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Archive for Mai, 2014

Wie gerecht ist die Mütterrente?

Posted on: Mai 12th, 2014 by schwarzwaldmaid

Wo liegen die Tücken der neuen Mütterrente?

Alle Mütter, die ein Kind vor 1992 geboren haben, erhalten zwei statt bisher ein Jahr Rentenbeiträge je Kind gutgeschrieben.

Aber jedes Kind, das nach 1992 geboren wurde, bringt einer Frau weitere drei Jahre!

Die Ungerechtigkeit bzw. Ungleichbehandlung von Müttern bei der Rente bleibt weiter bestehen. Benachteiligt sind ältere Frauen, die ohnehin ihre Kinder mit deutlich weniger staatlicher Hilfe (Kita etc.) großzogen.

Wie viel Geld erhalten Mütter jetzt mehr?

Wer bereits in Rente ist und Kinder vor 1992 geboren hat, erhält für jedes Kind ab 1. Juli 2014 28,61 € (26,39 € im Osten) mehr Rente im Monat. Das Geld muss nicht zusätzlich beantragt werden; die Rentenkasse passt den Bescheid automatisch an und zahlt ohne weiteren Antrag aus. Der höhere Betrag wird bereits für den Monat Juli ausgezahlt.

Besonders bei den Kinderzeiten passieren viele Fehler, daher unbedingt die Überweisungen der Rentenkasse kontrollieren!

Stand: 2014

 

Kleider, die gerne mogeln

Posted on: Mai 12th, 2014 by schwarzwaldmaid

Mit einer geschickten Linienführung, dem richtigen Stoff und kleinen, aber feinen Details überspielen Kleider jedes Figurproblemchen und heben schöne Stellen hervor.

Kleiner Bauch: Lockerer Sitz in der Mitte, ideal sind A-Linie, Emipre- oder Wickel-Kleider, die die schmale Stelle unterm Busen betonen.

Kräftige Oberarme: Lenken Sie den Blick auf schmale Taille oder Hüfte. ideal sind kleine Details wie Stickereine, Borten, Rüschen etc.

Starke Fesseln und Waden: Zwei Längen sind dafür okay. Entweder reicht der Saum bis über die Wade oder der Saum endet am Knie, also deutlich über die Wade.

Eine üppige Oberweite: Schmal, aber nicht eng anliegend ist hier goldrichtig. Taillierte Modelle mit V-Ausschnitt lassen eine weibliche Silhouette schmaler wirken.

Molliger Po und mollige Hüfte: Hier kommt es auf die Balance an: Schräge Ausschnitte, Raffungen, Muster im Oberteil leiten den Blick nach oben. Ideal sind A-Formen und locker fallende Kleider mit Gürtel in der Taille.

Speck an der Achsel: Hier müssen es nicht gleich Ärmel sein. Kleider mit überschnittenen Schultern oder winzigen angeschnittenen Ärmelchen kaschieren diese Stellen wunderbar.

 

 

Wie wollen wir im Alter wohnen?

Posted on: Mai 12th, 2014 by schwarzwaldmaid

Experten raten, dass man sich mit 55 spätestens überlegen sollte, wie man im Alter wohnen möchte. Denn dann hat man noch genügend Energie und Zeit für einen möglichen Neu-Anfang oder auch (Umbau-)Maßnahmen.

Zuhause altersgerecht wohnen

Entscheidet man sich für diese Art des Wohnens, sollte die eigene Wohnung im besten Fall barrierefrei umgebaut werden, wenn diese Voraussetzungen noch nicht gegeben sind. Dazu gehören beispielsweise eine ebenerdige Dusche, verbreiterte Türen und Rampen.

Mehr-Generationen-Wohnen

Beim Mehr-Generationen-Wohnen handelt es sich meist um eine größere Wohnanlage, bei der mehrere Generationen in eigenen Wohnungen leben, sich aber gegenseitig helfen und unterstützen. Ältere kümmern sich so bei Bedarf um die Kinder, während Eltern mit Job oder Erledigungen beschäftigt sind. Jüngere wiederum helfen bei Arztgängen, Einkäufen oder Ähnlichem.

In einem Mehrgenerationen-Haushalt kann natürlich auch innerhalb einer Familie gelebt werden, wenn Großeltern, Eltern, Kinder und sogar Enkelkinder sich gegenseitig unterstützen.

In altersgerechten Wohngemeinschaften

Funktioniert nicht nur bei Studenten: Klassische WGs eignen sich auch für Ältere in Wohnungen oder Häusern, in denen jeder ein eigenes oder auch mehr Zimmer hat. Ideal ist diese Art des Wohnens vor allem für all jene, die alleine leben, kommunikativ und kompromissfähig sind.

Altersgerecht Wohnen nach dem Quartiers-Konzept

Hinter dem altersgerechten Quartiers-Konzept versteckt sich das nachbarschaftliche Wohnen von Jung und Alt im eigenen Viertel und mit unterschiedlichen Angeboten.

Im Alter betreut Wohnen

Für viele kommt im Alter auch das betreute Wohnen infrage – hier lebt man in einer barrierefreien Wohnung in einer Anlage. Der große Vorteil: Putz-, Einkaufs- und Pflegeleistungen können je nach Bedarf extra gebucht werden.

 

Fahrprüfung für Ältere?

Posted on: Mai 12th, 2014 by schwarzwaldmaid

Zu alt zum Fahren?

Viele EU-Länder schicken Autofahrer ab einem bestimmten Alter zur Fahr-Prüfung:

  • Rumänien mit 45 Jahren
  • Italien mit 50 Jahren
  • Luxemburg mit 50 Jahren
  • Griechenland mit 65 Jahren
  • Dänemark mit 70 Jahren
  • Niederlande mit 70 Jahren

In Deutschland wird darüber noch intensiv diskutiert, obwohl 66 % aller Unfallverursacher über 65 Jahre die Hauptschuldigen waren.

Viele Kinder kennen die Sorge, ob ihre Eltern wirklich noch so sicher fahren, dass sie sich und andere im Straßenverkehr nicht gefährden. Die Experten von plus geben Tipps, wie man am Besten dieses schwierige Thema mit seinen betagten Eltern besprechen kann und zeigen, welche Alternativen es zum Auto gibt.

 

 

Wenn Essen krank macht

Posted on: Mai 12th, 2014 by schwarzwaldmaid

Vertragen Sie alle Lebensmittel? Was sagt Ihr Bauch, wenn Sie Milch, Obst, Brot oder bestimmte Gemüse-Sorten gegessen haben? Grummelt er? Dann gehören Sie zu der Hälfte der Menschen über 50, die von einer Unverträglichkeit betroffen sind – meist ohne es zu ahnen.

In der Medizin unterscheidet man in erster Linie diese 4 Arten von Lebensmittelunverträglichkeiten:

Fruktose-Intoleranz

Fruktose-Intoleranz betrifft etwa 26 Mio. Menschen in Deutschland (Stand 2014). Dabei unterscheidet man zwischen zwei Formen: Bei der intestinalen Fruktose-Intoleranz produziert der Dünndarm nicht genug von einer Substanz, die Fruchtzucker durch die Darmwand ins Blut schleust. Bei der viel selteneren hereditären Fruktose-Intoleranz (1 von 100.000) ist der Mangel eines bestimmten Enzyms erblich bedingt.

Die Beschwerden treten vor allem nach dem Verzehr von süßem Obst, Trockenobst sowie Süßigkeiten und Fruchtsaft auf. Ist man intolerant, hilft vor allem eines: Lebensmittel mit viel Fruchtzuckergehalt meiden. Ist man einige Zeit beschwerdefrei, kann man schrittweise testen, ob und welche Lebensmittel mit geringem Fruktose-Gehalt man in kleinen Portionen wieder verträgt.

Laktose-Intoleranz

Die Laktose-Intoleranz betrifft etwa 10 Mio. Menschen in Deutschland (Stand 2014). Gesunde Menschen verdauen Milchzucker, die Laktose, mithilfe des Enzyms Laktase. Bei etwa 12% der Bevölkerung hört der Körper jedoch genetisch bedingt auf, Laktase zu produzieren, bzw. bildet nur noch wenig davon. Fehlt Laktase, gelangt der Milchzucker in den Dickdarm, wo er starke Blähungen, krampfartige Bauchschmerzen und Durchfall auslöst.

Ist man intolerant, können Sie folgendes tun: Lebensmittel mit sehr viel Milchzucker meiden (v.a. Weich- und Schmelzkäse sowie Milch). Ggf. Laktase als Tabletten zu den Mahlzeiten zu sich nehmen. Mittlerweile gibt es auch viele Milchalternativen aus beispielsweise Soja, Reis, Mandeln, die keinen Milchzucker enthalten. Schrittweise testen, wie es mit hartem Käse, Joghurt und Kefir in kleinen Mengen aussieht.

Gluten-Intoleranz

Die Gluten-Intoleranz betrifft 160.000 Menschen in Deutschland (Stand 2014). Die Darmschleimhaut entzündet sich, weil das Immunsystem Eiweiß in Getreide (Gluten) als schädlich betrachtet. Ärzte nennen dies Zöliakie. Die Beschwerden reichen von Bauschmerzen und Durchfall bis zur Verstopfung. Mit der Zeit verliert der Dünndarm die Fähigkeit, Nährstoffe aus der Nahrung ins Blut zu schleusen. Zöliakie verursacht einen Mangel an Vitaminen.

Erhalten Sie die Diagnose Gluten-Intoleranz, sollten Sie Getreide-Produkte mit Gluten konsequent meiden, um der Darmschleimhaut die benötigte Regeneration zu gönnen. Besonders viel Gluten enthalten beispielsweise Weizen und Dinkel, Roggen und Hafer, Gerste, Couscous, Bulgur und Grünkern – sowie Speisen mit den eben genannten Inhaltsstoffen, wie Pizza, Kuchen, Nudeln oder Brot.

Histamin-Intoleranz

Histamin-Intoleranz betrifft etwa 4 Mio. Menschen in Deutschland (Stand 2014). Der Körper stellt aus ungeklärter Ursache zu wenig des Enzyms DAO (Diaminooxidase) her. Die geringere Menge reicht, um das körpereigene Histamin abzubauen, aber nicht für Histamin, das man über Lebensmittel zu sich nimmt. Bei Intoleranz reagiert der Körper mit Migräne, starkem Erröten, Durchfall, niedrigem Blutdruck sowie Juckreiz der Haut.

Leiden Sie unter Histamin-Intoleranz, sollten Sie den Verzehr histaminreicher Lebensmittel vermeiden und solcher, die den Körper anregen, Histamin freizusetzen – allen voran Sauerkraut und gereifte Wurst und Käse, Schalentiere, Seefische und Nüsse, Tofu, Erdbeeren, Ananas, Kakao und Tomaten. In der Apotheke gibt es zudem ein rezeptfreies Präparat zu kaufen, welches das fehlende Enzym DAO liefert.

Machen sie in der Juni-Ausgabe 2014 von plus den großen Test, lesen Sie welche SOS-Tipps gegen die Beschwerden helfen und was Sie generell tun können, wenn Sie betroffen sind.