung suchen

Schalten Sie daher vermeidbare Geräuschkulissen – wie bspw. den Fernseher – vor dem Schlafengehen aus. So kann Ihr Gehör abschalten. Reduzieren Sie im Alltag unnötigen Lärm aus Ihrem Umfeld. Vermeiden Sie ständige Geräuschkulissen wie Radio, Klimaanlage oder Straßenlärm.

Kritisch einkaufen

Sie benötigen einen neuen Staubsauger oder einen Mixer? Greifen Sie z.B. beim Kauf von Haushaltsgeräten auf möglichst geräuscharme Modelle zurück.

Lärmschutz verwenden

Tragen Sie, z.B. am Arbeitsplatz, Gehörschutz: Das Angebot reicht vom einfachen Ohrstöpsel bis zur Maßanfertigung hoch entwickelter Gehörschutz-Systeme. Benutzen Sie Ohrstöpsel, wann immer Sie es für richtig halten. Eine Gewöhnung an hohe Schallpegel hat die Natur nicht vorgesehen.

Offenheit wagen

Wenn Sie bemerken, dass Sie etwas nicht hören, stehen Sie dazu, fragen Sie nach. Das beugt Unsicherheiten und Missverständnissen vor. Ein offener Umgang mit dem eigenen Hören ist der erste Schritt dazu, etwas dagegen zu unternehmen – vor allem dann, wenn die Hörfähigkeit tatsächlich dauerhaft nachlässt.

Gesprächskultur abstimmen

Vereinbaren Sie bei Besprechungen in größerer Runde, dass man nach einander und laut und deutlich spricht. Das ist im Sinne aller. Halten Sie Blickkontakt zu dem, der spricht, und vereinbaren Sie auch, Ergebnisse schriftlich zu notieren.

Position finden

Bei Gruppentreffen sollten Sie möglichst in der Mitte Platz nehmen, so dass alle Sie gut hören und sehen können. Setzen Sie sich nicht an das Ende eines Tisches oder eines langen Sofas.

Musik reduzieren

Wird in einem Restaurant oder bei einer privaten Dinnerparty laute Hintergrundmusik gespielt, dann scheuen Sie sich nicht darum zu bitten, dass die Lautstärke etwas leiser gedreht wird.

Plätze vorbuchen

Wenn Sie beispielsweise ins Kino oder Theater gehen, planen Sie voraus und seien Sie früher als die anderen da. Sollten Sie bereits eine Hörhilfe haben, fragen Sie nach, ob es spezielle Plätze für Personen mit Hörproblemen gibt.

Vortrag halten

Wenn Sie selbst einen Vortrag oder eine Rede halten, bitten Sie um Ruhe. Sprechen Sie erst dann, wenn es wirklich still ist. Das macht es für Redner wie Zuhörer leichter.

Wiederholung erbitten

Wo immer Sie etwas nicht gehört haben – z.B. bei Frage-und-Antwort-Runden – bitten Sie darum, dass die Teilnehmer das Gesagte wiederholen.

Akustik optimieren

In der Nähe von Eingängen, Küchen, Heizanlagen und Lautsprechern ist es meist besonders laut. Deshalb ist es sinnvoll, sich von diesen geräuschintensiven Bereichen fernzuhalten.

Geschlossen fahren

Wer bei offenen Fenstern und hohen Geschwindigkeiten Auto fährt, riskiert Hörverlust. Das fanden Wissenschaftler heraus. Der Grund: Die Ohren werden durch den permanenten Druckausgleich und der Reizüberflutung überfordert. Also Fenster schließen oder Geschwindigkeit drosseln – oder beides.

Ernährung umstellen

Greifen Sie zu Nahrungsmitteln, die die Hörkraft stärken:

Kalium

reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Körper, was beim Übertragen von Geräuschen im Ohr und Impulsen ans Gehirn eine wichtige Rolle spielt. Gute Kalium-Lieferanten sind Kartoffeln, Spinat, Tomaten, Aprikosen, Bananen und Joghurt.

Folsäure

Studien haben gezeigt, dass ältere Menschen, deren Hörvermögen nachlässt, schlechte Folsäure-Werte im Blut aufweisen. Folsäure ist im Körper zuständig für Wachstum, Zellteilung und Blutbildung, was sich unmittelbar auf das Gehör auswirkt. Viel Folsäure steckt in Getreide, Leber, Spinat, Brokkoli und Spargel.

Magnesium

Es bekämpft die Effekte von freien Radikalen, die bei lauten Geräuschen entstehen und bildet eine Barriere gegen sie. Im Innenohr schützt und weitet Magnesium die Blutgefäße, damit sie genug Sauerstoff aufnehmen und sich entspannen können und keine Blutgerinsel entstehen – diese könnten sogar zu einem Hörsturz oder zu Tinnitus führen. Magnesium findet sich reichlich in Bananen, Artischocken, Kartoffeln, Spinat, Tomaten und Brokkoli.

Zink

baut das Immunstem auf und stärkt es. Damit schütze es den Körper auch vor Infekten, z.B. Erkältungen und Ohr-Infektionen. Zink steckt in Rindfleisch, Cashewnüssen, Mandeln, Erdnüssen, Hülsenfrüchten, dunkler Schokolade und Austern.

Sport treiben

Forschungen haben ergeben, dass die Hörfähigkeit zu einem großen Teil mit einem gesunden Herz-Kreislauf-System zusammenhängt. Dieses stärkt man mit Bewegung und Sport. 50-Jährige, die Sport treiben, hören ebenso gut wie junge Leute. Ohrenärzte empfehlen darum regelmäßiges Joggen, Schwimmen und Walken – wenigstens 20-30 Minuten pro Tag drei- bis fünfmal die Woche.

Hörtest machen

Seien Sie ehrlich mit sich selbst und gewinnen Sie Klarheit: Wie gut Sie wirklich hören, kann nur ein Hörtest ermitteln. Und nur wenn Sie Bescheid wissen, können Sie gezielt Abhilfe schaffen – für mehr Lebensqualität und Spaß am Miteinander.

Migräne – Was Sie wissen müssen

Posted on: Juli 14th, 2016 by schwarzwaldmaid

Migräne die Volkskrankheit: jeder 7. Bundesbürger klagt häufig über solch starke Kopfschmerzen, dass das Alltagsleben zum Erliegen kommt. Die Einschränkungen im alltäglichen Leben sind enorm und das Risiko für eine Depression bis hin zum Suizid ist bei Betroffenen 3 bis 7mal höher.

Die Symptome von Migräne

Wer von einem Migräneanfall heimgesucht wird, der klagt über heftige Kopfschmerzen, die anfallsartig, meist einseitig auf einer Kopfhälfte an den Schläfen auftreten; zuweilen auch an der Stirn oder hinter dem Auge. Der Schmerz wird oft als unangenehm pochend oder pulsierend beschrieben. Typische Begleiterscheinungen, manchmal auch Vorboten eines Anfalls, sind Übelkeit bis hin zum Erbrechen, eine Licht-, Geruchs- sowie Lärmempfindlichkeit und Appetitlosigkeit.

Migräne kann viele Gesichter haben – die bekanntesten Migräne-Arten sind jedoch die klassische Migräne ohne Aura und diejenige mit Aura. Eine Migräne ohne Aura ist die am häufigsten vorkommende Form. Punktueller Kopfschmerz hinter dem Auge oder an den Schläfen sowie eine Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit sorgen dafür, dass sich Betroffene während eines Anfalls vorzugsweise in ruhigen, abgedunkelten Räumen aufhalten. Die Migräne mit Aura offenbart neben den klassischen Symptomen zusätzlich neurologische Anzeichen wie Sehstörungen und Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen oder falsche Geschmacks-, Geräusch- und Geruchswahrnehmungen, ein Kribbeln in den Extremitäten und Schwindel.

Ein normales Funktionieren des Körpers ist während eines Anfalls nicht mehr möglich und die Lebensqualität der Betroffenen stark eingeschränkt. Deshalb spielt auch die psychische Verfassung der Betroffenen eine große Rolle. Oftmals macht sich Ohnmacht breit und die Angst kommt auf, ob nicht doch ein Tumor oder eine andere lebensbedrohliche Krankheit hinter den häufigen Anfällen steckt. Viele Betroffene berichten von der Machtlosigkeit und den Sorgen, die sie fühlen, wenn ein Anfall unvorhergesehen ausbricht, während ein wichtiger Geschäftstermin oder ein anderer wichtiger Anlass bevorstehen. Die Einschränkungen im beruflichen, sozialen und alltäglichen Leben können enorm sein.

Die Häufigkeit von Migräne

Etwa 8 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen in Deutschland werden von derartigen Kopfschmerzen heimgesucht. Die größte „Risikogruppe“ stellen Frauen zwischen 35 und 45 dar, in dieser Altersgruppe trifft es das weibliche Geschlecht sogar dreimal häufiger als ihre männlichen Leidensgenossen.

Kündigt sich eine Attacke an, so kann diese von unterschiedlich langer Dauer sein – meist dauern Anfälle zwischen 4 Stunden bis zu drei Tage an.

Mediziner unterscheiden zwischen der Chronischen Migräne und der Episodischen Migräne. Während man bei letzterer die Attacken in ihrem zeitlichen Ablauf klar voneinander abgrenzen kann, gehen chronische Attacken oft beinah nahtlos ineinander über und kommen an mehr als 15 Tagen im Monat über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten vor.

Die Ursachen von Migräne

Stress verstärkt Migräne

Stress kann Migräne-Anfälle auslösen und verstärken

Migräne ist eine schwere neurologische Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der sich die Gefäße auf der Hirnhaut erweitern und entzünden. Die Ursachen sind bis heute nicht endgültig geklärt, doch weiß man schon besser, was einen Migräneanfall auslösen kann. Erbliche Faktoren können beispielsweise nicht ausgeschlossen werden, denn oftmals klagen mehrere Familienmitglieder über Migräneattacken. Fest steht, dass bei Betroffenen die Aktivität der Nervenzellen besonders hoch ist, sie stehen schnell „unter Strom“. Das kann dazu führen, dass Nerven fehlgesteuert werden und sich Hirnhäute entzünden, die wiederum für die Schmerzen zuständig sind.

Die Tendenz der Forschung konzentriert sich derzeit neben der Suche nach den Ursachen und Möglichkeiten der Bekämpfung vermehrt auch auf sogenannte Trigger-Faktoren, also diejenigen Einflüsse, die einen Migräneanfall auslösen können. Entscheidend ist dabei der Tagesrhythmus und das Stresslevel der Betroffenen.

Besonders häufig berichten Migränepatienten davon, auf mindestens einen der folgenden Auslöser zu reagieren:

  • Hormonschwankungen (beispielsweise während des Eisprungs, mit Einsetzen der Periode oder mit Eintritt in die Menopause) – ein Grund, warum häufiger Frauen von Migräneattacken befallen sind
  • Stressige Phasen – oftmals tritt die Migräne erst in der Entspannungsphase nach einer stressigen Woche/ einem stressigen Tag auf, beispielsweise abends oder an Wochenenden
  • Ernährung: das Auslassen von Mahlzeiten oder bestimmte Nahrungsmittel
  • Zu kurze oder zu lange Schlafzeiten
  • Zu wenig Wasser
  • Zu viel Sport oder zu wenig Bewegung
  • Wetterumschwung, bzw. starke Klimaschwankungen
  • Verspannungen, insbesondere im Nackenbereich
  • Düfte, wie aggressive Parfüms

Sie haben bisher keine festen Auslöser ausmachen können? Möglicherweise hilft Ihnen ein Migränetagebuch. Wir haben Ihnen eines zusammengestellt, in dem die wichtigsten Punkte hinterlegt sind.

Die Behandlung von Migräne

Prophylaxe:

Als einer der Hauptverursacher der Migräne ist zweifelsohne der Stress. Nach Möglichkeit sollten Betroffene deshalb alles vermeiden, was die Nerven „überreizt“ und Stress auslösen kann. Nicht auf alles hat man Einfluss, doch hilfreich können bereits ein regelmäßiger Tagesrhythmus mit festen Mahlzeiten, ausreichend Schlaf, Ausdauersport, Entspannungsübungen und viel Wasser sein.

Bei mehr als sieben Tagen Kopfschmerz im Monat kann die Prophylaxe mit Medikamenten helfen, etwa mit Betablockern, Calcium-antagonisten, Antiepileptika und Antidepressiva. Oder mit dem neuen Wirkstoff Erenumab. Bei akuten Attacken helfen Schmerzmittel wie Aspirin, Ibuprofen oder Paracetamol; bei ganz schweren Anfällen Triptane. Die Dosierung und Einnahme sollte dabei unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Das sollten Sie vermeiden:

Migräne_Schlafen ist wichtig

Bewährtes Mittel bei einer Attacke und Prophylaxe: Schlaf

Bei einem Migräneanfall reagieren die meisten instinktiv, indem sie sich an dunkle, ruhige Orte begeben: pralle Sonne, viel Licht und Lärm sind dann tabu.

Auch wenn Sport immer wieder zur Prophylaxe empfohlen wird: während eines Anfalls ist Bewegung, oder gar Sport etwas, das absolut vermieden werden sollte, denn körperliche Anstrengung verstärkt den Anfall in den meisten Fällen.

Ganz wichtig: Sie sind nicht schuld an Ihren Migräneanfällen. Bewegung, Essensumstellungen und andere Tipps sind Möglichkeiten, die helfen können. Aber in erster Linie sollten Sie sich selbst kein Fehlverhalten vorwerfen, sondern sich die Auszeit gönnen, die Ihr Körper da so vehement fordert. Eine Spirale aus „Warum jetzt? Warum ich? Warum schon wieder?“ setzt sonst ein und lässt Sie zusätzlich verkrampfen. Lernen Sie sich und Ihre Auslöser kennen und prüfen Sie genau, was für Sie individuell am besten hilft.

Hausmittel, die helfen:

  • Mediziner können es nicht oft genug betonen: viel Wasser trinken ist die natürlichste und beste Prophylaxe, nicht nur gegen Kopfschmerzen. Trinken Sie bis zu zwei Liter stilles Wasser, meiden Sie Kaffee oder Tee, besonders bei einem anbahnenden Anfall. Und: Limonaden, Säfte und Sirup ersetzen nicht das Wasser, das Ihren Bedarf an Flüssigkeit über den Tag deckt.
  • Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse sowie Fisch. Fleisch und Süßes sollten hingegen eher vermieden werden. Wer anfällig ist, sollte auch bei Rotwein, Schokolade, Käse und Weizenbrot achtgeben und beobachten, ob deren Verzehr vermehrt zu Attacken führt. Auch auf den Geschmacksverstärker Glutamat reagieren manche Betroffene mit Kopfschmerzen.
  • Reiben Sie zwei bis drei Tropfen Pfefferminzöl mit leichtem Fingerdruck mit kreisenden Bewegungen auf die Schläfen. Das erweitert die Gefäße, fördert die Durchblutung und entspannt die Muskeln.
  • Vor allem Menschen, die viel sitzen, leiden schnell unter Verspannungen, die Migräneattacken begünstigen können. Bauen Sie deshalb in Ihren Alltag Streck- und Dehnübungen ein. Auch einfache Yoga-Übungen sind hilfreich. Wechseln Sie beim Sitzen öfter die Position.
  • Ein kleiner Spaziergang um den Block oder Rad fahren wirken nicht nur für den Körper Wunder, sondern entspannen auch nach/ bzw. während eines anstrengenden Tages.
  • Der Körper braucht Sauerstoff um richtig zu funktionieren. Achten Sie darum auf genug frische Luft und auf ausreichend Luftfeuchtigkeit. Schüsseln mit frischem Wasser oder ein feuchtes Tuch im Raum können helfen, wenn dieser zu trocken ist. Die Raumtemperatur sollte nicht kühler als 19 Grad und nicht wärmer als 22 Grad sein.
  • Viele Migränepatienten reagieren empfindlich auf Düfte, verzichten Sie deshalb besser auf Raumparfüms und stark riechende Duftkerzen.
  • Bei einer Migräneattacke ist vor allem eines das A und O: Ruhe. Denn Hektik kann nicht nur Auslöser eines Anfalls sein, sondern diesen auch verstärken. Für viele Migränepatienten ist Schlaf das Allheilmittel. Wenn Schlaf nicht gleich die Lösung ist, weil Sie beispielsweise unterwegs sind, bringen geschlossene Augen, ruhiges Atmen und eine annähernd liegende Haltung eine erste Linderung (am besten auf dem Rücken, das beruhigt den oftmals unruhigen Magen).

Das kann der Arzt tun:

Neuer Impfstoff gegen Migräne

Weckt Hoffnungen: gerade kam ein neuer Impfstoff gegen Migräne heraus

Seit neuestem ist ein Impfstoff in Europa zugelassen, der gegen Migräne helfen soll. Das Besondere: während Tabletten und Co. die Symptome behandeln, ist der Impfstoff das erste Arzneimittel, das spezifisch zum Vorbeugen von Migräne entwickelt wurde, denn der Wirkstoff verhindert, dass sich eine Entzündung entwickelt und der Migräneanfall wird gar nicht erst ausgelöst. Mehr Informationen zur Migräneimpfung verraten wir im neuen plus Magazin .

Lassen sich die Schmerzen nicht mehr ertragen, hilft meist nur noch der Griff zu Tabletten. Paracetamol und andere entzündungshemmende Schmerzmittel wie ASS, Diclofenac und Ibuprofen sind in der Apotheke ohne Rezept erhältlich. Auch Migränemittel wie Triptane können vom Arzt verschrieben werden.

Allerdings sollten Sie bei der Anwendung stets bedenken, dass Migränemittel nach zu häufigem Einsetzen selbst die Symptome verstärken können, der sogenannte Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz setzt dann ein. Schmerzmittel haben zudem weitere Nebenwirkungen, die gerade bei einer regelmäßigen Einnahme nicht unterschätzt werden sollten. Klären Sie deshalb die Einnahme von Tabletten immer mit Ihrem Arzt ab.

Bei starker Migräne sollte man sich an einen Neurologen, Schmerztherapeuten oder an ein Schmerzzentrum wenden:

  • www.schmerzklinik.de – mit Informationen rund um das Thema Migräne sowie Schmerz-Spezialisten in der Nähe
  • www.headbook.me – das Forum ist ideal, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen
  • Migräne-App (über App-Store und Google play), u.a. mit Kopfschmerztagebuch, Schmerzkalender, Auswertung mit PDF-Export zum Ausdrucken oder Weiterleiten via E-Mail an Arzt sowie Entspannungsübungen.
  • www.migraeneliga.de – Zusammenschluss von Selbsthilfe-Gruppen in Ihrer Nähe

 

Kräutertees selber machen

Posted on: Juli 14th, 2016 by schwarzwaldmaid

Kräuter sind wahre Alleskönner. Ob selbst gezogen im Garten oder unterwegs beim Spaziergang gepflückt: Mit Kräutern kann man nicht nur Gerichte schmackhaft würzen, sondern auch köstliche Tees herstellen, ganz nach eigenem Geschmack und Vorlieben.

Kräutertee aus frischen Kräutern

Um alle wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten, sollte der Aufguss mit abgekochtem Wasser nicht heißer als 80 Grad sein, da sonst die Heilstoffe zerstört werden.

Kräutertee aus getrockneten Kräutern

Für Tee verwendet man meist nur die Kräuterblätter. Behutsam schneidet man diese ab und sammelt sie in einem luftdurchlässigen Baumwollbeutel. Die Blätter sollten nicht gewaschen werden, weil dabei wertvolle Inhaltsstoffe ausgespült werden.

Trocknen Sie die Blätter anschließend auf einem ebenfalls luftdurchlässigen Untergrund (beispielsweise einem Gitter) in der Sonne. Eine Alternative hierzu ist natürlich das Trocknen der Kräuter im Backofen – heizen Sie dabei jedoch nicht höher als 40 bis 50 Grad, um die wertvollen Inhaltsstoffe der Kräuter zu bewahren.

Vorteil des Trocknens: So ist rasch ein Vorrat angelegt. Die Kräuter müssen dazu trocken, luftig und dunkel gelagert werden, um Schimmelbefall zu vermeiden. Besonders gut eignen sich fürs Aufbewahren spezielle Blechdosen (gibt es beispielsweise im Teefachhandel). Auf diese Art und Weise können die Kräuter einige Monate gelagert werden, sodass man auch im Herbst und Winter seinen hauseigenen Tee aus den Gartenkräutern des vergangenen Jahres aufbrühen und genießen kann.

Kräutertee Rezepte

Der würzige Geschmack, der einmalige Duft, die beruhigenden Handgriffe und natürlich die warme Tasse, die man am Ende in Händen hält – Tee trinken zählt zu den beruhigendsten Tätigkeiten, die man sich an einem Tag gönnen kann. Auch als kleine „Übung“ für mehr Achtsamkeit, wird das Tee trinken oft und gern empfohlen. Umso mehr, wenn dieser mit Rezepten aus dem eigenen Garten aufgebrüht wurde.

Versuchen Sie es doch selbst einmal und kochen Sie sich eine Tasse Tee. Genießen Sie diese ganz bewusst, ohne dabei über To Do Listen zu grübeln oder etliche andere Tätigkeiten nebenbei zu erledigen.

Rezepte für Kräutertees finden Sie hier.